5 Gründe, warum du die Börsenpsychologie als Fundament deiner Investment Strategie brauchst

5 Gründe, warum du die Börsenpsychologie als Fundament deiner Investment Strategie brauchst

Ziegelstein für Ziegelstein baust du dir dein Haus auf. Doch womit fängst du an?

Mit dem Fundament! Das Fundament ist deine Basis.

Und so solltest du auch bei deiner Investment Strategie vorgehen. Fange immer mit dem Fundament an!

Und was ist das Fundament meiner Investment Strategie?

Die Börsenpsychologie!

Warum das so ist, erkläre ich dir in diesem Artikel.

Grund #1: Was bringt dir eine Investment Strategie, wenn du dich nicht an sie hältst?

Psychologische Fehler führen dazu, dass du verrückst spielst. Und im schlimmsten Fall deine Investment Strategie über Bord wirfst.

Bist du bereit, dich an deine Investment Strategie zu halten, wenn dein Portfolio um 40% fällt?

Wenn du diese Frage mit „Nein“ beantwortest, solltest du unbedingt an deiner Börsenpsychologie arbeiten. Ich habe dir dazu übrigens eine „Artikelserie“ erstellt. Lese sie durch wenn du Zeit hast!

Was passiert, wenn du durch Emotionen geladen durchdrehst?

Dann war alles für die Katz! Deine Investment Strategie bringt dir nichts, rein gar nichts, wenn du dich nicht an sie hältst. Egal wie gut diese Strategie ist. Auch wenn sie die beste Strategie der Welt ist. Wenn du dich nicht an sie hältst, bringt sie dir nichts.

Und dazu gehört Mut und Vertrauen. Denn an der Börse läuft es nicht immer gut. Auch Systeme machen Fehler. Doch genau dann musst du ruhig bleiben. Denn du kannst dir sicher sein, es geht auch wieder bergauf!

Grund #2: Mache keine psychologischen Fehler!

Die meisten Investment Strategien beruhen auf der Abwesenheit von Fehler. Egal welche Kennzahlen diese Strategie dafür nutzt. Diese sind nur Mittel zum Zweck! Eine Investment Strategie funktioniert nur, wenn du weniger Fehler als die Anderen machst.

Daher sind bereits viele Investment Strategien im Bereich Behavioral Investing Sektor anzusiedeln. Sie nutzen die Börsenpsychologie als Fundament. Dadurch können psychologische Fehler vermieden werden.

Wieso wird ein so großes Auge auf die psychologischen Fehler geworfen? Werden an der Börse keine anderen Fehler gemacht?

Klar werden an der Börse auch andere Fehler begangen. Zum Beispiel Fehler bei der Analyse. Diese kommen aber nur vereinzelt vor. Die häufigsten Fehler sind die psychologischen Fehler.

Grund #3: Wodurch wird eine Ouperfomance erzielt?

Bevor wir klären, wie eine Outperformance zustande kommt, müssen wir uns zuerst überlegen, was eine Outperfomance überhaupt ist.

Was ist also eine Outperformance?

Eine Outperformance ist eine überdurchschnittliche Rendite. Wenn du den Markt outperformst, erzielst du eine bessere Rendite als der Durchschnitt der Anleger.

Wodurch wird eine solche Outperformance erzielt?

Durch die Abwesenheit von Fehlern. Du musst weniger Fehler als die meisten Anleger machen. Das Hauptaugenmerk liegt, wie schon erwähnt, auf die psychologischen Fehler.

Da die meisten Investment Strategien darauf abzielen, den Markt outzuperformen, sollten diese auf die Abwesenheit von psychologischen Fehlern basieren.

Der einfachste Weg psychologische Fehler zu vermeiden, ist deine Investment Strategie zu automatisieren. Ich habe eine Excel Tabelle zur Automatisierung der Levermann Strategie erstellt. Und biete sie auf meinem Blog kostenlos an. Lade sie dir noch heute herunter!

Grund #4: Nutze die psychologischen Fehler der Anderen für dich!

Um den Markt outperformen, ist es nicht nur wichtig keine psychologischen Fehler zu machen.

Was ist noch wichtig?

Die psychologischen Fehler der Anderen für dich zu nutzen.

Wie kann ich das machen?

Ganz einfach, du berücksichtigst in deiner Investment Analyse Kennzahlen, die die Fehler der Anderen messen können. Die Levermann Strategie nutzt dafür die beiden Kennzahlen Analystenmeinungen und die relative Reaktion auf die Quartalszahlen.

Wenn du dir deine eigene Investment Strategie zusammenbastelst, berücksichtige solche Kennnzahlen auch in deiner Analyse.

Warum ist das notwendig?

Es macht einen Unterschied, ob du deine Aktien überbewertet, zu einem fairen Preis oder unterbewertet kaufst bzw. verkaufst. Kaufe deine Aktien unterbewertet und verkaufe sie überbewertet. Dadurch erzielst du die höchsten Renditen!

Der kurzfristige Preis einer Aktie wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt.

Und wodurch werden Angebot und Nachfrage an der Börse bestimmt?

Durch das Kaufverhalten der Börsianer.

Und wodurch wird das Kaufverhalten der Börsianer bestimmt?

Durch die Börsenpsychologie der Börsianer!

Daher sind auch die unbeliebtesten Aktien die rentabelsten. Siehe VW!

Grund #5: Zerstöre dich nicht selbst!

Was sind deine Ziele im Hinblick deiner Investments? Für was investierst du?

Dein Ziel ist möglicherweise der Vermögensaufbau. Dein Ziel könnte aber auch das Generieren eines passiven Einkommens sein. Oder vielleicht auch beides. Diese beiden Ziele sind natürlich eng miteinander verbunden.

Und warum möchtest du die finanzielle Freiheit erlangen? Und dir ein Vermögen aufbauen?

Du möchtest die Anwesenheit von Glück und die Abwesenheit von Schmerz!

Wir Menschen leben, um glücklich zu sein. Wir tun alles dafür, glücklich zu sein. Glück ist unser oberstes Ziel.

Sowohl Vermögen als auch Freiheit dienen nachweislich dazu, dich glücklicher zu machen. Das belegen auch Studien!

Die Anwesenheit von Glück bringt dir aber bei der gleichzeitigen Anwesenheit von Schmerz nichts. Und genau deshalb musst du dich mit der Börsenpsychologie beschäftigen. Und das am besten, bevor du anfängst zu investieren.

Meine Artikelserie über die Börsenpsychologie bietet dir bereits ein fundiertes Grundwissen über dieses wichtige Thema. Lese sie wenn du Zeit hast genau durch. Zusätzlich kannst du dir meine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Thema Börsenpsychologie herunterladen.

Wodurch entstehen beim Investieren Schmerzen?

Durch Verluste! Du nimmst nach einer Studie Verluste 2,4-mal stärker wahr als Gewinne. Dadurch erleidest du sogar bei einem konstant steigenden Portfolio Schmerzen.

Wie kann ich diese Schmerzen verhindern?

Indem du nicht ständig auf dein Depot schaust. Denn dadurch nimmst du deine Verluste nicht wahr. Und du hast keine Schmerzen!

Das ist natürlich leichter gesagt als getan! Denn das ständige Depot-Schauen ist wie eine Sucht. Dem Handy-Süchtigen müsste dieses Verhalten bekannt sein. Er hat einen inneren Zwang, auf sein Handy zu schauen. Der „Depot-Süchtige“ hat einen inneren Zwang, auf sein Depot zu schauen. Das ist das gleiche Verhalten!

Wie du es schaffst, dein Depot seltener zu besuchen, erkläre ich dir explizit in meiner Schritt-für-Schritt Anleitung.

Fazit

Egal welche Investment Strategie du verwendest. Die Börsenpsychologie ist immer die Basis.

Baue dir dein Haus (Investment Strategie) auf deinem Fundament (Börsenpsychologie) auf!

Die Börsenpsychologie ermöglicht dir das Einhalten deiner Investment Strategie, die Steigerung deiner Rendite und schließlich das Vermeiden von Schmerzen.

philipp.pngÜber den Autor:

Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir mehr über verschiedene Investment Strategien.

Folge ihm auf Twitter und auf Facebook!

 

 

Veröffentlicht von

Philipp Kammerer

Philipp Kammerer ist Life Hacker, Blogger und Autor. Er ist auf der Mission, anderen Menschen bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu helfen.

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