Investitionen

Unter Investitionen versteht man die Verwendung von Wirtschaftsgütern für Erhaltung, Erweiterung und Verbesserung der Produktionskapazitäten (Anlagen und Vorräte). Es handelt sich bei Investitionen um die Bindung von Kapital in Vermögensgegenstände.

Nach volkswirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Regeln werden Unternehmen Kapital für Investitionen nur in Phasen eines Aufschwungs der Wirtschaft aufwenden.

Im Aufschwung sind eine Belebung der Wirtschaft, der Anstieg des Sozialproduktes und eine hohe Kapazitätsauslastung der Maschinen und Anlagen zu verzeichnen. Die Arbeitslosen zahl sinkt. Die Unternehmen beginnen über Investitionen nachzudenken, um von der höheren Nachfrage im Markt zu profitieren.

In Zeiten eines Booms ist der Anstieg des Sozialproduktes sehr stark. Die vorhandenen Kapazitäten sind voll ausgelastet. Eine Erhöhung des Volkseinkommens ist nicht mehr möglich. Die Neigung zu Investitionen ist bei den Unternehmen dann sehr hoch.

Bei einem Abschwung der Konjunktur lässt die Bereitschaft der Unternehmen Kapital für Investitionen bereitzustellen merklich nach. Die Investitionsneigung geht in einer Rezession gegen Null, wenn auch die Investition der Privatleute in Wirtschaftsgüter zum Erliegen kommt.

Die Wirtschaftsexperten (beispielsweise bei Beratern wie dem Unternehmensberater Lambert Schuster) können Unternehmen, die Investitionen für die Zukunft planen, auf der Basis der langjährigen Erfahrung wertvolle Dienste leisten.

Investitionen lohnen sich für Unternehmen besonders in den Zeiten der niedrigen Zinsen. Hierbei muss aber unbedingt auf die Weltwirtschaftslage Rücksicht genommen werden. Ein Blick auf die Wirtschaftslage in den USA, China und den Schwellenländern Brasilien, Indien und Russland lohnt sich.

Formen von Investitionen

In Unternehmen, die sich im Weltmarkt dauerhaft erfolgreich gegen den Wettbewerb behaupten wollen, müssen in der Lage sein vernünftig zu wirtschaften. Das Wirtschaften, zu dem auch die Planung von sinnvollen Investitionen gehört, ist ein bestimmtes menschliches Handeln, das den planmäßigen Einsatz knapper Güter zur menschlichen Bedürfnisbefriedigung garantiert.

Nicht nur der Investor, der seine Investitionen in Aktien einer Aktiengesellschaft oder in Anteile anderer Unternehmensformen steckt, sondern auch der Privatanleger ist an einer guten Rendite für sein eingesetztes Kapital interessiert. Bei Investitionen wird zwischen verschiedenen Investitionsarten unterschieden.

Die Sachinvestition

– Anlagevermögen

– Umlaufvermögen

Finanzinvestitionen

– Beteiligungen

– Forderungen

Immaterielle Investitionen

– Forschung und Entwicklung

– Werbung

– Ausbildung

– Sozialleistungen

Außerdem ist bei den Investitionen auf die Kategorien zu achten. Neben einer Neuinvestition, die als Gründungs- bzw. Erweiterungsinvestition gesehen werden muss, gibt es Ersatzinvestitionen (Reinvestition) und Rationalisierungs-Investitionen. Eine moderne Anlage (Modernisierungsinvestition) kann zu einer Kapazitätsausweitung beitragen und gleichzeitig einen Rationalisierungsbeitrag leisten.

Methoden der Berechnung von Investitionen

In jedem erfolgreichen Unternehmen werden Investitionen von langer Hand geplant. Die Investitionsplanung erfolgt folgendermaßen:

– mittelfristig für einen 5-Jahreszeitraum

– kurzfristig für einen 2-Jhreszeitraum

– verbindliche Planung für den 1-Jahreszeitraum

Vor der Verabschiedung einer Investition werden in einer Investitionsplanungs-konferenz nicht nur die Rahmenbedingungen, sondern auch die Bildung von Perioden bzw. Regionen / Bereiche festgelegt und die Sachkategorien wie Erhaltung (ERH), Rationalisierung (RAT) und Erweiterung (ERW) bestimmt.

Bei der Behandlung von Investitionen ist die Beachtung der Genehmigungsebenen zu beachten.

Investitionen können je nach Größe des Projektes hohe Summen verschlingen, daher dienen als Hilfsmittel für die Entscheidung über ein Investitionsvorhaben die Methoden der Investitionsrechnung. Es wird zwischen dem statischen und dem dynamischen Verfahren unterschieden.

Statischen Verfahren die

– Kostenvergleichsrechnung

– Gewinnvergleichsrechnung

– Rentabilitätsrechnung

– Amortisationsrechnung

Dynamischen Verfahren die

– Kapitalwertmethode

– Annuitätenmethode

– Methode des internen Zinsfußes

Die Kapitalanleger berechnen Renditen nach der Formel für CFROI = Cash Flow on Return of Investment.

Wenn dich dieser Artikel gefällt, besuche auch die Website http://lambertschuster.de!

Veröffentlicht von

Philipp Kammerer

Philipp Kammerer ist Life Hacker, Blogger und Autor. Er ist auf der Mission, anderen Menschen bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu helfen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s