5 Tipps, um die scheiternde Börsenpsychologie der Anderen zu nutzen

5 Tipps, um die scheiternde Börsenpsychologie der Anderen zu nutzen

Hast du dir schon einmal überlegt, wie du von den psychologischen Fehlern der Anderen profitieren könntest? Ja?

In diesem Artikel findest du die passende Antwort. Du hast bereits im Artikel 3 Gründe, warum du über die Grundregeln der Börsenpsychologie bescheid wissen solltest gelernt, wie du deine eigenen psychologischen Fehler vermeiden kannst. Das ist das Grundwissen.

Heute gehen wir aber vom Sandkasten auf die Spielwiese. Denn das ist das Level der Fortgeschrittenen. Du lernst, wie du die psychologischen Fehler der Anderen für dich nutzen kannst.

  1. Regel der Börsenpsychologie #1: Mache selbst keine psychologischen Fehler an der Börse! – Börsenpsychologie am Fußballplatz

Regel #1 der Börsenpsychologie: Mache keine psychologischen Fehler! Regel #2 der Börsenpsychologie: Vergiss niemals Regel #1!

„Ja ne, ist klar“, wirst du dir jetzt denken. Warum erzähle ich dir das? Weil das nicht selbstverständlich ist. Du kannst die Fehler der anderen nur dann ausnutzen, wenn du die selben Fehler nicht selbst machst!

Das ist wie beim Fußball. Der einen Mannschaft bringen die Fehler der anderen Spieler erst einen Vorteil, wenn sie die selben Fehler nicht selbst machen. Lerne erst deine psychologischen Fehler geschickt zu umgehen. Und dann kannst du die der Anderen strategisch ausnutzen! Lerne einen Angriff abzuwehren (Fußball). Und dann kannst du ihn strategisch auskontern!

Wie du psychologische Fehler vermeidest, kannst du in meinem Artikel Erfahre, wie du die Börsenpsychologie für dich nutzt! nachlesen. In diesem Artikel erhältst du 3 Schritte, die dir helfen, psychologische Fehler zu vermeiden. Wenn du 2 zusätzliche Schritte erhalten möchtest, kannst du dir meine kostenlose Schritt-für-Schritt-Anleitung downloaden.

2. Wie kommt die Bewertung einer Aktie zustande?

Wenn du dir den Prozess der Preisbildung logisch überlegst, wirst du schnell bemerken, warum es Sinn macht, sich mit der Börsenpsychologie zu beschäftigen.

Die Preisbildung einer Aktie – ein Ausflug von der Börse zum Supermarkt und wieder zurück

Der Preis einer Aktie kommt durch Angebot und Nachfrage zustande. Wie der Preis jeder anderen Wertanlage auch. Auch die Preise für die Produkte im Supermarkt kommen so zustande. Bei einem hohen Angebot und einer gleichzeitig niedrigen Nachfrage einer Aktie sinkt ihr Preis. Und bei einem kleinen Angebot und einer hohen Nachfrage, steigt ihr Preis. Stichwort: Voting Machine (Benjamin Graham)!

Im Supermarkt ist es dasselbe. Anstatt des billigen Müslis kaufst du immer das beliebteste. Du wirst dabei mehr Geld ausgeben müssen. Warum? Weil die Nachfrage höher ist.

Zu deinem Müsli möchtest du natürlich Erdbeeren gönnen. Du bemerkst, dass diese gerade teurer sind als sonst. Du fragst dich, warum das so ist. Es ist gerade Winter. Deshalb ist das Angebot niedriger. Ein niedriges Angebot erhöht den Preis.

Vom Supermarkt zurück an die Börse…

Nun überlegen wir uns: Wodurch werden Angebot und Nachfrage an der Börse beeinflusst? Durch das Kaufverhalten der Börsianer.

Und wodurch wird das Kaufverhalten der Börsianer beeinflusst? Durch deren Börsenpsychologie, die rational oder irrational sein kann.

Wodurch wird nun die Börsenpsychologie der irrationalen Börsianer beeinflusst? Durch ihre Emotionen.

Da die Mehrheit der Börsianer ihre Investmententscheidungen irrational treffen, hängt die kurzfristige Preisbildung wesentlich von deren Emotionen ab.

Wenn du dich jetzt fragst „Was habe ich von kurzfristigen Preisbildungen? Soll ich nicht langfristig denken?“, dann ist das berechtigt. Jedoch muss ich dir widersprechen.

Wie du bereits weißt, entwickelt sich der Aktienkurs langfristig in die Nähe ihres fundamentalen Wertes. Je länger du eine Aktie hältst, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Aktie den fundamentalen Wert annimmt. Stichwort: Weighing Machine (Benjamin Graham)!

Jedoch darfst du nicht vergessen, dass wir zwei Handlungen vollziehen müssen, um an der Börse Geld zu verdienen:

  • Kaufen
  • Verkaufen

Unsere Rendite ist vom Zeitpunkt dieser zwei Handlungen maßgeblich abhängig. Das darfst du nicht vergessen! Auch wenn wir unsere Aktien möglichst lange halten möchten.

Denn es macht einen Unterschied, ob wir die Aktie zum derzeitigen fundamentalen Wert kaufen bzw. verkaufen. Oder ob wir sie unter oder über ihren Wert kaufen bzw. verkaufen. Und dieser Unterschied kann immens sein!

3. Wodurch entstehen überdurchschnittliche Renditen?

Überlege mal logisch: Wodurch entsteht eine überdurchschnittliche Performance?

Die Börse ist ein Nullsummenspiel. Das heißt, wenn jemand überdurchschnittlich abschneidet, muss auch jemand unterdurchschnittlich performen. Ja klar, sonst müssten wir uns alle mit der Durchschnittsperformance des Marktes zufrieden geben.

Und wodurch kommt eine unterdurchschnittliche Performance zustande? Durch psychologische Fehler! Und diese kommen wiederum durch Emotionen zustande.

In einem Markt ohne psychologischen Fehlern würden alle Börsianer die gleiche Rendite erzielen. Die Durchschnittsrendite!

Was sagt dir das? Ohne psychologische Fehler würden keine Überrenditen existieren. Jeder müsste sich mit der Durchschnittsrendite zufrieden geben.

Werde daher ein Meister der Börsenpsychologie! Werde ein wahrer Behavioral Investor!

Als Einstieg kann ich dir dazu das Buch The Little Book of Behavioral Investing von James Montier empfehlen zu lesen.

4. Welche Kennzahlen eignen sich, um Emotionen zu messen?

Im Laufe dieses Artikels hast du  bereits viel Grundwissen zur Börsenpsychologie erhalten. Nun gehen wir gemeinsam auf die Grundfrage dieses Artikels ein: Wie kann ich die psychologischen Fehler der Anderen für mich nutzen?

Ich habe ein einfache Antwort für dich: Indem du in deiner Aktien Analyse Kennzahlen berücksichtigst, die die Emotionen der Anderen berücksichtigen.

Welche Kennzahlen eignen sich dafür? In der Levermann Strategie werden zwei Kennzahlen eingesetzt, um die Stimmung des Marktes zu messen: Analystenmeinungen und die relative Reaktion auf Quartalszahlen.

Möchtest du wissen, wie diese beiden Kennzahlen berechnet werden? Perfekt! Dann kannst du dir meine kostenlose Excel Tabelle zur Auswertung der Levermann  Strategie noch heute downloaden.

5. Der Crash – Wenn die Investoren in Panik geraten

Wann werden die meisten psychologischen Fehler begangen?

Richtig, in Zeiten eines Crashs. Denn in einem Crash verfallen die Leute in Panik und hören auf rational zu denken.

Dann kannst du das meiste Geld verdienen!

Je mehr Börsianer psychologische Fehler begehen, desto mehr Börsianer werden unterdurchschnittliche Renditen erzielen. Und dadurch bleibt mehr Geld für die Überrenditen übrig. Perfekt für dich!

Fazit

Wie du siehst, ist die Börsenpsychologie ein extrem wichtiges Thema. Zumindest wenn du vorhast, überdurchschnittliche Renditen zu erzielen.

Wenn das nicht deinem Ziel entspricht, bist du mit einem ETF besser beraten. Wenn du aber saftige Renditen einstreichen möchtest, bist du HIER richtig!

Du musst ein wahrer Behavioral Investor werden! Nur so kannst du Überrenditen erzielen!

Wage den ersten Schritt und fordere heute noch meine kostenlose Schritt-für-Schritt-Anleitung an! Dann hast du bereits die Basis deines börsenpsychologischen Grundwissens geschaffen.

Klicke dazu auf den folgenden Link: http://eepurl.com/bMRBIL

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Viel Erfolg!

Dein Investment Amad€

Veröffentlicht von

Philipp Kammerer

Philipp Kammerer ist Life Hacker, Blogger und Autor. Er ist auf der Mission, anderen Menschen bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu helfen.

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