Online Geld verdienen – passives Einkommen – was steckt dahinter?

Seit einigen Monaten werden diverse Werbeplattformen im Internet massiv beworben. Es wird versprochen, durch die Investition in Werbung am Umsatz des jeweiligen Unternehmens beteiligt zu werden. Wie seriös ist das und welche Möglichkeiten gibt es?

My Advertising Pays (MAP)

MAP ist eine Werbeplattform, auf der Unternehmen und Privatpersonen Werbung schalten können. Die Werbung ist kostenpflichtig. Man unterscheidet externe Firmen und MAP-Partner. Aktive Partner werden am Gesamtumsatz von MAP beteiligt. Aktiv ist man dann, wenn man selbst Werbeplätze, sogenannte Credit Packs, gekauft hat und täglich 10 Werbungen auf dieser Webseite anschaut. Der erzielte Umsatz kommt ca. zur Hälfte von externen Firmen und zur anderen Hälfte von aktiven Partnern. MAP ist ein ganz normales Unternehmen, das seine Produkte verkauft. Als MAP-Partner steht man gleichzeitig als Zuschauer für Werbung zur Verfügung und wird dafür am Umsatz des Unternehmens beteiligt.

Der Preis für Werbung

Der Preis für einen Werbeplatz hängt davon ab, wie viele Menschen eine Website besuchen und wie lange sie sich dort aufhalten. Schafft es eine Website, eine hohe Zahl von wiederkehrenden Nutzern zu haben, die auch noch möglichst lange auf der Site verweilen, dann wird sie sehr attraktiv für Unternehmen, die Werbung schalten wollen.

Da die aktiven Partner nur dann am Umsatz von MAP beteiligt werden, wenn sie täglich 10 Werbeeinblendungen anschauen, ist die Motivation hoch, sich täglich auf diese Website zu begeben, um dieser Verpflichtung nachzukommen. Die Verweildauer liegt im Durchschnitt bei 24 Minuten pro Tag und ist damit höher als bei Facebook. Mittlerweile hat MAO ca. 100 Millionen Seitenaufrufe im Monat. Deshalb sind Unternehmen bereit, hier viel Geld für Werbung auszugeben. Der Firmengründer hat das Ziel, in 10 Jahren mit MAP dort zu sein, wo Facebook nach 10 Jahren war.

Während externe Unternehmen Bannerwerbung kaufen, haben MAP-Partner die Möglichkeit, Credit Packs zu erwerben. Ein Credit Pack kostet 49,99 $. Für diesen Preis erhält man 550 Werbeeinblendungen. Eine Werbeeinblendung wird durchschnittlich in 11% der Fälle angeklickt und angesehen. Diese Klickrate ist überdurchschnittlich im Vergleich mit anderen Websites.

Die Gewinnverteilung

95 % des weltweiten Umsatzes wird an alle aktiven Partner verteilt, und zwar alle 20 Minuten. Die täglichen Auszahlungen sind allerdings abhängig vom Umsatz, der an diesem Tag gemacht wird. Die übrigen 5 % werden für Gehälter, Hardware, IT-Entwicklung und andere Firmenkosten ausgegeben.

Ist MAP ein Pyramidensystem oder Network Marketing?

Was ist ein Pyramiden- bzw. Schnellballsystem?

Hin und wieder werde ich gefragt, ob MAP ein Pyramidensystem ist. Ein Pyramidensystem ist ein Geschäftsmodell, das nur funktioniert, wenn die Mitgliederzahl stetig anwächst. Es ist so aufgebaut, dass die Gewinnung neuer Mitglieder im Vordergrund steht, weil die dahinter stehende Firma ständig frisches Geld braucht, um die Gewinne der schon registrierten Mitglieder auszahlen zu können. Ein solches System ist zum Scheitern verurteilt, weil sich irgendwann nicht mehr genügend Interessenten finden lassen, die dabei mitmachen wollen.

Solche „Schnell-reich-werden-Systeme“ versprechen den eingeschriebenen Mitgliedern hohe Gewinne in kurzer Zeit. Ein Pyramidensystem ist darauf angewiesen, dass immer neue Leute hinzukommen, die Geld einzahlen. Irgendwann wird dann der Punkt erreicht, dass nicht mehr genügend neue Mitglieder gefunden werden und das System bricht zusammen. Ein Produkt oder eine Dienstleistung steht in einem Pyramidensystem nicht im Vordergrund sondern die Gewinnung neuer Mitglieder. Es gibt aber auch Pyramidensysteme, in denen Produkte verkauft werden. Die Produkte werden von oben nach unten weitergereicht und verteuern sich auf jeder Stufe. Mitglied B kauft ein Produkt von Mitglied A zum Preis von beispielsweise 10 €. Mitglied B verkauft das Produkt anschließend an Mitglied C für 12 €. Mitglied C verkauft das Produkt weiter an Mitglied D für 14 €. Dies funktioniert so lange bis ein Preis erreicht wird, der am Markt nicht mehr bezahlt wird. An dieser Stelle bricht das System für die unterste Ebene zusammen, weil sie das Produkt zu dem Preis nicht mehr loswerden.

Was versteht man unter Network Marketing?

Network Marketing bzw. Multilevel Marketing ist zwar ähnlich aufgebaut wie ein Pyramidensystem, hier steht aber ein Produkt im Vordergrund, das weiterempfohlen wird und der Empfehlungsgeber hierfür eine Provision bekommt. Produkte werden hauptsächlich an Verbraucher verkauft, die nicht gleichzeitig Mitglieder des Systems werden oder es wird ein Konsumentennetzwerk aufgebaut, bei dem die Vertriebspartner gleichzeitig die Konsumenten sind. In Deutschland schlucken täglich hunderttausende Menschen Nahrungsergänzungsmittel aus einem einzigen Grund: weil sie gleichzeitig Vertriebspartner und Konsumenten in einen Network Marketing System sind und hiermit Geld verdienen wollen. Es ist äußerst zweifelhaft, ob diese Menschen diese Nahrungsergänzungsmittel auch dann konsumieren würden, wenn sie hiermit kein Geld verdienen.

Ein weiteres Merkmal von Multilevel Marketing ist, dass jedes Mitglied versucht, möglichst viele neue Mitglieder anzuwerben, da man am Umsatz der angeworbenen Mitglieder über bis zu 7 Ebenen beteiligt wird. In der Theorie finde ich dieses System gut und fair, weil jedes Mitglied die gleichen Aufstiegschancen hat und das Einkommen ausschließlich vom eigenen Fleiß abhängt. In der Praxis funktioniert es für die meisten Menschen leider nicht.

Ausschlaggebend hierfür sind in der Regel 2 Gründe:

  1. Die vermittelten Produkte sind überteuert, schließlich muss eine Vermittlerstruktur über 6 oder 7 Ebenen bezahlt werden. Es gibt Firmen, bei denen das Paket Waschpulver 40 € oder die 500g-Packung Eiweißpulver 80 € kostet. Solche Produkte finden meist nur Abnehmer, wenn die Verdienstmöglichkeit in den Vordergrund rückt.
  2. Irgendwann gerät die Anwerbung neuer Mitglieder ins Stocken. Außerdem ist die Fluktuationsrate sehr hoch. Viele Mitglieder verdienen zu wenig, weil sie entweder keine Abnehmer für die teuren Produkte finden oder der Bekanntenkreis ist irgendwann abgegrast und der Aufbau neuer Mitglieder ist dann schwierig bis unmöglich.

Was unterscheidet MAP von den beiden genannten Vertriebsstrukturen?

MAP ist eine Online-Werbeplattform, auf der sowohl die eigenen Mitglieder als auch externe Firmen Werbung schalten können. Es müssen keine neuen Mitglieder angeworben werden, damit frisches Geld für die Gewinnverteilung in die Firma gespült wird. Jede Firma freut sich über neue Mitglieder, deswegen gibt es eine Werbeprämie für die Vermittlung eines neuen Mitglieds. Diese Werbeprämie wird nur in einer einzigen Stufe bezahlt und nicht wie beim Network Marketing in 6 oder 7 verschiedene Ebenen. Jede Zeitschrift, der ADAC, Check24, Amazon und viele andere Firmen zahlen Provisionen für die Vermittlung eines neuen Kunden. Auf vielen Websites findet man Werbebanner von solchen Firmen. Klickt der Besucher einer solchen Website auf einen Banner und kauft anschließend ein Produkt dieser Firma, bekommt der Betreiber dieser Website eine sogenannte Affiliate-Provision ausbezahlt. Das Vergütungssystem von MAP ist das gleiche. Für die Vermittlung eines neuen Mitglieds wird eine Provision auf einer Vergütungsebene ausbezahlt und nicht wie im Network Marketing auf sieben Ebenen. Vom Pyramidensystem unterscheidet sich MAP dadurch, dass Produkte zu marktüblichen Preisen existieren und die Firma auch ohne neue Mitglieder existieren kann.

Was unterscheidet MAP von anderen Gewinnbeteiligungs-Systemen?

Seit einigen Monaten gibt es ähnliche Systeme, die MAP nachahmen und zusätzliche Vorteile versprechen. Eines dieser Systeme, Get Profit Adz, habe ich mir näher angesehen und möchte diese Firma stellvertretend für viele andere, die derzeit aus dem Boden schießen, darstellen.

Get Profit Adz verspricht seinen Mitgliedern 2 Vorteile gegenüber MAP. Die Mitglieder brauchen nicht jeden Tag 10 Werbeblöcke anschauen und die Credit Packs (hier AdPacks genannt) laufen nicht aus. Aus meiner Sicht haben diese vermeintlichen Vorteile riesengroße Nachteile. Wenn die Mitglieder keine Werbeblöcke anschauen müssen, wird die Website weniger besucht oder die Verweildauer auf der Seite wird relativ kurz sein. Dies führt dazu, dass diese Plattform für externe Werbetreibende nicht besonders attraktiv ist. Wenige Besucher und eine geringe Aufenthaltsdauer führen zu weniger Werbeeinnahmen. Wenn ein AdPack nicht ausläuft, also unendlich Geld verdienen soll, stellt sich für mich die Frage, wo dieses Geld herkommen soll. Meiner Auffassung nach geht dies nur über die Anwerbung neuer Mitglieder, die frisches Geld in das System einzahlen. Also ein klassisches Pyramidensystem.

Aus diesem Grund habe ich mich für MAP entschieden. Denn hier laufen die Credit Packs aus, sobald sie 60 $ eingespielt haben. Dies ist nach ca. 120 Tagen der Fall. Im Durchschnitt wird mit einem Kredit Pack, das 49,99 $ kostet, 0,50 € am Tag verdient. Diesen Verdienst erhält man unter 2 Voraussetzungen:

  1. Man besitzt ein aktives Credit Pack
  2. Man schaut im internen Bereich der Website 10 Werbungen täglich an

Erfüllt man diese beiden Voraussetzungen, hat man sich für diesen Tag seinen Gewinnanteil verdient. Klickt man einen Tag mal nicht auf Werbung, nimmt man an diesem Tag nicht an den Auszahlungen teil.

Der Algorithmus, der My Advertising Pays zugrunde liegt, wurde von Mathematikern so berechnet, dass das Unternehmen nie in finanzielle Schwierigkeiten kommen kann und nicht auf neue Mitglieder angewiesen ist. Langlebigkeit war dem Firmengründer sehr wichtig.

Ich bin von dieser Geschäftsmöglichkeit restlos begeistert und überzeugt. Auf der Website von MAP mache ich Werbung für meine eigene Website und werde für das Klicken auf 10 andere Werbeeinblendungen bezahlt. Es handelt sich um kein System, bei dem man schnell reich wird, aber mir war Seriosität und ein langfristig angelegtes Modell sehr wichtig.

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Unter dem Menüpunkt „Online Geld verdienen“ findest du ein Kontaktformular. Bitte trage dich hier ein und du erhältst weitere Informationen.

Veröffentlicht von

Philipp Kammerer

Philipp Kammerer ist Life Hacker, Blogger und Autor. Er ist auf der Mission, anderen Menschen bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu helfen.

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