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3 Gründe,warum du über die Grundregeln der Börsenpsychologie bescheid wissen solltest

3 Gründe,warum du über die Grundregeln der Börsenpsychologie bescheid wissen solltest

Verkaufst du deine Aktien aus Angst zu früh? Oder verkaufst du deine Aktien panisch in einem Crash?

Wenn dir diese beiden Situationen bekannt vorkommen, solltest du dich dringend mit den Grundregeln der Börsenpsychologie beschäftigen. Saug diese Regeln auf und verinnerliche sie! Denn der häufigste Grund, warum Privatanleger an der Börse ihr Geld verlieren, ist deren emotionales Verhalten.

„The investor´s chief problem – and even his worst enemy – is liekely to be himself.“ – Benjamin Graham

Schon Benjamin Graham wusste: Dein größter Feind an der Börse bist du selbst!

Um mich nicht selbst an der Börse als Feind zu haben, habe ich mir das Buch The Little Book of Behavioral Investing: How not to be your own worst enemy gekauft. Ich habe die Grundregeln der Börsenpsychologie des Großmeisters James Montier aufgesaugt. Dieses Wissen möchte ich dir weitergeben. Deshalb habe ich dir eine kostenlose Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellt. Durchlaufe diese und werde nicht zu deinem eignen Feind an der Börse! Denn an der Börse hast du schon genug Feinde.

In diesem Artikel nenne ich dir die 3 Hauptgründe, warum du über die Grundregeln der Börsenpsychologie bescheid wissen musst. Du solltest jedoch nicht nur über sie bescheid wissen, sondern sie aufsaugen. Sie müssen in Fleisch und Blut übergehen! Nur so kannst du an der Börse erfolgreich sein!

  1. Emotionsloses Investieren

Wenn du an der Börse erfolgreich sein möchtest, musst du beim Investieren deine Emotionen ausschalten. Emotionen haben an der Börse nichts verloren!

Hast du schon mal versucht deine Emotionen auszuschalten? Ohne jegliche Emotionen zu handeln? Wenn deine Antwort „Ja“ lautet, wirst du bemerkt haben, dass das gar nicht so einfach ist. Woran liegt das?

Urmenschen konnten noch nicht rational denken. Ihr Handeln war allein durch Emotionen getrieben. Genau deshalb ist unser Stammhirn noch heute für unsere Emotionen zuständig.

Welche Aufgaben haben Emotionen? Warum gibt es sie?

Wie alles in unserem Körper, erfüllen Emotionen Aufgaben, um die Lebenserhaltung des Menschen zu gewehrleisten:

  • Angst soll uns schützen.
  • Freude soll uns das Leben leichter machen.
  • Hoffnung soll uns das Überstehen von schweren Situationen ermöglichen.
  • Liebe soll zur Fortpflanzung beitragen.

Angst ist eine der stärksten Emotionen. Sie ist unser größter Feind an der Börse. Denn unser Körper möchte uns vor Verlusten schützen. Dieser Schutz geht aber an der Börse nach hinten los. Denn wenn wir von Angst getrieben an der Börse handeln, verkaufen wir entweder unsere Aktien zu früh oder wir verkaufen sie direkt in einem Crash. Dadurch realisieren wir hohe Verluste. Wovor wollte uns unser Körper schützen? Vor Verlusten? Unsere Urmenschen kannten eben noch keine Börse.

Um diese Emotionen ausschalten zu können, musst du nach einem automatisierten Investment System vorgehen. Das ist aber erst die halbe Miete. Denn was bringt es dir, wenn du dich aufgrund deiner Emotionen nicht an dein Investment System hältst? Dann kann dein Investment System noch so gut sein, es wird dir nichts bringen. Die Börsenpsychologie ist eine absolute Grundbildung für Börsianer. Verinnerliche daher die Grundregeln der Börsenpsychologie!

2. Handle richtig!

Was verstehe ich unter richtigem Handeln? Unter richtigem Handeln verstehe ich rationales Handeln. Ein Handeln, das durch Argumente begründbar ist.

An der Börse kann meiner Meinung nach nur eine Art von Handeln rational begründet werden:

„Buy cheap and sell dear!“ – Benjamin Graham

Und das ist, wie Benjamin Graham so schön sagt, Aktien billig zu kaufen und sie wieder teuer zu verkaufen. Klingt logisch, oder?

Die meisten Aktienanfänger machen jedoch genau das Gegenteil. Sie kaufen teure Aktien, die sie billig verkaufen. Ist das rationales Investieren?

Wenn du dich hier widerfindest, ist das nicht weiter schlimm. Jedoch musst du dich intensiv mit der Börsenpsychologie auseinandersetzen. Die Börsenpsychologie ist ein lebenslanges Selbststudium!

Nur ganz wenige Investoren schaffen es wirklich, sich gegen ihr eigenes Ich durchzusetzen. „Herr im eigenen Hause sein“ würde Sigmund Freud sagen.

Stell dir vor deine Aktie fällt um 50%. Traust du dich nachzukaufen?

3. Entspanne dich!

Welcher Aktien Investor kann seinem Vermögen beim Wachsen zusehen, ohne jemals zu bemerken, Verluste gemacht zu haben? Kein einziger.

Denn wie du sicher schon weißt, sind Aktien volatil; d.h. die Kurse gehen rauf und runter. Im besten Fall gehen sie langfristig mehr rauf als runter.

Auf was ich jedoch hinaus möchte, ist folgendes: Wenn du jeden Tag nervös auf dein Depot schaust, wirst du ein schweres Investoren Leben haben. Warum zeige ich dir im nächsten Absatz.

Die Wahrnehmung von Gewinnen und Verlusten

Wir Menschen nehmen Verluste 2,5-mal so schlimm wahr wie wir uns über Gewinne freuen können. Das belegen Studien. Anders ausgedrückt, nehmen wir bei einem durchschnittlich gleichbleibenden Aktienkurs starke emotionale Verluste wahr. Wie lässt sich das verhindern? Ganz einfach, indem du seltener auf dein Depot schaust!

Fazit

Du brauchst die Börsenpsychologie! Es gibt keinen Weg an ihr vorbei. Je besser du ihre Grundregeln beherrscht, desto erfolgreicher wirst du an der Börse sein. Und desto angenehmer wird der Weg dorthin.

Lerne wie du dich gegen dich selbst behaupten kannst! Hole dir dazu meine kostenlose Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Veröffentlicht von

Philipp Kammerer

Philipp Kammerer ist Life Hacker, Blogger und Autor. Er ist auf der Mission, anderen Menschen bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu helfen.

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