So investieren Blogger #3: Christoph aus der Finanzküche

Ich freue mich heute Christoph aus der Finanzküche begrüßen zu dürfen.

Sein Blog hilft dir, deine Finanzen selbst in den Griff zu bekommen.

Er ist ein Vertreter des passiven Investierens.

Bei seinen Artikeln achtet er immer darauf, dass sie gut verpackt sind. Deswegen lese auch ich seinen Blog so gerne. Und hinterlasse auch gerne meine Meinung in den Kommentaren.

  1. Christoph, wie sieht deine Investment Strategie aus?

Den Großteil meines Geldes investiere ich in mich und meine berufliche Entwicklung – sprich in Weiterbildungen und Marketing. Mit meinen 26 Jahren sehe ich hier den größten Hebel.

Bei der Geldanlage betreibe ich konsequentes Buy and Hold. Ich bin der festen Überzeugung, dass Market Timing und Stock Picking nicht funktionieren. Dafür sind die Kapitalmärkte zu effizient.

Beim Investieren konzentriere ich mich daher auf die

  • Diversifikation
  • Die Minimierung meiner Kosten
  • Und die Ausrichtung meines Risikoprofils.

Das derzeit beste Anlagevehikel für die Umsetzung meiner Investment Strategie sind ETFs. Mit ihnen kann ich breit gestreut in ganze Märkte investieren. Zudem kosten sie nur ein 10tel normaler Investmentfonds.

Wie ich zum passiven Investieren (Indexing) gekommen bin, erfährst du hier:

Das Rendite-Geheimnis: Was smarte Anleger anders machen

  1. Was sind die besten 3 Investment Bücher, die du gelesen hast?

Zunächst möchte ich das Buch von Professor Martin Weber nennen:

Genial einfach investieren: Mehr müssen Sie nicht wissen – das aber unbedingt!

Es ist eine geniale Grundlagenlektüre und kostenlos.

Auch die beiden Bücher von Gerd Kommer

und

haben einen Platz im Bücherregal verdient. Von letzterem ist vor kurzem eine Neuauflage erschienen, die noch einmal deutlich besser ist als die Vorgänger.

  1. Um was geht es in deinem Blog?

Mein Leitsatz für die Finanzküche ist:

Wir können die Entscheidungsgewalt über unsere Finanzen abgeben, aber die Verantwortung behalten wir.

Das gilt für alle Bereiche unseres Lebens. Für unsere Fehlschläge gibt es genau einen Verantwortlichen:

Uns selbst.

Wer die Schuld immerzu bei anderen Menschen sucht, befindet sich auf einem fürchterlichen Irrweg.

Sicherlich kennst du die typischen Finanzblog-Geschichten …

Der Abschluss von Produkt X-Y-Z hat mich so und so viele tausend Euro gekostet – der Bankverkäufer ist Schuld …

Der Bankverkäufer hat (wenn überhaupt) nur eine Teilschuld. Er ist Verkäufer und hat seinen Job gemacht. Ich habe ein Produkt unterschrieben und abgeschlossen, welches ich nicht verstanden habe. Ich habe mich an einen Verkäufer gewandt und eine Beratung erwartet.

Ich trage die Verantwortung. Es ist wichtig das zu akzeptieren – ansonsten lerne ich nichts.

Erkenntnisse aus einem solchen Fehlschlag können zum Beispiel sein:

  • Ich weiß zu wenig über Geldanlage
  • Ich schenke den falschen Menschen mein Vertrauen
  • Ich unterschreibe Sachen, die ich nicht verstehe

Wenn ich das ehrlich zur Kenntnis nehme, werde ich Fehler dieser Art kein zweites Mal machen. Ich werde auf der Finanzküche vorbeischauen und Verantwortung für mein Geld übernehmen 😉 Denn genau das ist die Aufgabe der Finanzküche:

Sie soll dir dabei helfen, Verantwortung für dein Geld zu übernehmen.

Dabei versuche ich das vermittelte Wissen so unterhaltsam wie möglich zu verpacken. Wenn du als Leser meine Texte gerne liest, selbst wenn dir das Thema Finanzen an sich keinen Spaß macht, habe ich mein Ziel erreicht.

  1. Welche Ziele hast du?

Mein übergeordnetes Ziel habe ich schon genannt. Ich möchte Menschen dabei helfen, Verantwortung für ihr Geld zu übernehmen. Dafür steht die Finanzküche.

Auch beruflich habe ich mich diesem Ziel verschrieben. Ich bin als Versicherungsmakler tätig und lasse mich gerade als Honorarfinanzanlagenberater registrieren. Mein Leitbild:

Beratung Leben.

Ein Herzensprojekt gehe ich gerade an. Ich möchte dieses Jahr ein Buch veröffentlichen. Seit ich 12 bin, träume ich davon und bin gespannt, was da an Arbeit auf mich zukommt. Es soll unbedingt in gedruckter Form erscheinen. Von E-Books bin ich kein Fan. Ein Buch muss man mit seinen sieben Sinnen spüren! Thematisch wird es sich in die Finanzküche eingliedern.

  1. Welchen Tipp möchtest du meinen Lesern mitgeben?

Sei kein Truthahn

Ein Truthahn ist am Anfang seines Lebens noch skeptisch, wenn der Bauer kommt um ihn zu füttern. Seine Zurückhaltung nimmt aber mit jeder Fütterung ab. Er lernt, dem Bauern zu vertrauen. Letztlich hat der Truthahn jede Furcht abgelegt. Dabei kann der Truthahn nicht wissen, dass bald Thanksgiving ist …

Am Tag vor Thanksgiving kommt der Bauer nicht um den Truthahn zu füttern. Er schlachtet das arme Tier. Aus Sicht des Truthahns just in jenem Moment, als die Wahrscheinlichkeit eines Unglücks am niedrigsten war. Schließlich haben ihm die Monate zuvor gelehrt, dass er nichts zu befürchten hat. Was für ein Trugschluss!

Unvorhergesehene Ereignisse können auch uns jederzeit treffen. Dies gilt es bei der Geldanlage wie im Leben zu berücksichtigen. Deshalb ist beispielsweise Diversifikation so wichtig. Sie macht uns weniger angreifbar.

Hole dir meinen kostenlosen Kurs: In 3 Schritten zur finanziellen Freiheit!

Über den Autor:

Autorenbeschreibung Christoph Geiler

Christoph Geiler ist Autor, Blogger und Honorarberater.

Er liebt einfache Lösungen für komplexe Probleme.

Folge ihm auf Facebook.

Veröffentlicht von

Philipp Kammerer

Philipp Kammerer ist Life Hacker, Blogger und Autor. Er ist auf der Mission, anderen Menschen bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu helfen.

9 Gedanken zu „So investieren Blogger #3: Christoph aus der Finanzküche“

  1. Das Truthahn-Beispiel von Nassim Nicholas Taleb (von ihm kenne ich es) ist einfach immer wieder geil zu lesen und erinnert einen daran, möglichst oft zu versuchen, nicht der Truthahn zu sein, wobei das gar nicht so einfach ist, da es meist ein fieser hinterhältiger schleichender Prozess ist 😉

    Gefällt mir

    1. Hi,
      also gelesen habe ich das Beispiel zum ersten Mal bei Bertrand Russel (ich denke es ist von ihm, aber wer weiß). Der hat es zwar auf philosophische Erkenntnistheorie angewendet, aber Taleb hat es sicherlich dort oder andernorts nur abgeschrieben als er es ausweitete bzw. wohl eher verengte.
      Es bleibt eine tolle Idee.

      Gefällt mir

  2. Hi Philipp und Christoph,
    ich bedanke mich bei euch beiden erstmal für das tolle Interview, aber besonders für das kostenlose, von Christoph gehasste, Ebook 😀 (verhasst wegen EBook)
    werde es demnächst lesen, bin gespannt, da es mein erstes Ebook sein wird, welches ich am Rechner lesen werde.

    Gruß Philipp

    Gefällt mir

    1. Hallo Philipp,

      soweit, dass ich E-Books hasse, würde ich jetzt nicht gehen 😉 In den nächsten Tagen kommt in der Finanzküche ein neues E-Book online – da kannst du ja mal reinschauen. Würde mich über Feedback freuen.

      Liebe Grüße
      Christoph

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s