5 Dinge, für die ich gerne Geld ausgebe

Alle Menschen geben Geld aus – fast jeden Tag. Geld auszugeben muss nicht unbedingt etwas Schlechtes sein. Es kann dich sogar sehr weit voranbringen.

Das 10.000. Paar Schuhe wird dich nicht weiterbringen – die 10.000. Aktie schon.

In meinem Leben gibt es 5 Dinge, für die ich besonders gern Geld ausgebe. Ich wäre nicht da, wo ich heute bin, wenn ich für diese Dinge kein Geld ausgeben würde.

In diesem Artikel lernst du diese 5 Dinge kennen, für die ich am liebsten Geld ausgebe.

  1. Aktien

Die Inflation verbrennt dein Geld, wenn du es auf der Bank liegen lässt. Ich besitze nur einen kleinen Notgroschen in Form von Cash. Den Rest meines Geldes investiere ich.

Ein kleiner Teil davon fließt in Aktien.

Du musst natürlich nicht in Aktien investieren. Du kannst auch in Immobilien, P2P-Privatkredite, … investieren. Es läuft auf dasselbe hinaus. Suche dir eine Asset-Klasse aus und werde ein Profi darin!

Warum sind Aktien so profitabel?

Aktien besitzen die durchschnittlich größte Wertsteigerung. Wenn du in einen breiten ETF investierst, erwirtschaftest du statistische Renditen von ca. 10%.

Keine andere Asset-Klasse kann eine solche Wertsteigerung vorweisen.

Durch Aktien kannst du dir einen langfristigen Cash-Flow aufbauen. Denn die Aktiengesellschaften schütten ihre Gewinne in Form von Dividenden aus – vorausgesetzt sie erzielen Gewinne.

Einen Cash-Flow kannst du dir natürlich auch durch Immobilien und P2P-Privatkredite aufbauen. Ich sage immer: „Investiere in Cash-Flow-Objekte!“

In welches Cash-Flow-Objekt du investierst, ist egal. Du wirst in diesem Artikel noch ein weiteres sehr profitables Cash-Flow-Objekt von mir kennen lernen.

2. Wissen

Wissen bringt dir zwar keinen direkten Cash Flow – aber ohne Wissen kannst du keinen Cash-Flow aufbauen. Egal wie du Geld verdienen möchtest, du brauchst dafür Wissen.

Es ist ganz egal, wie du dein Wissen aufnimmst – solange du Wissen aufnimmst.

Es existieren unzählige Methoden, um sich Wissen anzueignen: Du kannst Bücher lesen. Du kannst Blogartikel lesen. Du kannst Podcasts hören. Du kannst dir YouTube-Videos reinziehen. Du kannst dir Video-Kurse kaufen. Du kannst auf Seminare gehen.

Ich unterscheide dabei zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Wissensquellen.

Der Vorteil von kostenpflichtigen Wissensquellen ist, dass du  gebündeltes Wissen bekommst. Wenn du Wissen kostenlos erhalten möchtest, musst du es dir zusammensuchen.

Und das benötigt Zeit…

Ich setze auf einen guten Mix von kostenpflichtigen und kostenlosen Wissensquellen. Ich sehe mir YouTube Videos an und höre Podcasts. Aber ich lies auch jede Menge Bücher und habe mir bereits Video Kurse gekauft.

Das Wichtigste ist: Du musst das erworbene Wissen auch umsetzen!

Darauf vergessen viele Menschen. Sie eignen jede Menge an Wissen an, aber sie setzen das Wissen nicht um. Dadurch besitzen sie nur ein theoretisches Wissen.

Du kannst noch so viele Bücher über Fußball lesen – du kannst trotzdem nicht Fußballspielen.

Ich schreibe momentan sehr viele Kindle E-Books. Die ersten 5 Tage biete ich die Kindle E-Books kostenlos an. Dadurch bekommst du mein gebündeltes Wissen zu einem Thema kostenlos. Klicke hier, um mehr darüber zu erfahren.

3. Geschenke

Konsum macht nicht glücklich – wenn wir einer Person etwas schenken, macht uns das glücklich. Besonders, wenn wir diese Person lieben und wenn sich die Person sichtbar freut.

Ich freue mich mehr auf den Geburtstag von anderen Menschen als auf meinen eigenen.

Ich sage nicht, dass du deiner Freundin jeden Tag einen Diamantring schenken sollst. Das macht sie nicht glücklich – und dich auch nicht. Das ist Konsum!

Aber mache ihr kleine Geschenke zwischendurch und zu besonderen Anlässen. Die kleinen Geschenke müssen nicht viel kosten. Es geht um den symbolischen Wert. Materielle Werte machen Menschen sowieso nicht glücklich – symbolische Werte schon.

Mache dich glücklich, indem du andere Menschen glücklich machst.

Diesen Satz habe ich zum Leitsatz meines Lebens gemacht. Du musst deshalb nicht  auf eigene Ziele verzichten. Ich habe auch eigene sehr große Ziele.

Aber mache andere Menschen glücklich!

Probiere es einmal aus. Ich verspreche dir, du wirst dich danach besser fühlen. Du musst kein Geld investieren, um andere Menschen glücklich zu machen. Schenke ihnen ein Lächeln!

Schenke ihnen Anerkennung!

Menschen sehnen sich nach nichts mehr als nach Anerkennung. Gib ihnen diese Anerkennung und du wirst sie zehnmal zurückbekommen.

Ich bin ein sehr großer Freund von Karma.

4. PPC-Anzeigen

Was sind PPC-Anzeigen?

PPC steht für Pay Per Click und bezeichnet das Einkaufen von Besuchern. Du zahlst einen Preis x für jeden Klick.

Wozu dient das Einkaufen von Besuchern?

Du kannst dir das wie bei einem stationären Laden vorstellen. Wenn in den Laden keine Besucher kommen, kauft auch niemand die Produkte. Und ohne Verkäufe, kein Umsatz.

PPC-Anzeigen musst du nur einmal erstellen. Und du kannst automatisiert Traffic auf dein Produkt lenken.

Bespiele für PPC-Anzeigen sind: Facebook Ads, Instagram Ads, Twitter Ads, Amazon Ads, Google AdWords, Google Display Ads, YouTube Ads, …

Warum gebe ich so gern Geld für PPC-Anzeigen aus?

Durch PPC-Anzeigen kannst du sehr hohe Renditen erwirtschaften. Im besten Fall werden aus jedem investierten Euro 2€.

5. Kindle E-Books

Ich besitze selbst einen E-Book Reader. Ich kaufe mir aber nicht nur E-Books, sondern verkaufe sie auch. Dadurch verdiene ich den größten Teil meines passiven Einkommens (mittlerweile dreistellige Beträge – Tendenz steigend).

Du musst ein E-Book nicht selbst schreiben, um es zu verkaufen

Ich sage immer: „Ich handle mit Texten.“ Das heißt: Ich suche mir einen Ghostwriter, der mir ein E-Book schreibt. Ich lasse ein Cover erstellen. Und vermarkte das E-Book über Amazon.

Ich teste verschiedene Märkte und wenn ein E-Book funktioniert, werte ich dessen Inhalt auf und erhöhe den Preis.

Das Schöne daran ist: Ich habe mein Investment nach einem Monat wieder in der Tasche.

Wie auch du dir ein solches Kindle E-Book Business aufbauen kannst, zeige ich dir in diesem Kindle E-Book. Es erscheint morgen. Du kannst es bereits jetzt vorbestellen.

Fazit

Geld ist eine Form von Energie. Energie kann sich nur entfalten, wenn es fließt. Energie ist nutzlos, wenn es gebunkert wird.

Du kannst dir das auch mit einem Staudamm vorstellen: Angenommen du möchtest einen Fluss stauen. Dein Staudamm wird früher oder später weggerissen, wenn du das gesamte Wasser staust. Der Druck ist einfach zu hoch.

Und so ist es auch beim Geld. Der Druck wird immer größer, wenn du einfach nur sparst. Deshalb sind geizige Menschen auch sehr unglücklich. Der Druck ist einfach zu hoch.

Ich habe dir in diesem Artikel die 5 Dinge vorgestellt, für die ich am liebsten Geld ausgebe.

Für welche Dinge gibst du am liebsten Geld aus?

Schreibe sie in die Kommentare!

Über den Autor:

philippkammerer_1447971009_67Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€, Bestseller-Autor des Buches “Deine Schule in die finanzielle Freiheit” und auf dem besten Weg zur finanziellen Freiheit.

5 Lügen, die dich als Investor immer erfolglos machen

Zwei Brüder werden von den selben Eltern erzogen. Sie gehen zur selben Schule. Sie besuchen die selbe Uni.

Einer der Brüder wird erfolgreich – und der andere nicht.

Erfolg hängt großteils nicht von unseren Genen ab. Oder von unserer schulischen Ausbildung. Sondern von unseren Glaubenssätzen.

Beim Investieren ist es nicht anders: Unser Erfolg an der Börse hängt großteils von unseren Glaubenssätzen ab.

In diesem Artikel stelle ich dir 5 Lügen vor, die du aus deinen Kopf bringen musst. Lösche sie!

  1. Ich outperforme den Markt.

Gehe in die Stadt und mache eine Umfrage: „Kannst du durchschnittlich gut Auto fahren?“

80% der befragten Menschen werden die Frage bejahen. Sie werden sagen: „Natürlich fahre ich überdurchschnittlich gut mit dem Auto.“

Es können aber nur 50% überdurchschnittlich gut mit dem Auto fahren. Und 50% fahren schlechter als der Durchschnitt mit dem Auto. So ist der Durchschnitt definiert.

Frage in eine Männer-Runde: „Wer ist überdurchschnittlich gut im Bett?“ Über 90% der Männer werden sagen, dass sie überdurchschnittlich gut im Bett sind.

Tatsächlich können nur 50% aller Männer überdurchschnittlich gut im Bett sein.

Fragst du in eine Runde von Privatanlegern, wer über durchschnittlich gut anlegt, ist es nicht anders. Sie überschätzen ihre Leistung.

Für die meisten Privatanleger macht nur das passive Investieren Sinn!

Ich sage nicht, dass aktives Investieren nie Sinn macht. Es macht immer Sinn, wenn du ein Experte bist.

Du bist hauptberuflich Immobilienmakler? Dann investiere aktiv in Immobilien!

Du bist hauptberuflich Online-Marketer? Dann investiere aktiv in Websites!

Und investiere passiv in Aktien und andere Asset-Klassen!

2. Ich besitze die volle Kontrolle.

Aktive Privatanleger halten sich nicht nur für überdurchschnittlich gut. Sie glauben auch, dass sie die volle Kontrolle über ihr Investment besitzen.

Das ist nur bei einem Investment richtig: Dein eigenes Business.

Du besitzt nicht die volle Kontrolle über Aktien-Investments. Außer du kannst ganze Aktiengesellschaften aufkaufen. Das schließe ich jetzt einfach einmal aus – dann würdest du vermutlich  diesen Artikel nicht lesen.

Du hast keine Entscheidungsmacht über die Aktiengesellschaften, in die du investierst.

Diese Entscheidungsmacht besitzen die CEOs. Sie besitzen die Kontrolle über dein Geld – nicht du!

Je niedriger die Kontrolle, desto höher muss die Diversifikation sein.

Deshalb empfehle ich dir immer in dein eigenes Business zu investieren. Dort hast du tatsächlich die ganze Kontrolle. Aus Diversifikationsgründen sollst du auch in Aktien investieren – aber passiv.

Investiere aktiv in dein Business und an der Börse passiv!

3. Diesmal ist alles anders.

Der gefährlichste Satz an der Börse ist: „Diesmal ist alles anders.“

Lerne aus deinen Fehlern, wenn du dir deine Finger verbrannt hast. Mache deine Fehler kein zweites Mal. Wer aus seinen Fehlern lernt, wird erfolgreich. Wer seine Fehler ein zweites oder drittes Mal macht, ist ein Idiot.

Der Auslöser der Finanzkrise 2007 waren CDOs – eine Bündelung von faulen Krediten. Die Menschen verloren ein Vermögen damit. Und trotzdem investieren die Menschen weiterhin in faule Kredite.

In der New Economy-Blase investierten die Privatanleger in Unternehmen, die keine Gewinne machten. Sie verbrannten sich mächtig die Finger. Und trotzdem investieren sie weiterhin in Unternehmen, die keine Gewinne erwirtschaften.

In der Hoffnung, dass diesmal alles anders ist.

Aber diesmal ist nichts anders. Die faulen Kredite werden wieder ausfallen. Und die Unternehmen ohne Gewinne gehen wieder pleite.

4. Die Kosten beeinflussen nicht meine Rendite.

Einige Privatanleger sparen bis auf den letzten Stück Cent. Ihre Sparraten liegen bei über 50%. Aber bei einem sparen sie nicht: bei ihrer Geldanlage.

Bei der Geldanlage gilt: Kleinvieh macht sehr viel Mist.

Investiere in keine aktiven Fonds. Die Gebühren von aktiven Fonds sind ein Vielfaches von passiven. Ein aktiver Fonds müsste einen passiven um ca. 5% outperformen – nur um die Kosten auszugleichen.

Die Wahrheit ist: Die meisten aktiven Fonds outperformen ihre passiven Kontrahenten nicht.

Überprüfe auch die Kosten deiner Geldanlage. Deine Kosten gehen dir direkt bei der Rendite ab. Vergleiche die Konditionen. Mittlerweile gibt es Broker mit sehr guten Konditionen.

Hin und Her macht Taschen leer.

Häufiges Traden steigert direkt deine Kosten – und schmälert deine Rendite. Bei jedem Kauf und Verkauf fallen Transaktionskosten an. Ich bin ein Fan vom langfristigen Investieren. Du sparst dadurch nicht nur Transaktionskosten. Du schmälerst dadurch auch dein Risiko.

Rechne dir die Kosten deiner Geldanlage genau aus und halte sie so niedrig wie möglich!

5. Rendite entsteht durch Risiko.

Du denkst dir jetzt wahrscheinlich: „Was redet er? Natürlich entsteht Rendite durch Risiko.“

Grundsätzlich ist diese Gleichung richtig. Aber die meisten Menschen missachten den zweiten Teil der Gleichung. Du bekommst nicht automatisch eine höhere Rendite, wenn du ein höheres Risiko eingehst.

Angenommen du investierst in  langfristige griechische Anleihen. Das Risiko ist sehr hoch. Wenn die Anleihen ausfallen, verlierst du trotzdem Geld. Wenn ein Unternehmen kurz vor der Pleite steht, ist das Risiko hoch. Du verlierst trotzdem Geld, wenn es tatsächlich Pleite geht.

Durch Risiko entsteht keine hohe Rendite – sondern eine mögliche hohe Rendite.

Diese Rendite wird nicht garantiert – sonst wär es kein Risiko. Je mehr Risiko du eingehst, desto unwahrscheinlicher bekommst du die Rendite.

Was möchte ich dir damit sagen?

Viele Privatanleger überschätzen nicht nur ihr Können oder ihren Einfluss – sondern auch ihre Risikotoleranz. Kredite können ausfallen. Unternehmen können Pleite gehe. Und Mieter können die Miete nicht bezahlen.

Darauf musst du vorbereitet sein.

Gehe nur so viel Risiko ein, wie viel du wirklich verträgst. Bist du ein Sicherheitsdenker? Oder ein freiheitsliebender Mensch?

Du kannst nichts schlimmeres machen als deine Risikotoleranz falsch einzuschätzen. Beim nächsten Crash wirst du panisch reagieren.

Fazit

Der größte Erfolgsfaktor ist das Mindset – auch für Investoren. Diese 5 Lügen werden dich immer erfolglos als Investor bleiben lassen.

Streiche sie aus deinem Gedächtnis!

Eigne dir stattdessen ein erfolgsversprechendes Mindset an: Verstehe, dass du den Matkt nicht outperformst. Verstehe, dass du nicht die Kontrolle über deine Geldanlage besitzt. Verstehe, dass diesmal nicht alles anders ist. Verstehe, dass deine Kosten deine Rendite beeinflussen. Verstehe, dass Rendite nicht zwingend aus einem hohen Risiko resultiert.

Du bist besser als 80% der Privatanleger, wenn du diese 5 Lügen aus deinem Gedächtnis streichst.

Welche Investment-Mythen kennst du noch?

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Über den Autor:

philippkammerer_1447971009_67Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€, Autor der Bücher “Deine Schule in die finanzielle Freiheit” und „GET OUT OF THE HELL JOB“ und auf dem besten Weg zur finanziellen Freiheit.

11 bewundernswerte Menschen, von denen du profitables Investieren lernen kannst

Wir lernen unser ganzes Leben lang durch Nachahmung. Bereits als kleines Kind schauen wir uns alles von den Erwachsenen ab.

Viele Erwachsene hören ab einem gewissen Alter damit auf.

Das ist Schade. Denn Nachahmung ist eine der effektivsten Lernmethoden. Ich suche mir immer Menschen, die meine Ziele bereits erreicht haben.

Der einzige Haken: Du musst jemanden finden, der auf deinem Gebiet richtig gut ist.

In diesem Artikel stelle ich dir 11 Personen vor, von denen du profitables Investieren lernen kannst. Ich kenne alle diese Personen persönlich – außer Kolja.

Eines haben sie alle gemeinsam: Sie lehren im Internet richtig zu investieren.

  1. Florian Müller

Florian Müller arbeitet bei einer unabhängigen Vermögensverwaltung. Er beschäftigt sich bereits seit über 10 Jahren mit der Börse.

Nebenbei schreibt er auf seinem Blog „Börseneinmaleins“ über Finanzen.

Er klärt auf seinem Blog die gängigen Investment-Mythen auf – daher auch der Name Börseneinmaleins. Außerdem berichtet er regelmäßig über Neuigkeiten in der Finanzbranche.

Zusätzlich zu seinem Blog veröffentlichte Florian sein Buch „Vorsorgemodell 4.0„.

In diesem Buch lehrt er, wie die moderne Altersvorsorge funktioniert. Er zeigt dir wie du geschickt durch einen ETF-Sparplan für dein Alter vorsorgen kannst.

Florians nächstes Buch ist bereits in Planung.

2. Gerald Hörhan

Gerald Hörhan ist Unternehmer und Investor. Er studierte in Harvard und hat eine langjährige Erfahrung als Investmentbanker.

Jetzt gibt er sein Wissen zurück.

Gerald schrieb mittlerweile 3 Bücher:

Er schreibt in seinen Büchern über die Finanzirrtümer der Mittelschicht. Und er zeigt dir, wie du diese vermeiden kannst.

In der Investment Punk Academy zeigt er dir ganz konkret, richtig zu investieren. Du lernst, wie Wertpapiere funktionieren, wie du richtig eine Wohnung kaufst und wie du dich an Unternehmen beteiligen kannst.

Ich hatte die Ehre von Gerald nach Wien eingeladen zu werden. Ich freue mich schon sehr, ihn persönlich zu treffen.

3. Dr. Jürgen Nawatzki

Dr. Jürgen Nawatzki ist der Experte, wenn es um das passive Investieren geht. Viel Wissen über ETFs habe ich von seinem Blog.

Zusätzlich zu seinem Blog hat er ein E-Book geschrieben: FinanzCoaching

In seinem E-Book zeigt er dir:

  • Welche Bankprodukte du brauchst
  • Wie du eine private Altersvorsorge aufbaust
  • Ob es besser ist, eine Immobilie zu kaufen oder zu mieten
  • Welche Versicherungen du brauchst und welche nicht

Ich habe dieses E-Book selbst gelesen und war erstaunt. Ich war positiv überrascht. Dieses E-Book beinhaltet alles, was du am Anfang brauchst.

4. Alex Fischer

Alex Fischer beschäftigt sich bereits seit längerem mit Dividenden-Aktien. Auf seinem Bog „Reich-mit-Plan.de“ gibt er sein Wissen weiter.

Am 22. Mai kündigte Alex sein Buch an: Starte deinen Geldkreislauf!

Ich hatte die Ehre das Buch bereits als PDF zu lesen. Wer seine Finanzen in einer kurzen Zeitspanne verbessern möchte, soll sich das unbedingt einmal reinziehen.

Dieses Buch ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Oder besser gesagt: Eine 25-Tages-Challenge.

5. Daniel Korth

Daniel Korth ist besser bekannt unter dem Namen „Finanzrocker„. Auf seinem gleichnamigen Blog schreibt er über Finanzen.

Aber Daniel ist nicht nur ein guter Blogger – sondern auch ein guter Investor.

Daniel ist ein Mensch wie du und ich. Er hat die gängigen Fehler auch gemacht. Aber hat daraus gelernt und sich eine Menge Finanz-Wissen angeeignet.

Dieses gibt er jetzt auf seinem Blog weiter.

…und in seinem Buch. Ende letztes Jahres veröffentlichte Daniel sein erstes Buch „Jetzt rocke ich meine Finanzen selbst!

Das nächste Buch und ein Videokurs sind bereits in Planung.

6. Albert Warnecke

Albert Warnecke ist ein großer Verfechter des passiven Investierens. Auf seinem Blog „Finanzwesir“ schreibt er über Finanz-Lebensweisheiten.

Warum ist Albert so gut als Finanzwesir geeignet?

Er kann keine BWL-Ausbildung nachweisen – aber eine Menge Lebenserfahrung. Er machte Fehltritte, lernte aus ihnen und schreibt über sie auf seinem Blog.

7. Lars Wrobbel

Lars Wrobbel ist mittlerweile ein sehr guter Freund von mir geworden. Er kennt sich in Sachen P2P-Investments aus. Wenn du dich für P2P-Privatkredite interessierst, ist er deine Adresse.

Auf seinem Blog „Passives Einkommen durch P2P-Privatkredite“ schreibt er über P2P-Privatkredite – was für ein Wunder 😀

Er hat wie die meisten Blogger ein Buch zum Blog: Investieren in P2P-Privatkredite.

Dieses Buch hat er zusammen mit Kolja geschrieben. Ich bin sehr stolz, dass er auch in meinem Buch „Deine Schule in die finanzielle Freiheit“ ein Kapitel über P2P-Privatkredite beisteuerte.

8. Kolja Barghoorn

Kolja ist der Grund, warum ich angefangen habe, mich mit dem Investieren zu beschäftigen. Auf seinem YouTube-Channel  „Aktien mit Kopf“ kam ich das erste Mal mit Aktien in Kontakt. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.

Leider durfte ich Kolja noch nicht persönlich kennen lernen.

Aber das kommt sicher noch. Ich könnte ihn mir auch gut für eine Folge von „So investieren Blogger“ vorstellen.

Schreibe in die Kommentare, was du von dieser Idee hältst!

9. Monika Mann

Monika Mann ist DIE Immobilien-Expertin. Sie ist nicht nur finanziell frei – sondern auch Immobilien-Millionärin.

In ihrem Buch „Finanziell frei“ schreibt sie darüber, wie sie das geschafft hat.

Sie steuerte auch für mein Buch „Deine Schule in die finanzielle Freiheit“ ein Kapitel über Immobilien bei. In diesem Kapitel beschreibt sie konkret, was du beim Kauf einer Immobilie beachten musst.

10. Christian Frank

Christian Frank  ist noch ziemlich neu in der Finanzblogger-Welt. Es ist aber trotzdem sehr beachtenswert, was er macht.

Auf seinem Blog „Finanzspritze“ schreibt er über Geld in Verbindung mit Glück.

Mittlerweile lehrt er seine Praktiken nicht nur auf seinem Blog – sondern auch in seinem Online-Kurs.

11. Florian Krennmayr

Ein zweiter Neuling im Finananzblog-Wald ist Florian Krennmayr. Florian ist nicht nur zu einem Blogger-Kollegen – sondern zu einem guten Freund geworden.

Wir gehen oft gemeinsam in der Mensa Mittagessen 😉

Florian schreibt auf seinem Blog „Finanzleiter“ über Finanzen in Kombination mit der Persönlichkeitsentwicklung. Vor allem diese Kombination macht seinen Blog sehr interessant.

Unsere Glaubenssätze bestimmen, ob wir vermögend werden – oder eben nicht. Du musst deine Persönlichkeit entwickeln, um finanziell erfolgreich zu werden. Wenn dich Persönlichkeitsentwicklung interessiert, ist Florian dein Mann.

Fazit

Der schnellste Weg etwas zu lernen ist Menschen zu suchen, die dein Ziel bereits erreicht haben – und es ihnen nachzumachen.

Diese 11 Menschen sind großartige Investoren – sie haben alle ihre individuellen Stärken.

Eines steht fest: Du kannst von allen etwas lernen. Das Gute daran ist: Sie geben alle ihr Wissen auf ihren Blogs weiter.

Welche Blogger möchtest du bei „So investieren Blogger“ dabei haben?

Schreibe sie in die Kommentare!

Über den Autor:

philippkammerer_1447971009_67Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€, Autor der Bücher “Deine Schule in die finanzielle Freiheit” und „GET OUT OF THE HELL JOB“ und auf dem besten Weg zur finanziellen Freiheit.

100 Tricks, die dein Börsen-Leben vereinfachen werden

Halb verschlafen stieg ich aus meinem Bett. Ich machte mich auf den Weg, um die Post zu holen.

Siehe da: Ich habe ein Päckchen bekommen.

Überrascht machte ich das Päckchen auf. „Wer schickt mir denn etwas Schönes?“, dachte ich mir.

Ich machte das Päckchen erwartungsvoll auf.

Umso mehr freute ich mich als ich sah, dass das Päckchen ein Buch beinhaltete. Als ich den Titel las, freute ich mich noch mehr:

100 ganz legale Börsentipps und -tricks

Der Titel kam mir sehr reißerisch vor. Die Betonung auf „legal“ gab mir zu denken. Der Inhalt ist meistens nicht legal, wenn auf der Verpackung legal drauf steht.

Ich bin sehr froh, dieses Buch gelesen zu haben. Der Titel ist von der Bild-Zeitung – aber der Inhalt von Wikipedia.

In diesem Artikel lernst du 100 ganz „legale“ Börsentricks kennen. 😀

Ich kann dir das Buch nur empfehlen, wenn du dich für die Börse interessierst.

  1. Habe Mut zur Aktie!
  2. Kaufe in der Baisse Standardwerte!
  3. Kaufe nicht, was du nicht verstehst!
  4. Lasse die Gewinne laufen!
  5. Hin und Her macht deine Taschen leer!
  6. Behalte deine alten steuerbegünstigten Wertpapiere!
  7. Kaufe Monopole!
  8. Halte die Kosten tief!
  9. Verkaufe, wenn es am schönsten ist!
  10. Renne nie steigenden Kursen hinterher!
  11. Es ist nicht alles Gold, was glänzt!
  12. Nutze dein Grundwissen, um unterbewertete Aktien zu finden!
  13. Nutze den Modellwechsel nicht nur zum Autokauf – sondern auch zum Aktienkauf!
  14. Sell on Good News – Buy on Bad News!
  15. Nutze den Zinseszins-Effekt!
  16. Bevorzuge Wachstums – und Zuwanderungsländer!
  17. Warte ab, bis sich der Markt beruhigt hat und kaufe in der Zwischenzeit Obligationen!
  18. Wasser ist das Gold der Zukunft.
  19. Im Einkauf liegt der Gewinn.
  20. Die Bild-Zeitung hat immer unrecht.
  21. Lerne auch, einmal Verluste zu ertragen!
  22. Wandelanleihen vereinen die Vorteile von Aktie und Obligation.
  23. Spüre Insider auf! Als Werksspion tust du nichts Verbotenes.
  24. Verkaufe deine Bezugsrechte!
  25. Es kommt auf den richtigen Riecher an.
  26. Politische Börsen haben meist kurze Beine. Nutze die Kurskorrekturen zum Einstieg!
  27. Nutze Phantomsteuern aus!
  28. Kalenderweisheiten müssen neu geschrieben werden.
  29. Versicherungen  sind die besseren Banken.
  30. Altaktionäre und Investmentbanken werden Kassa machen. Komm ihnen besser zuvor! Zeichne und verkaufe wieder!
  31. Private Equity ist auch etwas für Privatanleger.
  32. Wald ist etwas schönes – nur nicht an der Börse.
  33. Verfüge nie über Geld, das du nicht hast!
  34. Investiere bei einem Goldrausch weder in Gold noch in Goldgräber – sondern in Schaufeln!
  35. Das unregulierte Börsensegment steckt voller Abzocker.
  36. Wahljahre sind gute Börsenjahre.
  37. Steigende Zinsen sind Gift.
  38. Herbststürme locken zum Einstieg – aus Schaden werden Versicherungen reich.
  39. An der Börse entscheidet die Zukunft, nicht die Vergangenheit.
  40. Lege nicht alle Eier in einen Korb!
  41. Strategiewechsel sind meist unnötig und gehen ins Geld.
  42. Du erkennst Abzocker und Betrüger an ihrer Sprache.
  43. Erdölaktien sind sichere Werte.
  44. Gas gibt Gas.
  45. Investitionen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten haben viele Schattenseiten.
  46. Sei hart und konsequent, wenn du ein Profi sein willst!
  47. Nebenwerte spielen irgendwann die Hauptrolle.
  48. Nennwertrückzahlungen und Ausschüttungen aus Kapitalreserven sind besser als Dividenden.
  49. Spekuliere nicht mit Währungen!
  50. Kleine kommen ganz groß raus.
  51. Wenn du dir Luxus nicht leisten willst, dann kaufe Luxusaktien!
  52. Nutze die Psychologie des Topmanagements aus!
  53. Schönheit fängt im Mund an.
  54. Kaufe Unternehmen – keine Kurse!
  55. Fahre nie mit angezogener Handbremse!
  56. Von Anleihenfonds profitiert hauptsächlich die Bank.
  57. Wie der Montag, so die Woche – wie der Januar, so das Jahr.
  58. Buch dir den Buchwert ein!
  59. Lass dich nicht ausstoppen!
  60. Zieh den Anker hoch!
  61. Hurra, der Crash ist wieder da!
  62. Buy the rumour – sell the fact!
  63. Beachte die Lage!
  64. Kaufe keine offenen Immobilienfonds!
  65. Gesundheitsunternehmen sind wichtig, um die Bevölkerung zu versorgen.
  66. Setze auf Value-Aktien!
  67. Das Gefährlichste an der Börse ist die Überschätzung.
  68. Schnapp dir unterbewertete Aktien!
  69. Hände weg von Pennystocks!
  70. Wer die Psychologie des Marktes kennt, gewinnt.
  71. Ethisch währt am längsten. Bleibe sauber!
  72. Du kannst an der Börse 1.000% gewinnen – aber nur 100% verlieren.
  73. Verzichte auf deine Stimmrechte gegen gutes Geld! Ziehe Vorzugsaktien vor!
  74. Schokolade läuft immer – und die dazu passenden Aktien erst recht.
  75. Der wichtigste Rohstoff der Welt ist Beton.
  76. Kaufe Unternehmen, bei denen der Chef selbst mit anpackt!
  77. Riesige Rohstoffvorkommen werden die Zukunft absichern.
  78. Turnaroundstories sind die besten Stories.
  79. Kaufe Unternehmen, denen die Arbeit nicht ausgeht!
  80. Nutze den Schwung der Gewinner!
  81. Gute Medizin ist auch Technik.
  82. Antizyklisch investieren bringt viel mehr Rendite. Sei ein Spielverderber!
  83. Sicherheit geht über alles.
  84. Der frühe Anleger fängt den Fisch.
  85. Anfängerglück ist gefährlich.
  86. Achte auf die Ästhetik des goldenen Schnitts! Die Natur hat immer recht.
  87. Geduld bringt Rosen – auch an der Börse.

Eine Auswahl der besten Aktien:

  1. Allianz-Gruppe
  2. Diethelm Keller Silber Hegner
  3. Frisensius
  4. Frisensius Medical Care
  5. Geberitt
  6. Monsanto
  7. Nestle
  8. Norilsk Nickel
  9. L´Oreal
  10. Petroleo Brasilerio
  11. Teva
  12. Vinci
  13. Walt Disney

Fazit

Der Titel des Buches ist sehr reißerisch – aber der Inhalt umso besser. Dieses Buch gibt dir 100 Tricks mit auf den Weg, die dein Börsenleben vereinfachen.

Alle Tipps sind sehr einfach umzusetzen.

Für Anfänger eignet sich das Buch nicht. Anfänger müssen die Grundlagen lernen, bevor sie diese Tipps verstehen.

Wenn du aber die Standardliteratur durchgearbeitet und etwas Erfahrung gesammelt hast, ist das Buch sehr empfehlenswert.

Klare Kaufempfehlung!

Welche Börsen-Tipps hast du auf Lager?

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Über den Autor:

philippkammerer_1447971009_67Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€, Autor des Buches “Deine Schule in die finanzielle Freiheit” und auf dem besten Weg zur finanziellen Freiheit.

 

Das Geldsystem verstehen: So einfach, dass es sogar deine Kinder schaffen

„Risiko entsteht daraus, dass man nicht weiß, was man tut.“ – Warren Buffett

Die Finanzindustrie möchte dich hinters Licht führen. Sie schafft ein komplexes Geldsystem mit intransparenten Produkten.

Du kannst in jedem System mitspielen – du musst nur die Regeln kennen.

Chris und Jens von Geldsystem-verstehen.de erklären dir heute, wie das Geldsystem funktioniert.

Anfang 2016 haben wir es mit einer zunehmend ungerechten Welt zu tun. Das liegt nicht zuletzt an einer massiven insbesondere zins- bzw. renditebedingten Vermögensumverteilung. Diese hat eine immer stärker zunehmende Vermögens- und Machtkonzentration an der Spitze der Gesellschaft zur Folge. Der Oxfam-Bericht Anfang 2015 legte offen, dass 62 Menschen auf der Welt mehr besitzen, als die ärmere Hälfte der Menschheit!

Gerade die Deregulierung der Finanzmärkte in den USA führte dazu, dass die oberen 10 Prozent der Bevölkerung seither einen überdurchschnittlichen Einkommenszuwachs verzeichnen konnten, während der Großteil der Menschen sich immer schneller im Hamsterrad des Wirtschaftssystems drehen muss, um die exorbitanten Renditen weniger Reicher zu erwirtschaften.

Dieses Hamsterrad ist wie Treibsand.

Je schneller du darin zu laufen scheinst, umso schneller scheinst du jedoch in zunehmend größere finanzielle Probleme hineingesogen zu werden. So lange bis du bis zum Hals in einem System feststeckst, das eben nicht möchte, dass du aus ihm ausbrichst. Vielleicht gehörst also auch du zu den Menschen die sich immer häufiger folgende Frage stellen:

„Wie kann ich dieses Hamsterrad verlassen?“                   d.png

Dies kann nur über einen Prozess der sukzessiven qualitativen Verbesserung funktionieren. Finanzielle Freiheit ist ein Projekt, das du langfristig angehen musst. Die Steigerung finanzieller Freiheit – wahre (materielle) Autarkie – ist der Zustand einer Person, die bereits den finalen Schritt in die Unabhängigkeit getan und sich vollständig vom System gelöst hat. Zahlreiche Denkanstöße und grundlegende Methoden dies zu erreichen geben wir dir in unserem Buch an die Hand.

Der Dreh- und Angelpunkt in dieser Geschichte ist dabei der fiktive Charakter Rainer Zufall. Er verkörpert den typischen „Hamsterrad-Läufer“. Erst als dieser über das Monopoly-System aufgeklärt wird, richtet er zum ersten Mal den Blick über den Tellerrand und beginnt seine aussichtslose Situation zu hinterfragen. Schließlich scheint Karl Kulation – der typische reiche Magnat, der seine „Schäfchen“ bereits im Trockenen hat – genau am anderen Ende des reich gedeckten Tisches zu sitzen und sich von diesem reichlich zu bedienen.

Der essentielle Unterschied zwischen beiden Darstellern liegt darin, was sie sich am Ende des Monats – dem Zahltag – leisten.

Während Rainer Zufall das ganze verfügbare Einkommen (und so manchen Monat sogar weit darüber hinaus) in Verbindlichkeiten steckt, kauft Karl Kulation überwiegend Vermögenswerte. Das hat in den letzten Jahrzehnten dazu geführt, dass der eine finanziell frei und der andere ein Geldsklave geworden ist.

Insofern muss der Ansatz in die finanzielle Freiheit (und später auch die Autarkie) zunächst eine Verringerung der Verbindlichkeiten heißen. In diesem Rahmen musst du aufpassen, dass du Verbindlichkeiten auch als solche identifizierst. Häufig verstecken sich nämlich hinter vermeintlichen Vermögenswerten Verbindlichkeiten, z.B. beim PKW oder dem Eigenheim. Ist dieser Schritt getan, kann man alles in die Wege leiten, damit die Einnahmen Monat für Monat (in immer größerem Maße) die Ausgaben übersteigen. Außerdem solltest du das verfügbare Kapital am Monatsende nicht mehr in für die finanzielle Freiheit hinderliche Verbindlichkeiten oder andere Konsumartikel stecken, sondern in Vermögenswerte investieren. Im Zuge dessen eliminierst du also zusätzlich der Umwelt schadenden unnötigen Konsum, weil du dich an der Prämisse „weniger ist mehr“ orientierst.

Wenn du Vermögen aufbaust, solltest du dich zudem der vor allem langfristig wirkmächtigen Akkumulation des Zinseszins-Effekts bedienen. Diese ist den meisten Menschen, weil es sich hier um exponentielles Wachstum handelt, immer noch ein verborgenes Geheimnis! Ein kurzes Beispiel soll dies verdeutlichen:

Bei einem Zinssatz von 5 Prozent, der sich jährlich weiterverzinst, verdoppelt sich der Anfangsbetrag nach 15 Jahren! Hast du also rein hypothetisch 1 Mio. Euro zu 5 Prozent Zinsen angelegt, sind daraus nach 15 Jahren 2 Mio. Euro geworden!

Darüber hinaus solltest du als an der finanziellen Freiheit Interessierter unbedingt an einer nebenberuflichen Selbstständigkeit – idealerweise durch passives Einkommen – arbeiten.

Passives Einkommen definiert einen Prozess, der, entgegen eines weit verbreiteten Irrtums, durchaus mit (viel) Arbeit verbunden ist. Gerade zu Beginn investierst du in eigene Produkte oder Dienstleistungen viel Zeit und Arbeit. Die Lorbeeren, die finanzielle Vergütung, erntest du später jedoch mit deutlich geringerem Aufwand und nahezu automatisiert.

In diesem Rahmen haben wir eine Freiheitsformel entwickelt. Sie zielt auf die Errechnung eines Arbeitsstunden-Faktors (F) ab. Dieser definiert sich als Ausgaben (A) geteilt durch Einnahmen (E).

F = A / E

Während A die Summe deines Lebensstandards quantitativ darstellt, zeigt E wie viel Geld du monatlich durch Tätigkeiten als Angestellter oder Selbstständiger einnimmst. Je geringer der Faktor Arbeitsstunden (F), umso näher bist du deinem Ziel der finanziellen Freiheit. Liegt er über 1 machst du Schulden. Infolgedessen gibt der Faktor Arbeitsstunden an, wie viel Prozent des Einkommens ausgereicht hätte, um deine Ausgaben zu decken. Multiplizierst du also den Faktor Arbeitsstunden mit der Anzahl der im Monat gearbeiteten Stunden, wird ersichtlich, wie viele Arbeitsstunden zur Deckung des Lebensstandards ausgereicht hätten. Letzten Endes muss sich dein Ziel aus der Senkung der Ausgaben und der Steigerung der Einnahmen definieren.

Auf diese Weise senkst du den Faktor Arbeitsstunden auf ein Minimum. Beziehst du dein aktuelles Geldvermögen in die Berechnung ein, kannst du anhand dieses Faktors auch ablesen wie viele Monate oder Jahre du bei einem konstantem Ausgabenniveau ohne Einkommen aushalten könntest. Hierfür addierst du dein Geldvermögen (G) einfach zu den Einnahmen.

F = A / (E + G)

Ein Faktor von 0,125 hieße beispielsweise, du könntest alle Ausgaben 8 Monate lang auch ohne Einkommen decken. Der Faktor 1 heißt, du schaffst es genau einen Monat. Ein Faktor von 0,01 würde tolle 100 Monate bzw. 8 Jahre und 4 Monate bedeuten. Finanzielle Freiheit heißt also dem Faktor Arbeitsstunden (F) von Null möglichst nahe zu kommen.

Viele Menschen streben darüber hinaus nach Autarkie. Wahre Autarkie geht weit über die finanzielle Unabhängigkeit hinaus. Sie bedeutet, dass du dich sukzessive von Abhängigkeiten und Verbindlichkeiten löst. Schließlich sind gerade Verbindlichkeiten dafür verantwortlich, dass du dich nicht frei fühlst. Sie ketten dich an ein System das von den “grauen Herren” beherrscht wird. Genau diese grauen Herren sind daran interessiert deine Lebenszeit und Leistung möglichst günstig gegen bedruckte Papierscheine, oder gar nur digitale Zahlen, zu tauschen.

Wahre Autarkie ist insofern auf allen Ebenen verwirklichte Freiheit. Diese Freiheit beinhaltet neben materiellen auch nicht-materielle (geistige) Aspekte. Auch diese werden in unserem Buch “Der Hamster verlässt das Rad” ausführlich beschrieben.

Besucht uns am besten auf → www.geldsystem-verstehen.de!

Über die Autoren

Jens und Chris II

Chris & Jens sind die Gründer des Blogs „Geldsystem-verstehen.de“ und die Autoren der Bücher „Der Hamster verlässt das Rad“ und „Tag auf Tag im Hamsterrad„.

Warum möchtest du finanziell frei werden?

Ich fahre zu einem Kumpel von mir. Er ist unzufrieden mit seinem Job.

Deshalb möchte ich mit ihm darüber reden.

Ich frage ihn: „Wieso gehst du täglich zur Arbeit?“

„Weil ich muss!“

„Aber musst du das wirklich?“

Mit dem Problem ist er nicht alleine. Viele Menschen gehen nicht gerne zur Arbeit. Sie arbeiten, weil sie „müssen“.

Aber wer zwingt sie denn dazu? Wer zwingt meinen Kumpel, zur Arbeit zu gehen?

Der einzige Mensch, der täglich für uns Entscheidungen trifft, sind wir selbst.

Kenne dein warum!

Du musst nicht finanziell frei werden. Aber es gibt viele gute Gründe dafür. 10 dieser Gründe verrate ich dir in diesem Artikel.

Außerdem schreibe ich gerade an meinem Buch Deine Schule in die finanziell Freiheit. In diesem Buch gebe ich dir einen Überblick der Möglichkeiten, die du hast, um finanziell frei zu werden.

Du kannst dich bereits jetzt in meine Prelaunch-Liste eintragen. Dann bekommst du alle Informationen über das Buch per E-Mail.

Ich verlose unter allen Eintragungen ein Gratis-Exemplar.

  1. Keine finanziellen Sorgen!

Die meisten Menschen machen sich Sorgen über ihre Finanzen. Gleichzeitig sagen sie, Geld sei ihnen nicht wichtig.

Ist das notwendig?

Es ist nicht besonders schön, sein Leben lang finanzielle Sorgen zu haben. Du sollst das Leben genießen. Du sollst Spaß haben.

Damit meine ich nicht, dass du dich nicht über deine Finanzen kümmern sollst. Oder über deine Finanzen nicht nachdenken sollst.

Ich möchte dir sagen: Beherrsche deine Finanzen – sonst beherrschen sie dich!

Den meisten Menschen ist Geld sehr wichtig. Es ist sogar das Wichtigste in ihrem Leben.

Aber nicht, weil sie vom Geld besessen sind – sondern, weil es ihnen Sorgen macht. Sie kommen mit ihren finanziellen Mitteln nicht aus.

Warum sagen sie dann, dass ihnen Geld nicht wichtig ist?

Weil sie sich ihre Situation schön reden wollen. Das ist ein psychologischer Trick.

Wenn wir ein Ziel nicht erreichen, ist es uns auf einmal nicht mehr wichtig.

Mehr über finanzielle Ängste findest du hier.

2. Lerne interessante Menschen kennen!

Es gibt viele Wege, um finanziell frei zu werden. Hier und hier findest du noch mehr Möglichkeiten.

Viele dieser Wege bringen einen netten Nebeneffekt mit sich: Du lernst verdammt interessante Menschen kennen!

Ich blogge jetzt noch nicht einmal ein Jahr. Und ich habe schon so viele Menschen kennen gelernt. Einer ist interessanter als der andere. Und alle sind sehr ambitioniert.

Kein Geld der Welt kann das ersetzen. Wenn du die Autoren der Bücher kennen lernst, die du liest, hat das was.

Dadurch entstehen oft gute Kooperationen und Win-Win-Win Situationen.

Bei meinem Buch Deine Schule in die finanzielle Freiheit haben mir zwei Gastautoren geholfen:

Außerdem schreibt mir Florian Müller ein Vorwort.

Das bringt mir etwas. Das bringt ihnen etwas. Und das bringt dir etwas.

3. Hilf anderen Menschen!

Liebst du es, anderen Menschen etwas zurückzugeben?

Ich auch!

Kannst du das, wenn du arm bist?

Nein!

Klar, du kannst den Menschen auch Zeit geben. Die meisten Menschen haben aber kein Geld und keine Zeit.

Und richtig vielen Menschen kannst du erst helfen, wenn du Geld hast.

Um viel Geld zu verdienen, musst du Werte schaffen. Diese Werte helfen anderen Menschen.

Du kannst dein Geld verdienen, indem du anderen Menschen hilfst. Auf meinem Blog helfe ich hauptsächlich jungen Menschen, finanziell frei zu werden.

Ich schaffe einen Wert.

Und wenn ich dadurch Geld verdiene, möchte ich einen Teil davon spenden. Dadurch helfe ich wieder Menschen.

Und ein Großteil meiner Leser wird einen Teil ihres Geldes spenden. Dadurch entsteht ein Kreislauf des Gebens.

Das ist mein Traum: Vielen Menschen zu helfen!

4. Kein Chef!

Viele Menschen müssen täglich ihren Chef in den Arsch kriechen. Wenn er mit einer Compliance-Vorschrift kommt, müssen sie sich daran halten.

Wenn du finanziell frei bist, hast du keinen Chef.

Keine Compliance-Vorschriften! Keine Kleidungsvorschriften! Keine Arschkriecherei!

Das ist herrlich!

Und nichts anderes ist die finanzielle Freiheit: Du kannst tun und lassen, was du willst.

Du entscheidest, wann du arbeitest. Du entscheidest, wo du arbeitest. Und du entscheidest, mit wem du arbeitest.

5. Bekomme mehr Anerkennung!

Das größte Verlangen von Menschen ist Anerkennung.

Unser Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, dass er uns eine gute Arbeitsumgebung bereitstellt.

Er darf uns nicht schlagen. Er darf uns das Trinken nicht verbieten. Er muss uns Essenspausen genehmigen.

Aber er muss uns keine Anerkennung geben.

Wenn du finanziell frei bist, wirst du genug Anerkennung für 10 Menschen bekommen:

  • Von deinen Kooperationspartnern.
  • Von deinen Kunden und Followern.
  • Von Menschen, die das auch schaffen wollen.
  • Und von deinen Vorbildern.

6. Örtliche und zeitliche Unabhängigkeit!

Wo möchtest du am liebsten arbeiten?

In Las Vegas? In New York? Oder doch lieber auf Hawaii?

Wenn du finanziell frei bist, kannst du arbeiten, wo du möchtest.

Du möchtest deinen Wohnort nicht genau festlegen? Und reisen?

Auch das kannst du.

Du kannst auch zuhause arbeiten und immer wieder nette Urlaube machen. Das Geld hast du ja!

Eines meiner Träume ist das Reisen. Ich möchte aber keine Weltreise machen – sondern immer wieder kleine Ausflüge. Und interessante Menschen kennen lernen.

Ich möchte meine Idole treffen. Seminare und Masterminds besuchen. Und nach Silicon Valley.

Du bist aber nicht nur örtlich völlig ungebunden – sondern auch zeitlich. Du brauchst jetzt keinen Wecker mehr. Keiner sagt dir, wann du aufstehen musst.

Mehr über ortsunabhängiges Arbeiten findest du hier.

7. Mache das, worauf du Bock hast!

Möchtest du das machen, was du willst? Und nicht was andere wollen?

Das möchte jeder!

Wenn du finanziell frei bist, kannst du für die Projekte arbeiten,  die du willst.

Du möchtest ein neues Unternehmen gründen?

Dann mache es!

Du möchtest ein Buch schreiben?

Dann mache es!

Du möchtest die Menschen vor Ort coachen?

Dann mache es!

Du hast alle Möglichkeiten der Welt!

8. Erfülle dir deine Träume!

Du hast in diesem Artikel bereits zwei meiner großen Träume kennen gelernt:

  • Vielen Menschen helfen.
  • Und reisen/meine Vorbilder kennen lernen.

Konsum macht nicht glücklich. Aber jeder Mensch hat materielle Träume. Und das ist auch nicht schlimm.

Wenn du das Geld hast, sollst du dir etwas gönnen.

Aber viele Träume lassen sich erst durch die finanzielle Freiheit realisieren.

9. Arbeite effizienter!

Der typische Arbeitnehmer arbeitet 40 Stunden in der Woche. Arbeitet er effizienter, was passiert dann?

Kann er dann früher mit der Arbeit aufhören?

Nein!

Er bekommt einfach mehr Arbeit zugeschoben.

Wenn du finanziell frei bist, ist das anders. Du kannst jetzt selbst entscheiden, wie lange du arbeitest.

Wenn du mit etwas früher fertig bist, bist du wirklich fertig.

10. Schaffe Systeme!

Auf dem Weg zur finanziellen Freiheit schaffst du Systeme. Diese Systeme arbeiten dann für dich.

Du hast jetzt einen laufenden Cash-Flow, ohne dafür zu arbeiten.

Viele dieser Systeme lassen sich auch wieder verkaufen. Zum Beispiel ein Unternehmen, das du aufgebaut hast.

Einen Job kannst du nicht weiterverkaufen.

Am Anfang wird dir das Schaffen von Systemen noch schwer fallen. Aber mit der Zeit lernst du es.

Wenn ein Unternehmen von dir scheitert, kannst du dir einfach ein neues aufbauen. Du weißt ja jetzt wie es geht.

Fazit

Egal welche Gründe du hast, finanziell frei zu werden. Kenne immer dein Warum!

Du hast in diesem Artikel meine 10 Gründe kennen gelernt, warum ich finanziell frei werden möchte.

In meinem Buch lernst du, wie du das auch umsetzen kannst.

Und wenn du schnell genug bist, bekommst du ein Exemplar kostenlos.

Klicke hier, um dich in meine Prelaunch-Liste einzutragen.

Warum möchtest du finanziell frei werden?

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Über den Autor:

philippkammerer_1447971009_67Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir, wie du finanziell frei wirst.

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Die Finanzkrise 2007 und was du daraus lernen kannst

2007 – der Beginn der Finanzkrise.

2008 meldeten die Lehmann Brothers den Konkurs an.

2009 war die Wirtschaftskrise in vollem Gange.

Der Kurs von Goldman Sachs brach um 78% ein. Goldman Sachs wäre ohne staatliche Förderung bankrott gegangen.

Aber wie ist die Wirtschaftskrise zustande gekommen? Was hat sich von 2005-2007 abgespielt, dass einige Big-Player viel Geld verloren? Und kleine Spekulanten das große Geld machten? Wie kam es zur Immobilienblase? Und infolge zu den Billionen-Schulden von Donald Trump?

Diesen Fragen gehen wir heute auf die Spur.

Ich habe das Buch The Big Short: Wie eine Handvoll Trader die Welt verzockte gelesen. Und gebe dir dieses Wissen in diesem Artikel weiter.

Hypothekenanleihen – der Ursprung der Finanzkrise

Ein neuer Markt ist entstanden: zweitklassige Hypothekenanleihen.

Hypothekenanleihen sind nichts anderes als Kredite für Häuslebauer. Also bis dahin nichts Außergewöhnliches. Investoren konnten diese Kredite kaufen. Und darauf hoffen, dass die Häuslebauer ihre Raten zurückzahlen konnten.

Was ist nun der Haken an diesen Hypothekenanleihen?

Die Kredite hatten einen variablen Zinssatz. Die Kreditnehmer wurden mit einem Lockzins angelockt. Was sie noch nicht wussten: Die Zinsen stiegen mit der Zeit. Die Häuslebauer nahmen Kredite auf, für die sie schlicht und einfach zu wenig verdienten.

Die Hypothekenanleihen wurden von den Ratingagenturen bewertet. Mit AAA für die höchste Bonität, AA für eine etwas schlechtere, und BB für minderwertige Anleihen.

CDOs – ein Bündel von Hypothekenanleihen

Die mit BB bewerteten Anleihen wollte niemand haben. Und Rentenfonds durften nur in die höchste Bonität investieren – in AAA-Anleihen.

Also ließen sich die Ratingagenturen etwas besonders einfallen: Sie schnürten mehrere Hypothekenanleihen zu einem Paket zusammen. Und bewerteten es mit AAA wegen der „Diversifikation“. In diesen Paketen befanden sich auch Anleihen niedrigster Bonität. Diese Pakte nannten sie CDOs.

Diese Diversifikation macht aber null Sinn. Denn die Korrelation zwischen den Krediten ist nicht 0,3. Wie es dir Ratingagenturen vorgaben. Sondern 1. Die Kredite korrelieren zu 100% miteinander. Das entspricht eine Diversifikation von 0.

Aber das war egal. Die Privatanleger glaubten den Ratingagenturen. Und investierten in den boomenden Hypothekenanleihenmarkt.

Und die Rentenfonds konnten jetzt auch in BB-Anleihen investieren.

Für die großen Investmentbanken der Wall Street war das mit einer Gelddruckmaschine vergleichbar. Sie wollten nicht in diese Hypothekenanleihen investieren. Sie verdienten mit ihrem Handel. Auch die Lehmann Brothers.

Als die Banken nicht mehr genügend Kreditnehmer fanden, erstellten sie synthetische Hypothekenanleihen. Und schnürten diese wieder zu einem Bündel – zu CDOs.

Credit Default Swaps – eine Versicherung gegen CDOs

Gegen den Ausfall von den Hypothekenanleihen konnte man sich versichern. Diese Versicherungen heißen Credit Default Swaps.

Mike Burry, ein Aktieninvestor, beschaffte sich alle Informationen über Hypothekenanleihen, die er kriegen konnte.

Mike Burry hatte eine außergewöhnliche Begabung, sich Wissen schnell anzueignen. Dafür hatte er ein soziales Defizit. Schuld daran war das Asperger-Syndrom.

Er erkannte nach und nach die Fehler im Hypothekenanleihen-System: Die Preise der Immobilien mussten nicht sinken, dass der Markt kollabierte. Wie behauptet wurde. Er durfte nur nicht steigen.

Also kaufte er sich Credit Default Swaps in der Höhe von Millionen von Dollar. Und spekulierte auf den Ausfall von Hypothekenanleihen. Und damit auf die Finanzkrise.

Burry versicherte sich gegen Ausfälle von Krediten, in die er nicht investierte. So als würdest du dich gegen den Brand deines Nachbarn versichern.

Er nahm nicht nur privat eine Shortposition auf die Hypothekenanleihen an. Er investierte auch mit seinem Fonds in die Credit Default Swaps.

Dafür bekam er später viele Hass-E-Mails von seinen Investoren. Sie wollten ihr Geld zurück. Konnten aber nicht aussteigen, weil sie vertraglich gebunden waren.

Mike Burry vergnügte sich nicht mit seiner Short-Position. Er spekulierte auch gegen sämtliche Finanzinstitute. Unter anderem auch gegen die Ratingagenturen.

Die Lehmann Brothers gingen pleite

Am 15. September 2008 war es soweit: die Lehmann Brothers meldeten Insolvenz an.

Wie konnte das geschehen?

Die großen Investmentbanken verdienten doch so viel Geld mit dem Handel ihrer Hypothekenanleihen.

Sie wollten aber nie in Hypothekenanleihen investieren. Sie wollten nur mit ihnen handeln. Und die Ordergebühren kassieren.

Als der Markt aber zusammenbrach blieben sie auf Hypothekenanleihen sitzen. Wieso sollte auch noch jemand in diese Anleihen investieren?

Immer mehr Anleihen fielen aus. Die Zinsen stiegen. Und die Immobilienpreise fielen im Sturzflug.

Viele Menschen verloren ihr Zuhause und ihren Job.

Keiner wollte mehr in minderwertige Hypothekenanleihen investieren. Jetzt waren die Credit Default Swaps gefragt.

Die Investmentbanken wollten ihre Verluste minimieren.

Mike Burry verkaufte seine Credit Default Swaps. Und konnte sein Vermögen und das seiner Investoren verdoppeln.

Sein Interesse am Finanzmarkt war danach erloschen. Menschen, die am Asperger-Syndrom leiden, verflüchtigen sich in ihre Hobbys – ausgelöst durch ihre soziale Schwäche.

Dadurch werden sie in ihrem Hobby extrem schnell sehr gut. Wenn sie aber mit dem Hobby schließlich negative Emotionen verbinden, kann sich das schnell ändern. Ihr Interesse verschwindet. Und sie suchen sich ein neues Hobby.

Mike Burry kaufte sich eine Gitarre. Obwohl er nicht Gitarre spielen konnte. Und sich dafür davor nicht interessierte. Er hat sein neues Hobby gefunden.

Die Finanzkrise war vorhersehbar.

War es ein Geheimnis, dass der Hypothekenmarkt zusammenbricht?

Nein, das musste passieren.

Selbst die Verkäufer der Hypothekenanleihen waren sich dessen bewusst.

Hast du sie gefragt: „Wie sieht es mit den Hypothekenanleihen in 10 Jahren aus?“ Dann haben sie geantwortet: „10 Jahre? Wir sind froh, wenn sie 2 Jahre überleben.“

Warum wurden sie dann trotzdem verkauft?

Es ging um Geld. Die Investmentbanken verdienten während den Boomzeiten gutes Geld damit. Sie machten wortwörtlich aus Scheiße Gold.

Dass sie aber auf diesen Anleihen sitzen bleiben könnten, haben sie nicht berücksichtigt. Und schließlich mussten sie die Credit Default Swaps teuer bezahlen.

Fazit

Kaufe keine CDOs – in welcher Form sie dir auch angeboten werden!

Achte darauf, wen du dein Geld leihst – vor allem wenn du in P2P-Privatkredite investierst. Ist der Kreditnehmer auch wirklich kreditwürdig? Kann er dir den Kredit zurückzahlen.

Die Vergangenheit hat gezeigt: Die Geschichte wiederholt sich.

Das war sicher nicht die letzte Finanzkrise. Und wieder werden viele Menschen viel Geld verlieren. Und andere viel Geld verdienen.

Gehöre zu den Gewinnern!

Und investiere in keine minderwertigen Kredite. Das mag eine Zeit lang gut gehen. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt. Und immer mehr Kredite fallen aus. Und das System bricht zusammen.

Die Geschichte hat mir auch gezeigt, wie wichtig Karma ist: Tu gutes und dir wird gutes getan. Tu böses und dir wird böses getan.

Goldman Sachs und die anderen Investmentbanken aus Wall Street können heute ein Lied davon singen.

Wenn du dich in die Zeit der Finanzkrise zurückversetzen möchtest, dann empfehle ich dir das Buch The big short zu lesen.

Mittlerweile gibt es den Film dazu auf DVD. Der Finanzwesir hat dazu eine Filmkritik geschrieben.

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Über den Autor:

philipp

Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir mehr über verschiedene Investment Strategien.

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Die 20 Gebote für rationale Anleger

Gott erschuf die Bibel. Und gab uns 10 Regeln – die 10 Gebote.

Jede Religion hat ihre eigenen Regeln.

Auch jeder Staat hat seine Regeln – die Gesetze.

Und jede Sportart: Die Spielregeln.

Für alles im Leben gibt es bestimmte Regeln. Wenn wir uns nicht daran halten, müssen wir mit den Konsequenzen leben.

Und so ist es auch beim Investieren. Kommer schreibt in seinem Buch von den 20 Geboten der rationalen Anleger. Und ich gebe dir sie in diesem Artikel weiter.

Verstößt du gegen sie, musst du mit den finanziellen Konsequenzen leben.

  1. Baue zuerst deine Schulden ab!

Sich mit Schulden ein Vermögen aufzubauen, ist unmöglich. Das ist so als würdest du mit einem gebrochenen Bein für einen Sportwettbewerb trainieren.

Das Bein muss erst heilen bevor du den Wettbewerb gewinnen kannst. Und so ist es auch mit deinen Schulden.

Wenn du Schulden hast, ist das beste Investment, diese abzubezahlen.

Denn du zahlst für deine Schulden Zinsen. Der Zinseszins-Effekt arbeitet gegen dich. Das musst du ändern.

Zahle deine Schulden ab!

Eine Ausnahme ist ein Investment-Kredit. Dann kannst du die Zinsen von den Steuern abschreiben.

Ich rede von einem Konsumkredit.

Mehr über das Zurückzahlen von Schulden findest du hier.

2. Habe realistische Erwartungen!

Dein Vermögensberater verspricht dir eine jährliche Rendite von 20%. Und das bei geringstem Risiko. Wie absurd!

Eine Rendite von 20% ist zwar erreichbar. Aber dann musst du ein glückliches Händchen oder einen guten Fondsmanager haben. Beides gibt es sehr selten.

Und das Risiko ist bei einer Rendite von 20% nicht gering. Rendite entsteht durch Risiko. Auf deinem Sparkonto bekommst du auch nicht 20% Zinsen.

Die Marktrendite beträgt durchschnittlich 8-10%. Was darüber hinausgeht, hat mit Risiko, Glück und einem großen Zeitaufwand zu tun.

Habe immer realistische Erwartungen! Gier führt selten zu guten Investment-Entscheidungen. Und Gier hat auch noch niemanden reich gemacht.

Was ich über Vermögensberater denke, findest du hier.

3. Falle nicht auf die Investmentpornografie rein!

Die Kurse fallen. Die Zeitungen schreiben: „Aktien im Tiefflug. Wir werden alle sterben.“

Die Kurse steigen. Die Zeitungen schreiben: „Der DAX auf Rekordjagd. Wir werden alle reich.“

Was ist das gefährliche an Investmentpornografie?

Sie gibt eine bestimmte Meinung in eine extreme Richtung wider. Meistens lässt sich dadurch die Meinung des Marktes ableiten.

Wenn du auf die Investmentpornografie hörst, handelst du genau entgegengesetzt zu Benjamin Grahams Regel: „Buy cheap and sell dear.“

Du kaufst teuer und verkaufst billig. Du handelst also azyklisch. Also mit der Meinung des Marktes.

Du sollst aber antizyklisch handeln. Also entgegengesetzt zu der Meinung des Marktes.

Lass dich nicht von der Investmentpornografie beeinflussen. Lese sie einfach nicht!

Mehr über die Investmentpornografie findest du hier.

4. Schätze die Kosten richtig ein!

Kosten haben einen großen Einfluss auf deine Rendite. Das unterschätzen viele Privatanleger.

Ein aktiver Fonds muss einen passiven um die Kosten übertreffen. Um erst gleichgut abzuschneiden wie der passive.

Um dir das bildlich zu machen. Stelle dir folgendes Szenario vor: Du möchtest 10.000€ investieren. Und hast zwei Fonds zur Auswahl:

  • Einen aktiven.
  • Und einen passiven.

Der aktive Fonds hat laufende Kosten von 3%. Und der passive Fonds von 0,3%.

Wir nehmen eine durchschnittliche Rendite von 10% p.a. an.

Nach 10 Jahren kommt der aktive Fonds auf einen Vermögensendwert von 19.700€. Und der passive Fonds auf 25.200€. Der Unterschied beträgt 28%.

Nach 20 Jahren ist der aktive Fonds 38.700€ wert. Und der passive 63.700€. Das ist ein Unterschied von 65%.

Nach 30 Jahren schafft es der aktive Fonds auf ein Vermögen von 76.100€. Und der passive von 160.800€. Hier beträgt der Unterschied 111%.

Der Unterschied zwischen einem aktiven und einem passiven Fonds ist eine Rendite von 111% in 30 Jahren.

Mehr über die Kosten beim Investieren findest du hier.

5. Erkenne den Zusammenhang zwischen Risiko und Rendite!

Warum werfen Schwellenländer-Aktien eine höhere Rendite ab als Industrieländer-Aktien?

Weil ihr Risiko höher ist.

Warum werfen Small Caps eine höhere Rendite ab als Large Caps?

Weil ihr Risiko höher ist.

Warum sind Aktien rentabler als Anleihen?

Weil ihr Risiko höher ist.

Warum sind die Zinsen auf dem Sparbuch so niedrig?

Weil das Risiko gering ist.

Rendite und Risiko sind untrennbar. Je höher das Risiko, desto höher die Rendite.

6. Ignoriere vergangenheitsbezogene Ertragszahlen!

Die Börse ist wie der Hund der Wirtschaft. Sie lauft entweder vor. Oder hinkt hinterher. Aber selten läuft sie parallel zur Wirtschaft.

Und genau deshalb sind vergangenheitsbezogene Daten unnütz.

Die Börse wird nicht durch vergangene Daten beeinflusst – sondern durch zukünftige. Und diese sehen nur die Glaskugelpropheten.

Der vergangene Gewinn ist bereits im Preis des Unternehmens eingepreist. Nicht aber der zukünftige.

Viele Investment-Strategien basieren darauf, welche Gewinne ein Unternehmen in der Zukunft machen könnte. (Die Betonung liegt auf könnte 😉 )

Sicher sind diese aber nicht. Das Unternehmen kann sich auch ganz anders entwickeln, wie erwartet.

7. Ignoriere Prognosen!

Weißt du, was morgen passiert? Kannst du in die Zukunft sehen?

Nein!

Und das können die Gaskugelpropheten a la Finanzexperten auch nicht. Und trotzdem glauben ihnen viele Privatanleger.

Sie werden selten hinterfragt. Eine rationale Begründung gibt es dafür nicht.

Woher sollen Mr. DAX und co. wissen, was an der Börse passiert? Nur weil sie einmal ein Ereignis richtig vorausgesagt haben. Und das zufällig.

Eine Studie hat ergeben: Dass ein Finanzexperte einen Kurs richtig voraussagt, entspricht tatsächlich dem Zufall.

Die Arbeit könnte auch ein Affe übernehmen.

Was schließen wir daraus?

Ignoriere die Kursprognosen der Glaskugelpropheten!

8. Habe ein Misstrauen gegen Finanzangebote!

Dein Vermögensberater möchte dir wieder einmal ein Finanzprodukt andrehen. Du hast zwar keine Ahnung davon. Weil es so komplex und intransparent ist, dass es komplexer und intransparenter nicht sein könnte.

Aber du vertraust ihm trotzdem. Immerhin ist er ein „Experte“ dafür.

Die versteckten kosten beachtest du dabei auch nicht.

Wie auch? Das Produkt ist extrem intransparent.

Diese Fehl-Investition hättest du aber ganz leicht umgehen können.

„Investiere nur in eine Aktie, deren Geschäft du verstehst.“ – Warren Buffett

Und das gilt auch für Finanzprodukte: Investiere nur in Produkte, die du verstehst!

Du kaufst dir auch keinen Computer, wenn du damit nicht umgehen kannst.

Und genau deshalb sind ETFs meine Favoriten unter den Finanzprodukten. Sie sind transparent, einfach zu verstehen und billig.

Mehr über ETFs findest du hier.

9. Nutze die Macht der Diversifikation für dich!

„Diversifikation ist das Einzige, was es an der Börse umsonst gibt.“ – Harry Markowitz

Ein konzentriertes Portfolio macht nur Sinn, wenn du Warren Bufett bist. Du bist nicht Warren Buffett?

Dann nütze die Macht der Diversifikation für dich!

Aktien bringen 3 Risiken mit sich:

  • Das Unternehmensrisiko
  • Das Marktsegmentrisiko
  • Und das Risiko des Gesamtmarktes

Und alle 3 Risiken lassen sich durch Diversifikation minimieren.

Das Unternehmensrisiko ist das Risiko eines einzelnen Unternehmens. Und lässt sich bereits mit einem ETF stark minimieren.

Das Marktsegmentrisiko ist das Risiko einer Region oder eines Landes. Und lässt sich durch mehrere ETFs minimieren.

Und das Risiko des Gesamtmarktes ist das Risiko aller Aktien. Wenn es an der Börse kracht, können auch einmal alle Kurse fallen. Es lässt sich durch das Beimischen von anderen Asset-Klassen minimieren. Zum Beispiel von Rohstoffen, Immobilien, P2P-Privatkrediten, alternativen Investments, …

Mein Ansatz ist: Habe die ganze Welt in deinem Portfolio! Dann bist du dabei, wenn sich irgendetwas gut entwickelt.

Wie du dir ein Weltportfolio aufbaust, findest du hier.

10. Betrachte das Portfolio als Ganzes!

Viele Privatanleger machen den Fehler, nur einen bestimmten Teil ihres Portfolios zu betrachten. Zum Beispiel ihr Aktien-Depot.

Das eingegangene Risiko und die Rendite lassen sich aber erst durch einen Blick auf das ganze Portfolio berechnen.

Ein 19-jähriger Student hat eine andere Risikotoleranz als ein 40-Jähriger, der gerade einen Kredit abbezahlt.

Warum ist das so?

Das Eigenheim und der Kredit sind Teil des Portfolios. Sie ändern das Risiko und die Rendite des Gesamtportfolios.

Und das Human Kapital muss auch berücksichtigt werden.

Ein 19-Jähriger wird in seinem Leben noch mehr Geld verdienen als ein 40-Jähriger. Er hat in seinem Leben noch mehr Zeit zum Arbeiten und zum Lernen. Beides sind Faktoren, die das Einkommen beeinflussen.

Bei der Einschätzung des Risikos und der Rendite musst du dein Portfolio immer als Ganzes betrachten. Auch alternative Investments, wie Münzensammlungen, Wein, Oldtimer, …

11. Behalte den Grundcharakter der Börse im Hinterkopf!

Outperformst du den Markt?

80% der aktiven Anleger werden diese Frage sicher mit „Ja“ beantworten.

Genauso, wenn du in eine Männerrunde die Frage wirfst: „Bist du überdurchschnittlich gut im Bett?“

Es können aber nur 50% aller Männer überdurchschnittlich gut im Bett sein. Und 50% sind unterdurchschnittlich gut. So ist der Durchschnitt definiert.

An der Börse ist es nicht anders. 50% outperformen den Markt. Und 50% underperformen den Markt.

Bist du dir immer noch so sicher, dass du den Markt outperformst?

12. Schätze deine eigene Risikotoleranz richtig ein!

Viele Privatanleger überschätzen ihre eigene Risikotoleranz. Und wenn es an der Börse kracht, verlieren sie ihre Nerven.

Jeder muss seine Risikotoleranz selbst bestimmen.

Aber tendenziell gilt: Je länger dein Anlagehorizont ist, desto höher ist deine Risikotoleranz.

Wenn du dein Geld über 30 Jahre anlegst, macht dir ein kurzfristiger Kursverlust nicht viel aus. Wenn du es aber in 5 Jahre wieder brauchst, dann schon.

13. Nutze Faktorprämien!

An der Börse gibt es 3 Risikoprämien, die deine Rendite erhöhen. Und dafür auch dein Risiko. Daher der Name Risikoprämien.

Und diese 3 Risikoprämien sind:

  • Value-Aktien
  • Small-Cap-Aktien
  • Schwellenländer-Aktien

Mische diese 3 Marktsegmente mit ETFs deinem Portfolio bei. Und erhöhe so deine Rendite.

Warum jeder Privatanleger in Schwellenländer investieren sollte, erfährst du „hier“.

14. Beachte die Efficient-Market-Theorie!

In einem effizienten Markt sind bereits alle Informationen eingepreist.

Wie kommt das zustande?

Durch Angebot und Nachfrage.

Die Markteilnehmer reagieren entsprechend auf neue Informationen. Mit Panikattacken. Oder mit Euphorie.

Und lassen so die Kurse in die Höhe fliegen oder in die Tiefe stürzen.

Es kommt zwar trotzdem zu Preismissbildungen. Aber ist wird immer schwieriger, den Markt konstant outzuperformen.

50% der Marktteilnehmer schlagen den Markt. Aber nicht immer die selben. Sie wechseln sich immer wieder ab. In Summe schlagen den Markt nur die wenigsten.

Für die meisten Privatanleger macht nur das passive Investieren Sinn!

15. „Probieren kostet nichts“ gilt an der Börse nicht!

Du willst trotzdem den Markt schlagen?

Gut. Aber dann wundere dich nicht, wenn dir die Kosten bei der Rendite abgehen.

Stockpicking und Markettiming kosten Geld. In Form von Transaktionskosten.

Die Buy-and-Hold-Strategie ist die billigste.

16. Springe nicht ins trübe Wasser!

Ich habe es bereits gesagt: Investiere nie in Finanzprodukte, die du nicht verstehst.

Je intransparenter, desto gefährlicher sind die Produkte.

Investiere in keine Hedgefonds, Derivate oder ähnliche Produkte.

17. Mache um die 16 Investmentprodukte, in die du nicht investieren solltest, einen großen Bogen!

Investiere nicht in diese 16 Investmentprodukte!

18. Betreibe Buy-and-Hold!

Egal ob du in Einzelaktien oder in ETFs investierst. Bei Berücksichtigung von Kosten und Steuern schlägt Buy-and-Hold die meisten Trading-Strategien.

Nicht nur in Sachen Rendite. Sondern du sparst dir auch Zeit. Zeit ist dein wichtigstes Gut.

Ich weiß, du weißt sicher mit der Zeit etwas besseres anzufangen! 😉

19. Folge den Erkenntnissen der Wissenschaft!

Nur weil dir irgendwer eine Investment-Strategie empfiehlt, muss sie noch lange nicht funktionieren.

Studien besagen, dass die meisten aktiven Strategien nicht nachhaltig den Markt schlagen. Sondern nur für einen bestimmten Zeitraum.

Daher empfehle ich dir das Indexing. Das passive Investieren mit Indexfonds.

20. Mache nichts, wenn die Kurse fallen!

Die Kurse purzeln. Am liebsten möchtest du alle Aktien verkaufen. Und nie wieder zur Börse zurückkommen. Wer kennt das nicht?

Mach  das nicht! Wenn du das machst, hast du verloren.

Dann hast du gegen dich selbst verloren. Schon Benjamin Graham wusste:

„Dein größter Feind an der Börse bist du selbst.“

Fazit

Beachte diese 20 Regeln. Und du gehörst zu den Top-Privatanlegern.

Die meisten Privatanleger missachten diese Regeln – aus Unwissenheit.

Und dann wundern sie sich, dass sie ihr Geld nicht perfekt für sich arbeiten lassen. Mache das nicht!

Du kennst jetzt die 20 Gebote für rationale Anleger. Nutze den Vorteil für dich.

Der Finanzkoch hat weitere 23 Regeln für dich.

Welche Anleger-Regeln fallen dir noch ein?

Schreibe sie in die Kommentare!

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Über den Autor:

philipp

Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir mehr über verschiedene Investment Strategien.

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16 Investmentprodukte, von denen du die Finger lassen solltest

Es ist 8 Uhr morgens. Du hast dir heute freigenommen.

Denn du hast heute einen Termin mit deinem Vermögensberater.

Du machst dir noch schnell einen Kaffee. Um deiner Müdigkeit entgegenzuwirken. Du möchtest ja einen guten Eindruck hinterlassen.

Du rennst zu deinem Auto. Es ist schon 8:15. Um halb 9 fängt dein Termin an.

Du bist pünktlich  angekommen. Dein Vermögensberater empfängt dich mit einem Glas Sekt.

„Ich habe schon auf dich gewartet.“, sagt er – mit Dollarzeichen in den Augen.

Euer Gespräch läuft super. Er stellt dir verschiedene Investmentprodukte vor. ETFs sind nicht dabei. Warum erfährst du hier.

Dein Vermögensberater spricht dabei wie Dagobert Duck, der gerade das Geschäft seines Lebens macht.

Beim nächsten Gespräch mit deinem Vermögensberater bist du gewappnet. Denn in diesem Artikel lernst du 16 Investmentprodukte kennen, die du besser vermeiden solltest.

1. Kapitallebensversicherungen

Eine Kapitallebensversicherung ist eine Kombination aus einer Lebensversicherung und eines Wertpapiersparvertrags.

Eine Risikolebensversicherung kann zu viel günstigeren Konditionen abgeschlossen werden. Und jederzeit gekündigt werden.

Die bessere Alternative zu einem Wertpapiersparvertrag wäre ein ETF-Sparplan. Dieser hat weniger versteckte Kosten. Und hat den gleichen Effekt.

Wie du dir einen ETF-Sparplan einrichtest, wird dir im Buch Vorsorgemodell 4.0 erklärt.

2. Geschlossene Fonds

Geschlossene Fonds investieren nicht in Aktien sondern in Projekte. Zum Beispiel in Immobilien, Flugzeuge, Schiffe, Windfarmen, Filme, …

Das Problem dabei, ist dass diese Fonds extrem komplex sind. Und sehr hohe Kosten aufweisen. Diese Kosten fehlen dir bei der Rendite.

Außerdem geht der Anleger Rechts- und Haftungsrisiken dabei ein. Du kannst nicht nur dein eingesetztes Kapital verlieren. Es kann zu einer Nachschusspflicht kommen.

3. Offene Immobilienfonds

Die Bewertung des Immobilienbestandes erfolgt durch die Fondsgesellschaft selbst. Dadurch entstehen intransparente Risiken.

Wie auch andere komplexe Fonds haben die offenen Immobilienfonds hohe laufende Kosten. Auch die Transaktionskosten sind nicht gering.

Die Liquidität der offenen Immobilienfonds ist nicht zu jedem Zeitpunkt gegeben. Es kann dir in Krisenzeiten passieren, dass du sie nicht verkaufen kannst. 2007 und 2013 war das tatsächlich der Fall.

Die bessere Alternative zu offenen Immobilienfonds sind REITs. Ein Real Investment Trust ist eine spezielle Form einer Immobilienaktiengesellschaft. Eine solche REIT-Gesellschaft muss mindestens 90% des Gewinns in Form von Dividenden ausschütten.

4. Dachfonds

Ein Dachfonds ist ein Fonds der in Fonds investiert. Daher der Name Dachfonds.

Dadurch entstehen extrem hohe Kosten. Denn das Management der Dachfonds muss wieder bezahlt werden. Es werden also zwei Ebenen bezahlt.

Publikumsfonds sind schon zu teuer. Dachfonds sind um einiges teurer.

5. Zertifikate

Zertifikate sind rechtlich gesehen Bankschuldverschreibungen. Wenn die Bank in Schwierigkeiten gerät, geht es auch dem Zertifikat nicht besonders gut.

Die Zertifikate der Lehmann Brothers sind heute weniger wert als ein Stein.

Außerdem sind Zertifikate sehr komplex und intransparent. Deshalb verstecken sie auch Kosten.

6. Unternehmensanleihen

Unternehmensanleihen kombinieren das Risiko einer Aktie und die Rendite einer Staatsanleihe.

Das ist nicht besonders clever!

Wenn du das Risiko einer Aktie tragen möchtest, solltest du in eine Aktie investieren. Am besten in Form eines ETFs.

Und wenn du die Rendite einer Staatsanleihe erwirtschaften möchtest, solltest du in eine Staatsanleihe investieren. Am besten in eine mit hoher Bonität und kurzer Laufzeit.

7. Staatsanleihen von Schwellenländern

Staatsanleihen von Schwellenländern sind zwar rentabler als jene von Industrieländern. Aber sie weisen ein höheres Risiko auf.

Sie eignen sich also nicht für den risikolosen Teil deines Portfolios.

Und im risikobehafteten Teil würde ich hauptsächlich auf Aktien setzten. Denn diese können mehr Rendite erwirtschaften.

8. Branchenfonds

Dein Portfolio sollte ein global ausgeglichenes Weltportfolio sein. Investier in die ganze Welt.

Das lässt sich aber mit Branchen-ETFs nur schwer realisieren. Denn es gibt viel mehr kostengünstige ETFs für Länder und Regionen.

Das Übergewicht einzelner Branchen ist keine sinnvolle Anlagestrategie.

Wie du dir ein Weltportfolio aufbaust,  erfährst du hier.

9. Bausparverträge

Ein Bausparvertrag ist ein Mischprodukt aus Anlage und Kredit.

Mischprodukte sind immer die schlechtere Wahl, weil sie unnötig komplex sind.

Als Anlage eignet sich ein Bausparvertrag nicht. Vor allem nicht in der heutigen Niedrigzinsphase.

Aber auch wenn du einen Kredit aufnehmen möchtest empfehle ich ihn dir nicht. Denn die Zinssätze eines „normalen“ Immobilienkredites sind mindestens genauso billig. Wenn nicht billiger.

10. Private Equity

Private Equity ist eine Beteiligung an kleinen und mittelgroßen Unternehmen. Meist werden sie mit viel Fremdkapital finanziert.

Der Private-Equity-Index erwirtschaftete eine durchschnittliche jährliche Rendite von 6,3%. Der MCSI World Small Cap 7,1%.

11. Hedge-Fonds

Hedge-Fonds sind extrem intransparent. Denn sie dürfen nicht nur in Wertpapiere in investieren – sondern auch in illiquide Investments. Wie zum Beispiel Kunst.

Viele Hedge Fonds wenden auch eine Shorting Strategie an. Sie wetten auf fallende Kurse. Dadurch erhöht sich ihr Risiko.

Durch ihre Komplexität und Intransparenz sind sie unnötig teuer.

12. Gold

Gold gilt als Krisenwährung. Dass das aber nicht mehr der Fall ist, haben die letzten 5 Jahre gezeigt. Gold ist auf seinem Fünf-Jahres-Tief angelangt.

Was ist das Problem mit Gold?

Gold hat keinen wirtschaftlichen Mehrwert. Unternehmen bieten einen wirtschaftlichen Mehrwert: Sie entwickeln sich weiter.

Aber Gold liegt nur im Tresor rum. Ihr Preis wird allein vom Angebot und der Nachfrage bestimmt.

13. Direktanlage in Rohstoffe

Rohstoffe müssen gelagert werden. In den meisten Fällen kannst diese aber nicht selbst lagern – außer Edelmetalle.

Dadurch entstehen Lagerkosten. Diese Lagerkosten sind meist so hoch, dass eine Direktanlage unrentabel ist.

14. Aktiv gemanagte Aktienfonds

Aktive Fonds haben viel höhere Kosten als ETFs. Ein Ausgabeaufschlag von 5% ist keine Seltenheit.

Die Fondsmanager versprechen den Markt zu schlagen. Aber tatsächlich schaffen das die wenigsten. Und die es schaffen, nicht langfristig.

ETFs und Indexfonds sind die bessere Wahl.

15. Aktiv gemanagte Rentenfonds

Aktive Rentenfonds investieren in Anleihen. Durch die anfallenden Kosten und die geringere Rendite von Anleihen sind diese noch zweifelhafter als aktive Aktienfonds.

Eine mittelfristige Anleihe weist durchschnittlich eine reale Rendite von 2,3% auf. Ein aktiver Rentenfonds die Hälfte.

16. Inverse ETFs und andere Shorting Strategien

Durch eine Shorting Strategie kannst du auf fallende Kurse setzten. Dafür gibt es mittlerweile sogar Inverse ETFs.

Inverse ETFs sind das Gegenpaar zum „normalen“ ETF. Wenn der ETF fällt, steigt der Inverse ETF. Und umgekehrt.

Shorting Strategien sind sehr spekulativ. Und riskant.

Denn der Verlust einer Aktie ist begrenzt. Wenn das Unternehmen bankrott geht, hast du dein eingesetztes Kapital verloren.

Aber eine Aktie kann bis ins Unendliche steigen. Also kann es passieren, dass du mehr Geld verlierst als du eingesetzt hast. Wenn du auf fallende Kurse setzt.

Fazit

In diese 16 Finanzprodukte solltest du nicht investieren. Sie bringen entweder hohe Kosten oder ein hohes Risiko mit sich. Oder beides.

Jürgen hat dazu auch einen guten Artikel geschrieben.

Leider werden dir von deinem Vermögensberater diese Produkte empfohlen. Und nicht ETFs und Indexfonds. Warum erfährst du hier.

Aber jetzt bist du gewappnet. Du kennst jetzt die 16 Finanzprodukte, in die du nicht investieren solltest.

Wenn dir das nächste Mal dein Vermögens- oder Bankberater ein solches Produkt empfiehlt, wirst du hellhörig.

Hast du bereits in eines dieser 18 Investmentprodukte investiert?

Wenn ja, warum?

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Über den Autor:

philipp

Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir mehr über verschiedene Investment Strategien.

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3 Gründe, warum du auch als risikoscheuer Anleger in Emerging Markets investieren solltest

Ich unterhalte mich mit meinen Freunden auf einer Party. Die Musik ist nicht zu laut. Der Song „Astronaut“ von Sido wird gerade gespielt. Man kann sich gut unterhalten. Die Stimmung ist gut. Die Menschen verstehen sich. Wir befinden uns in einem Flow. Ist das Leben nicht schön!

Irgendwann wird das Thema Aktien angesprochen.

Sie wollen wissen, wie sie ihre Rendite erhöhen können. Ich sage nur:

Emerging Markets.

Das klingt nach viel Risiko. Also nichts für risikoscheue Anleger.

Der konservative Anleger fühlt sich bei den Industrieländern besser aufgehoben.

Wenn ich einen konservativen Anleger von Emerging Markets erzähle, sagt er:

„Bist du wahnsinnig?“

Mein Freund schaut mich verdutzt an – als hätte ich gerade gesagt 1+1=3. Und würde es ernst nehmen.

Nein, ich bin nicht wahnsinnig! Es ist ein Irrglaube: Emerging Markets sind nicht nur etwas für Zocker. Auch der konservative Anleger soll die ganze Welt im Depot haben. Und Emerging Marktes gehören zur Welt.

Emerging Markets sind kein Spielkapital, wie sie so gern bezeichnet werden. Sie sind nichts für Zocker. Und nicht nur risikofreudige Anleger sollten sie im Depot haben.

Warum?

Dafür gibt es 3 gute Gründe. Und diese erkläre ich dir in diesem Artikel.

  1. Mehr Rendite

Ja, Emerging Markets sind riskanter als Industrieländer. Vor allem sind sie volatiler.

Aber Rendite kommt von Risiko. Wer kein Risiko eingeht, bekommt keine Rendite.

Und das ist nicht nur bei der Geldanlage so – sondern überall im Leben: Im Sport, im Beruf, in der Beziehung, in Freundschaften, …

Wenn du dich nichts traust, bekommst du keine Ergebnisse!

Stell dir einen Kraftsportler vor, der sagt: „Ich traue mich nicht, das Gewicht zu erhöhen. Das ist mir zu viel Risiko.“ Lächerlich, oder?

Genauso lächerlich ist es, wenn du sagst: „Ich traue mich nicht in Emerging Markets zu investieren. Das ist mir zu viel Risiko.“

Der Kraftsportler wird niemals weiter kommen, wenn er nicht sein Gewicht erhöht. Er bleibt auf seinem Leistungsniveau.

Und du wirst nicht deine Rendite erhöhen, wenn du nicht in Emerging Markets investierst. Du bleibst auf deinem Renditeniveau.

An der Börse gibt es 3 Faktorprämien:

  • Small-Cap-Aktien
  • Value-Aktien
  • Und Schwellenländeraktien

Emerging Markets ist eine davon. Du willst mehr Rendite? Dann investiere in Emerging Markets!

Ich empfehle dir aber nie in einzelne Schwellenländeraktien zu investieren. Das Risiko wäre viel zu hoch. Die Unternehmen könnten bankrott gehen.

Und für Privatanleger macht sowieso nur das passive Investieren Sinn!

Du bist smart. Und investierst in einen ETF, der die Emerging Markets abbildet. Zum Beispiel in den MSCI Emerging Markets.

Der MSCI Emerging Markets investiert in 838 Aktien aus 23 Ländern. Wenn von den 838 Aktien eines bankrott geht, kann dir das ziemlich egal sein.

Lege nicht alle Eier in einen Korb! So minimierst du dein Risiko. Nimmst aber die Faktorprämien trotzdem mit.

2. Geringere Korrelation

Industrieländer-Aktien und Emerging Markets-Aktien haben eine geringere Korrelation als Industrieländer-Aktien untereinander.

Auch Industrieländer können sich in einer Krise befinden. Dann kannst du diese Krise durch deinen Emerging Markets ETF abfangen. Da sich die Emerging Markets gerade nicht in der Krise befinden.

So minimierst du die Volatilität deines Gesamtportfolios. Und damit auch das Risiko.

Wenn das nicht genial ist!

Du verringerst das Risiko deines Gesamtportfolios – erhöhst aber deine Rendite. Du nützt die Vorteile von beiden Seiten: Von Industrieländer-Aktien und Schwellenländer-Aktien. Einfach nur genial!

Eine geringere Korrelation kannst du nicht nur durch Emerging Markets erreichen – sondern auch durch Small Caps.

Small Caps sind zwar riskanter als Large Caps. Sie korrelieren aber weniger zu Large Caps als Large Caps untereinander. Dadurch minimierst du wieder dein Gesamtrisiko.

Du streichst aber eine höhere Rendite ein. Denn du erhältst eine Faktorprämie.

Wie bei den Emerging Markets, solltest du nie einzelne Small Caps kaufen. Investiere lieber in einen ETF. Zum Beispiel in den MSCI Small Caps. Dieser ETF investiert in 4.332 Unternehmen aus 23 Ländern.

Ein Unternehmen geht bankrott? Was kümmert es dich? Dein ETF investiert in 4.332 Unternehmen.

Wenn du deine Eier auf 4.332 Körbe verteilst, kümmert es dich auch nicht, wenn einer hinunterfällt. Du hast ja noch 4.331 Körbe.

Nutze immer alle 3 Faktorprämien:

  • Schwellenländer-Aktien
  • Small Cap-Aktien
  • Und Value Aktien

Auch als konservativer Anleger! Dein Risiko wird so minimiert. Und deine Rendite erhöht.

Der Anteil der Schwellenländeraktien im Depot sollte sich auch nicht von einem risikofreudigen Anleger unterscheiden. Die Zusammensetzung des risikobehafteten Teil bleibt immer gleich.

Es ändert sich nur das Verhältnis des risikobehafteten Teil und des risikolosen Teil. Dadurch steuerst du das Gesamtrisiko, das du eingehen möchtest.

Der risikolose Teil besteht aus kurzfristigen Staatsanleihen höchster Bonität.

3. Höhere Diversifikation

Durch die geringere Korrelation erhöht sich deine Diversifikation. Du handelst ganz nach dem Motto: „Habe die ganze Welt im Depot. Dann bist du dabei, wenn irgendetwas steigt.“

Oder: „Lege nicht alle Eier in einen Korb.“

Und einer deiner Körbe soll ein Emerging Market ETF sein.

Nur stellt sich die Frage: Wie viel % deines Vermögens sollst du in Emerging Markets investieren? Sodass du deine Rendite erhöhst und dein Risiko minimierst.

Dabei können dir 2 Fehler passieren:

  • Wenn du zu viel Geld in Emerging Markets investierst, wird dein Risiko zu hoch.
  • Und wenn du zu wenig Geld in Emerging Markets investierst, dann nutzt du die Faktorprämie nicht.

Ich empfehle dir 25% deines risikobehafteten Teil in Emerging Markets zu investieren. Wie viel dein risikobehafteter Teil vom Gesamtportfolio ausmacht, musst du selbst wissen.

Das kommt auf deine Risikotoleranz an. Und diese ist wiederum von vielen weiteren Faktoren abhängig:

  • Von deinem Anlagehorizont
  • Von deinen Fixkosten
  • Von deiner Lebenssituation
  • Von deinem Human Kapital
  • Von deinem Einkommen
  • Von deinem Lebensalter
  • Von deiner Börsenerfahrung

Wie du dir ein Weltportfolio aufbaust, erfährst du hier.

Fazit

Emerging Markets werden gerne mit der Zockerei gleichgesetzt. Aber sie sind nicht nur etwas für Zocker.

Jeder rationale Anleger sollte sie im Depot haben.

Und du bist doch ein rationaler Anleger?

Wenn dir das nächste Mal jemand von Emerging Markets erzählt, antwortest du nicht mehr: „Bist du wahnsinnig?“

Denn du weißt jetzt über die Vorteile von Emerging Markets bescheid:

  • Mehr Rendite
  • Geringere Korrelation
  • Höhere Diversifikation

Wenn du alles aus diesem Artikel vergessen solltest, dann merke dir eines: Nutze die 3 Faktorprämien!

Schaffe dir einen Vorteil gegenüber den anderen Privatanlegern!

Hast du noch Fragen zu Emerging Markets?

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Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir mehr über verschiedene Investment Strategien.

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18 verhängnisvolle Anlegerfehler und wie du sie vermeidest

Privatanleger machen Fehler.

Die meisten dieser Fehler kannst du einfach vermeiden.

Wenn du sie vermeidest, gehörst du aber sicher zu den Top 20% der Privatanleger.

Gerd Kommer schrieb in seinem Buch von den 18 verhängnisvollen Anlegerfehler.

Und genau um diese Fehler geht es in diesem Artikel.

  1. Sich an historischen Renditen von Fonds orientieren

Fonds, die in der Vergangenheit gut abschnitten, bekommen mehr Aufmerksamkeit. Und daher fließen auch mehr Investoren-Gelder in diese Fonds.

Nur weil ein Fonds in der Vergangenheit gut abschnitt, heißt aber nicht, dass er das auch in der Zukunft macht.

Ganz im Gegenteil: Oft sind es genau die Fonds, die zukünftig schlecht abschneiden. Und die schlechten Fonds schneiden in der Zukunft gut ab.

Mit was hängt das zusammen?

Durch die gute Performance bekommt der Fonds viel Aufmerksamkeit in den Medien. Dadurch steigt das Fondsvolumen.

Durch das hohe Fondsvolumen müssen sie die Aktien in höheren Stückzahlen kaufen. Diese Stückzahl ist aber pro Tag begrenzt. Vor allem die kleinen Unternehmen bekommen sie nicht mehr in der Stückzahl, die sie möchten.

Also müssen sie die Transaktionen aufteilen. Und zahlen höhere Transaktionskosten. Und schneiden im folgenden Jahr schlechter ab.

2. Nebenkosten des Investierens unterschätzen

Viele Privatanleger glauben, dass die Nebenkosten „nicht so wichtig sind“.

Dass sie aber wichtig sind, kannst du rechnerisch ganz leicht nachvollziehen.

Wir vergleichen die beiden Fonds Aktiv und Passiv. Der Fonds Aktiv verursacht laufende Kosten von 3%. Und der Fonds Passiv von 0,3%.

Angenommen du investierst 10.000€. Wir nehmen für beide Fonds eine Rendite von 10% an. Wie würden sich die Fonds entwickeln?

Nach 10 Jahren hat der Fonds Aktiv einen Vermögensendwert von 19.700€. Und der Fonds Passiv von 25.200€. Das ist ein Unterschied von 28%.

Nach 20 Jahren schafft es der Fonds Aktiv auf 38.700€. Und der Fonds Aktiv auf 63.700€. Der Unterschied beträgt 65%.

Nach 30% ist der Fonds Aktiv 76.100€ wert. Und der Fonds Passiv 160.800€. Der ist ein Wertunterschied von 111%!

Sage nicht mehr, dass die Nebenkosten „nicht so wichtig sind“. Sie machen einen Vermögensunterschied von 111% in 30 Jahren aus.

3. An Kursprognosen der „Experten“ glauben

Ein selbsternannter „Finanzexperte“ ist nicht mehr als ein unseriöser Wahrsager. Wer von sich behauptet, in die Zukunft sehen zu können, lügt.

Leider sehen das viele Privatanleger anders. Sehnsüchtig warten sie auf die Kursprognosen der Glaskugelpropheten.

In Wahrheit treffen diese Propheten aber nur zufällig eine Prognose richtig. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher Zufall richtig ist, entspricht tatsächlich dem Zufall. Das belegen Studien. Die Arbeit könnte also auch ein Affe machen.

Kein Wahrsager sagt aber die Kurse nachhaltig voraus. Nur vereinzelt und zufällig.

4. Aktive Anlagestrategien praktizieren

Die Mehrzahl der Fondsmanager schlagen den Markt nicht. Und Privatanleger erst recht nicht.

Denn Fondsmanager beschäftigen sich rund um die Uhr mit ihrem Portfolio. Die Zeit haben wir nicht.

Außerdem haben die meisten Fondsmanager ein Team. Sie treffen die Anlegeentscheidungen nicht alleine. Das Team haben wir auch nicht.

Für die meisten Privatanleger ist nur das passive Investieren sinnvoll. Warum erfährst du hier.

5. Annehmen, den Markt schlagen zu wollen, koste nichts

Aktive Investment-Strategien verursachen mehr Kosten als eine passive.

Durch Market Timing und Stock Picking zahlst du laufend Transaktionskosten. Und ein aktiver Fonds verlangt 5% oder mehr Ausgabeaufschlag.

Dass sich die Nebenkosten auf deine Rendite auswirken, habe ich dir bereits gezeigt.

6. Glauben, „Experten“ könnten den besten Einstiegszeitpunkt finden

Die „Experten“ können die Kurse nicht vorhersehen. Darauf haben wir uns bereits geeinigt. Das kann niemand.

Genauso wenig können sie den perfekten Einstiegspunkt vorhersehen. Und das kannst du auch nicht.

Market Timing funktioniert nicht – außer mit einer Glaskugel.

Mehr über den perfekten Einstiegszeitpunkt findest du hier und hier.

7. Ein gutes Unternehmen für eine gute Aktie halten

„Gute Unternehmen sind im Allgemeinen schlechte Aktien und schlechte Unternehmen im Allgemeinen gute Aktien.“ – William Bernstein

Die Glitzeraktien sind zwar sehr beliebt. Aber eine gute Geldanlage sind sie nicht. Sie sind schlicht und einfach überbewertet.

Zwei Beispiele dafür sind Amazon und Netflix. Das sind zwar sicher gute Unternehmen – mit guten Geschäftsideen. Aber sie sind mit einem KGV von über 100 überteuert.

8. Sich an Fonds-Ratings orientieren

Fondsratings sind nichts anderes als Fondsbewertungstabellen. Die Stiftung Warentest veröffentlicht solche Tabellen in ihrer Zeitschrift „Finanztest“.

Die Fondsratings haben aber wie die Experten auch keine Glaskugel.

Ihr Nutzen zur Auswahl von Fonds liegen nur unwesentlich außerhalb des Zufalls. Und sie sind somit nutzlos.

9. Von Fondsmanagern einen Mehrwert erwarten

Fondsmanager verdienen ihr Geld nicht durch eine gute Performance – sondern durch ein hohes Anlagevolumen.

In seinen Star zu investieren, ist für viele Privatanleger verlockend. Aber es bringt dir nichts.

10. Annehmen, Risikoabsicherung sei umsonst zu bekommen

Rendite kommt von Risiko.

Ein geringeres Risiko bedeutet also eine geringere Rendite.

Immer öfter versprechen Bank- und Vermögensberater eine hohe Rendite zu erzielen – und das bei einem geringen Risiko. Sie lügen.

Rendite und Risiko sind unmöglich voneinander trennbar. Wenn du in risikoarme Investments investierst. Und dich so absicherst. Erzielst du auch eine geringere Rendite.

11. Mit einzelnen Branchen, den Markt outperformen wollen

In letzter Zeit kommen immer mehr zweckentfremdete ETFs auf den Markt. Bei diesen ETFs geht es nicht um das passive Investieren. – Sie wollen den Markt schlagen.

Unter diesen zweckentfremdeten ETFs findest du auch Branchen-ETFs.

Einzelne Branchen outperformen den Markt zwar in einem gewissen Zeitraum. Aber nicht langfristig. Nimm den Technologiemarkt als Beispiel! Stichwort: Dotcom-Blase 😉

12. Sich auf Renditeangaben der Finanzindustrie verlassen

Die Finanzindustrie versucht mit allen Mitteln, die Privatanleger abzuzocken. Dazu verwenden sie diese Tricks:

  • Präsentationstricks

Ein oft angewandter Präsentationstrick ist das Setzen einer falschen Benchmark. Diesen Trick wendet sogar Warren Buffett an.

Er wählt den S&P 500 als Vergleichsindex. Eigentlich müsste er aber einen Value Index nehmen. Einen solchen Index performt er tatsächlich nur um ca. 1% out.

  • Mathematische Tricks

Die Rendite ist keine objektive Messgröße. Es gibt viele Berechnungsmethoden dafür.

Je nach Situation können sich die verschiedenen Renditemessungen stark unterscheiden. Die Finanzindustrie nimmt immer das höchste Ergebnis. Und vergleicht sogar verschiedene Berechnungsmethoden miteinander.

13. Der Geldillusion aufsitzen

Viele Privatanleger konzentrieren sich auf die nominalen Renditen. Also ohne Berücksichtigung der Inflation.

Diese Renditen berücksichtigen aber nicht die tatsächliche Kaufkraft unseres Geldes.

1€ ist in 10 Jahren weniger wert als heute. Auf deinem Konto bekommst du Zinsen. Du machst aber trotzdem einen Verlust. Denn die reale Rendite ist negativ.

Das musst du berücksichtigen!

14. Auf die Beratung durch Banken und Vermögensberater vertrauen

Im Internet kursieren viele Geschichten herum, in denen Privatanleger von Vermögensberatern abgezockt wurden.

Woran liegt das?

Vermögensberater sind keine Berater, sondern Verkäufer. Sie bekommen kein Geld dafür, dich zu beraten. Sie bekommen Geld für den Verkauf von Produkten.

Und diese Produkte sind überteuerte Fonds. Und Versicherungen, die niemand braucht.

15. In einzelne Aktien investieren

Nur die wenigsten schaffen es, den Markt langfristig zu schlagen. Vor allem beim Vergleich mit der richtigen Benchmark.

Warren Buffett schlägt einen Value Index langfristig um 1% p.a.

Den Markt schlagen zu wollen, führt also zu nichts. Wozu investierst du dann noch in Einzelaktien?

Auch Christoph investierte früher in Einzelaktien. Seine Erfahrung damit erfährst du hier.

16. Auf „Private Banking“ vertrauen

Private Banking ist der Luxus unter den Banken. Du kannst dort dein Geld erst ab einem Vermögen von ein paar Millionen Euro anlegen.

Und diesen Luxus zahlst du!

Die Banken leben von ihren Kunden. Die Kunden zahlen alles.

17. In aktiv gemanagte Rentenfonds investieren

„Der Sinn von aktiv gemanagten Rentenfonds ist mir schleierhaft.“ – Peter Lynch

Rentenfonds sind Fonds, die in Staatsanleihen investieren. Knapp 40% des Anlagevolumens der Deutschen ist in aktiven Rentenfonds.

Eine mittelfristige Staatsanleihe weist langfristig eine reale Rendite von ca. 2,3% auf. Und ein Rentenfonds erzielt die Hälfte!

18. In Hedge-Fonds investieren

Hedge-Fonds sind nicht nur in der Lage, in Aktien und Anleihen zu investieren. Sondern auch in illiquiden Investments wie Kunst.

Außerdem dürfen sie Leerverkäufe tätigen. Das Risiko ist also viel höher. Denn das Fallen einer Aktie ist beschränkt,  das Steigen aber nicht. Ein Lehrverkauf dreht das Ganze um.

Die Gebühren von Hedge-Fonds sind noch höher als von normalen Fonds. Also müssten sie besser performen, um die gleiche Rendite einzufahren. Und das tun sie nicht!

Fazit

Diese 18 verhängnisvollen Anlegerfehler sind leicht zu umgehen. Die meisten Privatanleger machen sie aber trotzdem – aus Unwissenheit.

Du bist aber jetzt den anderen Privatanlegern voraus.

Wenn du diese 18 Fehler nicht machst, gehörst du zu den Top 20% der Privatanleger.

Welche Anlegerfehler hast du gemacht?

Schreibe sie in die Kommentare!

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Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir mehr über verschiedene Investment Strategien.

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Wie würdest du 10.000€ investieren?

Der Teufel klopfte an meiner Tür. Sein Kopf ist rot wie eine zerquetschte Tomate. Er ist ordentlich gekleidet. Seine Schuhe hat er sicher von Prada. In der rechten Hand hält er seinen Dreizack. In der linken seinen Koffer. Ein echter Geschäftsmann!

Ich machte zögerlich auf.

Er sagte: „Keine Angst. Ich habe ein Angebot für dich.“

„Ja?“, antwortete ich mit zitternder Stimme.

„Ich gebe dir 10.000€. Diese 10.000€ investierst du für mich für das nächste Jahr. Machst du einen Gewinn, lass ich dich in Ruhe. Machst du aber einen Verlust, werde ich deine Seele holen.“

„Kein Problem“, dachte ich mir.

„Es gibt aber einen Haken. Du darfst die 10.000€ nur in ein einziges Investment investieren. In ein All-in-Investment sozusagen.“

„Ich nehme die Herausforderung an!“

Nik hat mich zu seiner Blogparade Finanzblog Fonds: Wie würdest du 10.000€ für ein Jahr investieren? eingeladen.

In dieser Blogparade gibt jeder Teilnehmer einen Vorschlag für ein All-in-Investment ab. Alles wird auf eine Karte gesetzt.

Außerdem wird ein Demokonto erstellt, das alle Investments in prozentuell gleicher Höhe enthält.

Da nehme ich doch gerne teil. Danke für die Einladung!

Wie würde ich 10.000€ investieren?

Seitdem ich das Buch Souverän Investieren mit Indexfonds und ETFs gelesen habe, bin ich ein Fan der breiten Diversifikation geworden. Warum erfährst du hier.

In diesem Teufelsspiel ist das aber nicht möglich. Es sind nur All-in-Investments erlaubt. Also habe ich lange Hin- und Her überlegt: Wie kann ich mit einem ETF eine hohe Diversifikation erreichen? Und eine hohe Rendite einstreichen?

Mit einem MSCI World würde ich zwar eine hohe Diversifikation erreichen. Aber könnte ich mit den Renditen der Anderen mithalten?

Also habe ich mich für einen MSCI Emerging Markets entschieden. Dieser ETF investiert in 838 Aktien aus 23 Ländern. Eine Hammer Diversifikation für ein Einzelinvestment!

Warum investiere ich nicht in den MSCI World?

Der MSCI World beinhaltet 1.612 Aktien aus 23 Ländern. Die Diversifikation ist also wesentlich breiter. Wieso habe ich nicht diesen ETF gewählt?

Ganz einfach: Die Aktien der Schwellenländer werfen eine höhere Rendite ab. Sie sind dafür volatiler. Woher kommt diese Rendite?

Viele glauben noch immer, dass die Rendite durch das höhere Wachstum der Schwellenländer entsteht. Aber das ist Unsinn. Rendite kommt nicht von Wachstum.

Rendite kommt von Risiko.

Und die Aktien von Schwellenländer sind risikoreicher als Aktien der Industrieländer. Und deshalb sind sie auch rentabler.

Warum investiere ich nicht in einen aktiven Fonds?

Ein aktiver Fonds könnte die Diversifikation noch verbessern. Und alle 3 Risiken minimieren:

  • Das Unternehmensrisiko
  • Das Marktsegmentrisiko
  • Das Gesamtrisiko des Aktienmarktes

Das Unternehmensrisiko kann der Fonds ganz einfach minimieren: durch das Investieren in verschiedene Unternehmen. Auch der MSCI Emerging Markets minimiert dieses Risiko. Er investiert in 838 Aktien.

Der MSCI Emerging Markets investiert nur in ein Marksegment: in Schwellenländeraktien. Der Fonds hat aber die Möglichkeit, in verschiedene Marktsegmente zu investieren.

Das Gesamtrisiko des Aktienmarktes minimiert der MSCI Emerging Markets auch nicht. Er investiert nur in Aktien. Der aktive Fonds hat aber die Möglichkeit, Rohstoffe und Anleihen beizumischen.

Warum investiere ich trotzdem nicht in einen aktiven Fonds?

Wegen den hohen Kosten.

Die Kosten eines ETFs bewegen sich zwischen 0,1 und 0,5%. Ein Fonds hat oft 5% Ausgabeaufschlag.

Und die Kosten haben einen erheblichen Einfluss auf die Rendite.

Wir vergleichen zwei verschiedene Fonds. Wir nehmen an, dass beide ein Bruttorendite von 10% p.a. erwirtschaften.

Der einzige Unterschied der beiden Fonds sind die Kosten. Der Fonds A ist ein aktiver Fonds. Und verursacht laufende Kosten von 3%. Und der Fonds P ist ein passiver Fonds. Und verursacht laufende Kosten von 0,3%.

Wir investieren 10.000€

Nach 10 Jahren hat der Fonds A einen Vermögensendwert von 19.700€. Der Fonds P von 25.200€. Das ist ein Unterschied von 28%.

Nach 20 Jahren ist der Fonds A 38.700€ wert. Und der Fonds P 63.700€. Der Unterschied beträgt 65%.

Nach 30 Jahren steigt der Fonds A auf 76.100€. Und der Fonds P auf 160.800€. Hier beträgt der Unterschied 111%.

Und kein aktiver Fonds outperformt einen ETF um 111%. Die meisten aktiven Fonds outperformen den Markt gar nicht.

Was zeigt uns das?

Es lohnt sich nicht, in einen aktiven Fonds zu investieren. Außer du möchtest Bankberater und Vermögensberater reich machen.

Warum investiere ich nicht in eine einzige Schwellenländeraktie?

Durch das Investieren in eine einzige Schwellenländeraktie wäre natürlich das Risiko noch höher. Und dadurch vielleicht auch die Rendite.

Jedoch ist das Ausfallrisiko zu hoch. Das Unternehmen könnte genauso gut bankrott gehen. Dann wären die 10.000€ weg. Und der Teufel würde sich meine Seele holen.

Das möchte ich durch die Streuung vermeiden. Je riskanter das Investment, desto wichtiger ist die Diversifikation.

Angel Investoren von Start-Ups investieren auch nicht in ein einziges Start-Up. Sie rechnen damit, dass 2 von 10 Start-Ups pleite gehen. 2 durch die Decke gehen. Und sich die restlichen 6 gemäßigt entwickeln.

Und so soll es auch bei Schwellenländeraktien sein. Das Risiko ist zwar geringer als bei Start-Ups. Aber noch immer höher als bei Blue Chips.

Warum investiere ich nicht in eine Blue Chip Aktie?

Eine Blue Chip Aktie hat weniger Risiko als eine Schwellenländeraktie. Das ist Fakt!

Also könnte ich einfach sagen: „Ich investiere in Apple und gut ist.“

Apple ist momentan sehr billig. Und Apple ist auch ein gutes Unternehmen. Das möchte ich nicht abstreiten.

Warum investiere ich aber trotzdem in den MSCI Emerging Market?

Dafür gibt es 7 gute Gründe:

  1. Auch ein Blue Chip Unternehmen kann bankrott gehen.
  2. Blue Chips bringen eine geringere Rendite als Emerging Markets.
  3. Das Risiko der einzelnen Unternehmen wird minimiert. Es werden nicht alle 838 Unternehmen in Schwierigkeiten geraten.
  4. Das Länderrisiko wird minimiert. Ich investiere in 23 Länder. Und nicht nur in ein einziges.
  5. Ich spare mir Zeit. Ich muss keine Unternehmen analysieren.
  6. Die besten Unternehmen sind oft nicht die rentabelsten.
  7. Alles auf eine Karte zu setzten ist sehr gefährlich. Mit dem ETF streue ich das Risiko.

Fazit

Ich empfehle niemanden nur in einen ETF zu investieren. Durch die Streuung auf mehrere ETFs erreichst du eine viel höhere Diversifikation. Und kannst dein Risiko minimieren.

Durch einen ETF minimierst du nicht alle 3 Risiken:

  • Das Unternehmensrisiko
  • Das Marktsegmentrisiko
  • Das Gesamtrisiko des Aktienmarktes

Das Unternehmensrisiko kannst du bereits durch einen einzigen ETF minimieren. In diesem Fall investiere ich in 838 Aktien. Hier spielt der Ausfall einer Aktie keine Rolle mehr.

Das Marktsegmentrisiko minimiere ich aber dadurch nicht. Ich investiere in verschiedene Länder – in 23. Aber in verschiedene Marktsegmente investiere ich nicht: Nur in Schwellenländer.

Du kannst dieses Risiko aber leicht minimieren. Indem du in verschiedene ETFs investierst.

Auch das Gesamtrisiko des Aktienmarktes minimiere ich nicht. Das kannst du aber durch das Investieren in verschiedene Asset-Klassen lösen. Du könntest zusätzlich in Rohstoff ETCs investieren. Oder in P2P-Privatkredite. Oder in Immobilien. Dafür gibt es endlos viele Möglichkeiten.

Dennoch habe ich das All-in-Investment gut gelöst. Ich habe eine hohe Diversifikation mit einem Investment erreicht – bei einer hohen Renditechance.

Ob mich der Teufel holen wird, werden wir sehen.

Wie würdest du 10.000€ investieren?

Traust dich gegen den Teufel anzutreten?

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Über den Autor:

philipp

Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir mehr über verschiedene Investment Strategien.

Folge ihm auf Twitter und Facebook!

So investieren Blogger #2: Lars von Passives Einkommen mit P2P-Privatkrediten

Mein heutiger ist aus dem P2P-Bereich: Lars von Passives Einkommen mit P2P-Privatkrediten.

Er ist ein wahrer Experte auf seinem Gebiet. Ich lese seinen Blog selbst. Und habe auch sein Buch gelesen. Daher freue ich mich umso mehr dir heute Lars vorstellen zu dürfen.

Lars, wie sieht deine Investment Strategie aus?

Meine Investment-Strategie ist (grob gesagt) derzeit eine Mischung aus Aktien (hauptsächlich ETFs) und P2P-Privatkrediten. Wie es ganz genau aussieht, hatten wir ja schon in diesem Artikel im Detail besprochen. Ich denke für jeden Investor bietet das P2P-Investment eine tolle Möglichkeit, gute Renditen einzufahren und auf der anderen Seite ein weiteres Investment ins Portfolio zu bauen, welches kaum mit dem Aktienmarkt korreliert.

Was sind die besten 3 Investment Bücher, die du gelesen hast?

Für mich an erster Stelle ganz klar das Buch von Gerd Kommer Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs. Er öffnet in diesem Buch so dermaßen die Augen, dass es schon gar nicht mehr wahr sein kann. Als passiver Investor daher für mich das wichtigste Buch.

An zweiter Stelle kommt für mich das neue Buch von Tony Robbins Money: Die 7 einfachen Schritte zur finanziellen Freiheit. Es geht nicht so in die ETF-Tiefe wie der Kommer, bietet dafür aber tolle Tipps für den Plan in die finanzielle Freiheit und das passive Investment.Ich wünschte, ich könnte hier auch einige P2P-Bücher aufführen, aber allzu viele, außer dem von Kolja und mir gibt es leider nicht, bzw. sind es nicht wirklich Investment-Bücher.

An dritter Stelle kommt Intelligent Investieren von Benjamin Graham. Eigentlich bin ich kein Fan von Unternehmensanalyse etc., aber der dicke Wälzer von Graham bietet noch viele weitere Informationen und Denkanstöße, die ich sonst nirgendwo gefunden habe.

Um was geht es in deinem Blog?

Auf meinem Blog Passives Einkommen mit P2P-Privatkrediten wird es in erster Linie, wie der Name schon sagt, darum gehen, passives Einkommen aus Investitionen mit P2P-Privatkrediten zu generieren. Zusätzlich dazu kommen hin und wieder Artikel zu den Themen „Passives Einkommen“ und „Investor-Mindset“. Auch gute Bücher zu diesen Themen sollen regelmäßig im Detail vorgestellt werden. Vordergründig geht es mir darum, zu zeigen, warum es heutzutage so wichtig ist, ein alternatives Einkommen zu besitzen und dieses wachsen zu lassen. Ein Investment in P2P-Privatkredite ist lediglich ein Mittel dieses zu erreichen und ich blogge darüber, weil es ein Thema ist, welches ich persönlich interessant finde

Welche Ziele hast du?

Ich habe so unfassbar viele Ziele, dass es Stunden dauern würde sie hier aufzuführen 🙂 Daher erzähle ich dir von meinen 3 größten Zielen in diesem Jahr:

Ich habe zwar bereits ein passives Einkommen durch Privatkredite, möchte dieses aber in diesem Jahr mit meinen bestehenden Investments noch stärker ausbauen, mein Ziel liegt sogar in einer Verdopplung. Ich blogge ja auch über das Thema, daher steht es natürlich bei mir selbst stark im Fokus.

Ich möchte versuchen, meinen Lesern noch stärkeren Mehrwert zu liefern und dazu wird es wahrscheinlich im nächsten Jahr ein neues Produkt im Bereich P2P von mir geben, welches ich aber hoffentlich in diesem Jahr schon zum größten Teil fertigstellen werde. Die guten Rezensionen bei Amazon haben mich angespornt und mir gezeigt, dass es starken Bedarf in diesem Bereich gibt. Tipps und Wünsche von meinen Lesern werden immer gerne angenommen.

Meine Fokussierung auf Ziele und meine Stärke Dinge rigoros, pausenlos und umgehend umzusetzen, hat mir den Spitznamen „Duracell-Hase“ eingebracht, aber auch ich brauche manchmal Erholung. Mein Ziel ist daher in diesem Jahr ein bis zwei Monate in Asien zu verbringen, um meine „Batterien“ zu laden.

 

Welchen Tipp möchtest du meinen Lesern mitgeben?

Aufs Investment bezogen: Anfangen! Irgendwo, vollkommen egal, aber man muss anfangen. Ansonsten erreicht man genau GAR NICHTS. Auch die Kaffeemaschine macht dir von allein keinen Kaffee. Selbst da muss man zumindest aufs „Knöpfchen“ drücken. Gerade für sehr junge Leser ist dieser Tipp Gold wert. Ich bin heute 31 Jahre alt und investiere leider erst seit gut 3 Jahren Zeit in Bücher, Blogs, Finanzen oder kurz: „in mich selbst“. Wenn ich aber sehe, was ich in diesen 3 kurzen Jahren erreicht habe, mag ich mir gar nicht ausmalen, wo ich jetzt stehen würde, hätte ich schon vor 10 Jahren damit angefangen.

Hast du noch eine Frage an Lars?

Schreibe sie in die Kommentare!

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Über den Autor:

philipp

 

Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir mehr über verschiedene Investment Strategien.

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6 Wege, wie du deine Investment Strategie findest

Du verlierst dein Geld an der Börse.

Und ich weiß warum.

Du investierst emotional. Du investierst ohne System. Du spielst Lotto.

Kurz gesagt: Du hast keine Investment Strategie.

Ohne Investment Strategie zu investieren ist der Tod für dein Geld.

Du verbrennst es.

Aber kein Problem.

Als ich zu investieren begann, hatte ich auch keine Investment Strategie. Ich glaubte, dass ich mit einem System investierte. Aber in Wahrheit investierte ich nach Gefühl. Ich wertete zwar verschiedene Kennzahlen aus. Aber ich konnte diese nicht interpretieren.

Aber ich habe meine Investment Strategie gefunden: Die Levermann Strategie.

In diesem Artikel zeige ich dir 6 Wege, wie du deine Investment Strategie findest.

1. Weg: Trial & Error

Die meisten Sachen lernen wir durch das Ausprobieren.

Fahrradfahren zum Beispiel. Wenn du dein ganzes Leben lang mit Stützrädern fährst, wirst du nie richtig Fahrradfahren können.

Deshalb lässt du irgendwann die Stützräder weg. Früher oder später wirst du dabei stürzen. Oder wer von euch ist mit seinem Fahrrad noch nicht gestürzt?

Ja, also. So ziemlich jeder.

Beim Investieren ist es genauso. Am Anfang wirst du Fehler machen. Aber du lernst aus diesen Fehlern. Und beim nächsten Mal machst du es besser.

Nach einem Sturz weißt du, dass du es beim nächsten Mal anders machen musst.

Dieser Weg ist sicher der härteste und undankbarste. Am Anfang bin ich auch diesen Weg gegangen. Ich habe verschiedene Investment Strategien ausprobiert.

In einer gewissen Weise musst du auch diesen Weg gehen. Aber du kannst dir vor deiner ersten Investition viel Wissen aneignen. Und dadurch schwere Fehler vermeiden.

Du könntest dir auch bereits eine funktionierende Investment Strategie suchen. Wie zum Beispiel die Levermann Strategie oder das ZARAS Prinzip. Und diese mit kleinen Beträgen ausprobieren.

2. Weg: Bücher

Ein effektiver Weg dir Wissen anzueignen sind Bücher.

„Lies alles!“ – Jim Rogers

Lies nicht ein Buch über eine Investment Strategie. Lies viele. Denn erst, wenn du viele Investment Strategien kennst, weißt du welche die richtige für dich ist.

Angenommen du isst jeden Tag Pizza. Du kennst nichts anderes. Wenn dich jemand fragt, was den deine Lieblingsspeise ist, würdest du sagen: Pizza!

Aber du hast keinen Vergleich. Du kannst gar nicht wissen, ob dir etwas anderes besser schmecken würde.

Und so ist es auch mit Investment Strategien. Bevor du weißt, welche die richtige für dich ist, musst du viele kennen.

Ich habe auch meine Investmentstrategie durch ein Buch gefunden.

Es war im Sommer. Ich habe das Buch Der entspannte Weg zum Reichtum gelesen. Ich habe das Buch in mich aufgesaugt. Alles klang so logisch.

Kurz danach habe ich die Levermann Strategie ausprobiert. Und seitdem investiere ich nach dieser Strategie. Und es läuft!

Aber natürlich ist die Levermann Strategie nicht für alle die richtige Investment Strategie. Daher möchte ich dir an dieser Stelle ein paar Bücher empfehlen. Diese Bücher könnten dir helfen deine Investment Strategie zu finden. Und aus diesen Büchern habe ich einen Teil meines Wissens über Investment Strategien:

Wenn du diese 5 Bücher gelesen hast, hast du bereits einen guten Überblick über verschiedene Investment Strategien.

3. Weg: Blogs

Bücher kosten Zeit und Geld. Die kostenlose Variante sind Blogs. Auf vielen Blogs bekommst du einen guten Überblick über verschiedene Investment Strategien.

Diese Finanz Blogs sind mir im Bereich Investment Strategien aufgefallen:

Passives Investieren

Dividendenstrategie

P2P-Investments

Levermann Strategie

Diese Investment Blogs decken bereits die wichtigsten Investment Strategien ab. Wenn du nur ein paar von ihnen regelmäßig liest, wirst du einen guten Überblick bekommen.

4. Weg: YouTube

Du liest nicht gerne? Das ist kein Problem.

Es gibt auch gute YouTube Channels zum Thema investieren. Es gibt zwar viel mehr gute Blogs, aber ein paar YouTube Channels kannst du dir einziehen – wie ein Affe auf Koks.

Mir sind folgende YouTube Channels aufgefallen:

Durch den YouTube Channel Aktien mit Kopf bin ich das erste Mal mit Aktien in Kontakt gekommen. Sehr empfehlenswert!

5. Weg: Podcasts

Wem das noch nicht reicht, der kann sich auch durch Podcasts ein Know-How aneignen. Ich mag Podcasts, weil ich sie nebenbei hören kann. Zum Beispiel beim Essen. Oder beim Sport.

Außerdem kannst du dir auch Podcasts anhören, wenn deine Konzentrationsfähigkeit gerade nicht so hoch ist.

Hast du schon einmal ein paar Stunden am Stück gelesen?

Dann weißt du, wie matsch sich dein Gehirn danach anfühlt. Aber bei Podcasts ist das nicht so.

Ich höre folgende Podcasts:

Finanzen:

Aktien:

Immobilien

6. Weg: Mentoren

Jeder gute Investor hatte einen Mentor. Warren Buffett hatte zum Beispiel Benjamin Graham. Er saugte sein Wissen auf. Und wurde zum besten Investor der Welt. Und der drittreichste Mensch der Welt.

Von einem Mentor kannst du am meisten lernen. Ich habe viele Mentoren. Aber wenn es um Aktien geht, ist mein Vater mein Mentor. Er hat um einiges mehr Erfahrung mit Aktien als ich. Und ein beachtliches Wissen. Den Großteils meines Wissens über Aktien habe ich von ihm.

Wenn du niemanden kennst, der sich mit Aktien auskennt, ist das aber nicht schlimm. Du kannst dir auch einen der Großen als Mentor nehmen. Und seine Bücher lesen. Oder einen Blogger.

Wichtig ist, dass du dir ein Wissen aneignest. Und dieses dann umsetzt. In welcher Form, ist egal.

Fazit

Suche dir ein paar dieser 6 Wege aus. Und lerne. Suche nach verschiedenen Investment Strategien. Und vergleiche die Vor- und Nachteile. Entscheide dich gut, welche du anwendest.

Es gibt viele Wege, wie du deine Investment Strategie finden kannst. Du musst nur anfangen zu suchen.

Höre nie auf zu suchen. Auch wenn du glaubst, dass du deine Investment Strategie gefunden hast. Du kannst immer noch mehr Wissen haben. Und mehr Investment Strategien kennen.

Je mehr Investment Strategien du kennst, desto besser. Dann kannst du sie besser vergleichen. Du analysierst ja auch nicht nur eine Aktie.

Du befindest dich auf einem guten Weg, deine Investment Strategie zu finden. Denn du hast den Artikel fertig gelesen. Und ich hoffe, dass du auch noch weitere Artikeln von mir lesen wirst. Und auch von meinen Bloggerkollegen.

Nur so findest du deine Investment Strategie!

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Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir mehr über verschiedene Investment Strategien.

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10 Fehler, die du auf dem Weg zu deiner Investment Strategie vermeiden solltest

Du gehst deinen Weg – deinen Weg zu deiner Investment Strategie.

Plötzlich weißt du nicht mehr weiter. Soll ich links abbiegen? Oder rechts gehen?

Aber kein Problem. Ich stehe dir auf deinem Weg zur Seite.

Warum sollst du mir zuhören?

Ich bin den selben Weg gegangen. Und es war ein steiniger Weg. Ich musste viel ausprobieren. Ich musste mit meinen Emotionen kämpfen. Und ich musste mit mir selbst kämpfen.

Aber jetzt habe ich sie: meine Investment Strategie.

Und das wirst du auch schaffen.

In diesem Artikel verrate ich dir 10 Fehler, die du auf dem Weg zu deiner Investment Strategie nicht machen solltest.

Fehler #1: Keine Strategie zu haben

Der fatalste Fehler ist keine Strategie zu haben.

Mein Papa sagt immer: „Eine schlechte Strategie ist besser als keine Strategie.“

Und so ist es auch. Bevor du an der Börse ohne Strategie investierst, suche dir eine Strategie. Und investiere nach dieser.

Auch wenn die Strategie noch so schlecht ist. Du wirst bessere Erfolge erzielen als ohne Strategie.

Das ist beim Krafttraining nicht anders. Ein schlechter Trainingsplan ist besser als keiner. Und ein schlechter Ernährungsplan ist besser als keiner.

Auch beim Bloggen trifft die Aussage zu. Ein schlechter Redaktionsplan ist besser als keiner. Und eine schlechte Marketingstrategie ist besser als keine.

Fehler #2: Einer Strategie blind zu folgen

Folge nicht blind einer Straegie. Du musst sie verstanden haben.

Und das bevor du die Strategie anwendest.

Investieren ohne seine Strategie zu kennen kann schlimm ausgehen.

Denn du weißt nicht, was du gerade tust.

Das kritisiere ich auch am Robo Investing. Beim Robo Investing investiert ein Algorithmus für dich, den du nicht kennst. Du folgst blind einer Strategie.

Wenn du mehr über das Robo Investing erfahren möchtest, klicke hier.

Du musst deine Strategie in- und auswendig kennen!

Fehler #3: Investieren ohne eine Ahnung zu haben

Das Wissen über deine Investment Strategie reicht allein nicht aus.

Du musst auch über ein finanzielles Grundwissen verfügen – zum Beispiel ein Wissen über Börsenpsychologie.

Das ist nicht nur beim Investieren so, sondern auch in allen anderen Lebensbereichen.

Wenn du schwimmen gehst ohne schwimmen zu können, gehst du unter.

Und wenn du investierst ohne eine Ahnung davon zu haben, dann gehst du auch unter – nur finanziell.

Wenn du autofährst ohne es zu können, kommt der Krankenwagen.

Und wenn du investierst ohne eine Ahnung zu haben, kommt der Kuckuck.

Fehler #4: Vertraue niemanden!

Du gehst zu deinem Bankberater oder noch schlimmer zu deinem Vermögensberater. Und lässt dich beraten. Dein Bank- oder Vermögensberater dreht dir einen Fonds mit einem Ausgabeaufschlag von 5% oder mehr an. Noch dazu bekommst du eine Versicherung, die keiner braucht. Er bekommt seine Provision. Und ist glücklich. Und du bist langfristig dein Geld los.

Ich höre leider immer öfter, dass genau das Menschen machen. Oder mit sich machen lassen.

Häuschenbauer werden zu Mini-Hedgefonds-Manager. Wer sein geliebtes Eigenheim mit einem Schweizerfranken-Kredit finanziert hat, ist heute viel Geld los.

Und genau das meine ich mit Investieren ohne eine Ahnung zu haben.

Die Bankberater bekommen eine Provision, wenn sie dir etwas andrehen. Umso riskanter diese Geldanlage ist, desto höher ist auch die Provision. Sie haben kein Interesse, dich vermögend zu machen.

Dieses Interesse hat keiner. Außer du selbst.

Vertraue deshalb niemanden, wenn es um deine Investment Strategie geht.

Keinem Bankberater, keinem „Experten“ und auch nicht mir.

Hinterfrag alles!

Fehler #5: Die perfekte Strategie gibt es nicht!

Auch wenn viele „Experten“ etwas anderes behaupten. Die EINE Investment Strategie gibt es nicht.

Es gibt viele Investment Strategien, die funktionieren. Und es gibt viele Investment Strategien, die nicht funktionieren.

Aber für jeden ist eine andere Investment Strategie die richtige. Deshalb ist es mir wichtig, dass du viele verschiedene Investment Strategien kennst. Ich habe dir bereits die Levermann Strategie, die Magic Formula, die Value and Growth Strategie und die Value Investing Strategie von Benjamin Graham vorgestellt. Und es werden noch weitere Folgen.

Dadurch sollst du einen breiten Überblick erhalten. Und für dich die richtige Investment Strategie herausfinden können.

Beim Krafttraining gibt es auch nicht den einen Trainingsplan. Für jeden ist ein anderer sinnvoll. Das hängt von vielen Faktoren ab – wie z.B. Trainingserfahrung, verfügbare Zeit, Körperbau, …

Beim Investieren ist es genauso.  Es hängt von vielen Faktoren ab, welche Investment Strategie für dich die richtige ist. Z.B.: Verfügbare Zeit,  Risikotoleranz, Börsenerfahrung, …

Fehler #6: Deine Strategie nicht zu befolgen

Du hast deine Investment Strategie bereits gefunden? Das ist natürlich toll. Du kannst aber immer noch 5 weitere Fehler begehen.

Einer davon ist, die Strategie nicht zu befolgen.

Das hat meistens etwas mit der Börsenpsychologie zu tun.

Deine Aktien fallen immer tiefer – wie ein Klippenspringer, der in ein leeres Becken springt. Und du verlierst deine Nerven. Du hältst die emotionalen Schmerzen nicht mehr aus. Und verkaufst alles.

Du hast dich nicht an deine Strategie gehalten. Und hast Verluste erzielt. Hättest du dich an deine Strategie gehalten, hättest du die billigsten Schnäppchen ergattert. Und in Boom-Zeiten große Gewinn einfahren können.

Ein Kraftsportler, der sich nicht an seinen Trainingsplan hält, wird auch keine Ergebnisse erzielen. Ganz im Gegenteil: Er wird sogar seine Ergebnisse wieder verlieren.

Du musst deine Strategie befolgen!

Fehler #7: Deine Strategie hat einen zu großen Spielraum für Interpretationen.

Deine Investment Strategie beruht zwar auf Kennzahlen. Aber sie gibt dir nicht vor, was du konkret machen sollst. Was passiert?

Du wirst spekulativ. Und läufst Gefahr dich deinen Emotionen zu unterwerfen.

Das KGV ist nur 12. Aber dafür ist die Eigenkapitalrendite auch nur 5%. Was soll ich machen?

Genau das ist das Problem dabei. Das muss dir deine Investment Strategie sagen.

Deine Investment Strategie muss dir nach festen Kriterien vorgeben, was du zu machen hast. Wann sollst du eine Aktie kaufen? Und wann sollst du sie verkaufen?

Im Trainingsplan eines Kraftsportlers sollte auch festgelegt sein: Welche Kriterien müssen erfüllt werden, dass das Gewicht erhöht werden kann?

Der Interpretationsspielraum sollte möglichst gering sein!

Fehler #8: Deine Strategie ist nicht emotionslos.

Du hast eine Strategie, die nicht emotionslos ist? Dann hast du keine Strategie.

Denn das wichtigste Kriterium einer Investment Strategie ist: Sie schaltet deine Emotionen aus.

Dadurch vermeidest du die größten Fehler.

Wenn deine Strategie aber nicht emotionslos ist, dann machst du die größten Fehler.

Was muss eine Investment Strategie haben, um emotionslos zu sein?

Sie muss auf Kennzahlen beruhen. Nicht mehr und nicht weniger.

„Investieren ist Rechenstift.“ – Gerald Hörhan

Denn Zahlen haben keine Emotionen. Sie sind emotionslos.

Ich habe auch wieder ein passendes Beispiel aus dem Kraftsport: Dein Ernährungsplan sollte auch auf Kennzahlen beruhen:

  • Kalorienzufuhr
  • Menge an Eiweiß
  • Menge an Kohlenhydrate
  • Menge an Fett
  • Menge an Vitamine
  • Menge an Mineralstoffen

Suche dir eine Investment Strategie, die auf Kennzahlen beruht!

Fehler #9: Deine Strategie fordert einen zu großen Zeitaufwand.

Diesen Punkt verwenden die passiven Anleger als Kritik gegen die aktiven Anleger – zurecht.

Denn in dieser Zeit könntest du mehr verdienen. Oder dich eben entspannen.

Es gibt aber auch aktive Anlegestrategien, die keinen großen Zeitaufwand erfordern.

Ich brauche ca. 15 Minuten, um die Werte der Levermann Strategie zu aktualisieren. Und das alle 2 Wochen.

Durch die Automatisierung von Investment Strategien lässt sich viel Zeit sparen.

Verfolg den Grundsatz: Je weniger Zeit du in das Investieren investierst, desto besser.

Dein Geld soll für dich arbeiten – und nicht du für dein Geld!

Fehler #10: Du bist dir dem Risiko der Strategie nicht bewusst.

Du musst dir deinem Risiko immer bewusst sein – immer.

Aktien bringen ein gewisses Risiko mit sich – sonst wären sie nicht so rentabel.

Rendite entsteht durch Risiko!

Verschiedene Strategien haben verschiedene Risiken.

Eine aktive Anlagestrategie ist riskanter als eine passive.

Schlussendlich musst du selbst wissen, welches Risiko du eingehst. Denn nur du musst auch mit den Konsequenzen leben – nicht dein Bankberater.

Sei dir deinem Risiko immer bewusst!

Fazit

Der Weg zu deiner Investment Strategie ist nicht leicht. Du musst viel ausprobieren. Und mit dir selbst kämpfen.

Aber ich hoffe dieser Artikel hilft dir dabei.

Du hast die 10 Fehler, die du dabei nicht machen solltest, kennenglernt.

Klicke „hier“ und erhalte kostenlos einen weiteren Fehler, den du vermeiden sollest.

 

Welche Fehler hast du auf dem Weg zu deiner Investment Strategie gemacht?

Über den Autor:

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Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir mehr über verschiedene Investment Strategien.

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Die 7 besten Nischen-Investment Blogs und warum du sie lesen solltest

„Viele Wege führen nach Deutschland!“

Du gehst immer weiter. Du befindest dich auf der Flucht. Deine Füße machen bald schlapp. Du gehst trotzdem immer weiter.

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Auf der Strecke kommst du zu einer Abzweigung. Welchen Weg soll ich jetzt gehen? Ich hätte gedacht: Es gibt nur einen Weg nach Deutschland.

DEN EINEN Weg zum Erfolg gibt es nicht. Dort draußen sind mindestens 100.000 Wege. Und alle diese Wege führen zu deinem Ziel.

Es gibt nicht die eine Investment Strategie. Auch wenn viele „Experten“ das behaupten.

Ich kenne die eine oder andere Investment Strategie. Aber ich kenne bei weitem nicht alle. Ich kenne ja auch nicht alle Wege nach Deutschland.

Außerdem kenne ich mich nicht mit allen Anlageformen aus. Mein Spezialgebiet sind Aktien.

Genau deshalb habe ich dir 7 Nischen-Investment Blogs herausgesucht. Einige kannte ich bereits. Andere bin ich auf meiner Recherche zum ersten Mal begegnet.

Du suchst nach einer allgemeinen Finanz-Blogs? Ich habe dir einen Artikel über die 10 besten Finanz-Blogs Deutschlands zusammengestellt.

Wenn du aber nach Nischen-Investment Blogs suchst, bist du hier richtig:

  1. Dividenden-Alarm

Alex  wurde bereits in Die besten Finanz-Blogger Deutschlands erwähnt. Damals aber noch unter dem Namen Reich-mit-Plan.de.

Auf seinem Blog schreibt Alex über eine ganz besondere Investment Strategie: die Dividenden-Strategie.

Mein Papa sagt immer: „Dividenden-Aktien sind die bessere Alternative zum Sparbuch.“

Denn Dividenden sind ein passives Einkommen. Und Dividenden sind auf jeden Fall höher als die heutigen Zinsen. (Lach 😀 )

Durch eine klassische Buy-and-Hold Strategie minimierst du stark das Risiko. In Korrekturbewegungen und Crashs kaufst du einfach nach. So baust du dir Schritt für Schritt ein passives Einkommen auf.

Du wolltest doch finanziell frei werden, oder nicht? Dann nichts wie auf zur Dividenden-Strategie.

Am 31. bin ich übrigens als Gastautor auf seinem Blog zu sehen. Und am 15. Februar kommt sein Gastartikel auf meinem Blog online.

2. Aktien-investieren.at

Der Dividenden-Blog für Privatanleger!

Nikica beschäftigt sich bereits 2 Jahre aktiv mit der Börse. Und gibt sein Wissen auf seinem Blog weiter.

Selbst investiert er wie Alex nach der Dividenden-Strategie. Einmal im Monat berichtet er über seine Dividenden-Einnahmen. Im Dezember scheint es gut gelaufen zu sein. Er schreibt: Dividenden: Dezember 2015 – Rekordwert!

Er berichtet auch regelmäßig über seine Aktien-Einkäufe. Und über die Entwicklung seines Depots. Sein neuster Kauf war das Casino Las Vegas Sands. Den Artikel dazu findest du hier.

Der Blog ist für einen Dividenden-Investor auf jeden Fall eine gute Ergänzung. Ich gebe ein Daumen-Hoch! facebook-like-76535_1920

3. Intelligent Investieren

Mit dem Motto „It´s all about value“ schreibt Michael über das Value Investing.

Von Börsen-News bis hin zu Börsenweisheiten ist auf seinem Blog alles zu finden.

Im letzten Teil seiner Artikelserie Börsenweisheit der Woche schreibt er: „Man vergisst es manchmal leicht, aber eine Aktie ist kein Lottoschein. Sie ist ein Besitzanteil an einem Unternehmen.“

Bitte liebe Day-Trader: Nehmt euch diese Worte zu Herzen. Ihr kauft ja auch nicht ein Unternehmen und verkauft es am selben Tag. Day-Trader machen aber nichts anderes. Sie kommen und gehen, wann es ihnen passt – wie Flittchen.

Dieses Zitat beschreibt die Philosophie des Value Investings: Aktien sind Anteile an einem Unternehmen. Sie sind keine Lottoscheine. Keine Bowling Kugeln. Und kein Papier-Geld. Behandle es auch so.

Dich interessiert das Thema Value-Investing? Dann bist du auf seinem Blog bestens aufgehoben.

4. ETF-Blog.com

Die letzten 3 Blogs segeln mit dem Boot der aktiven Anleger. Immer mehr Privatanleger beschäftigen sich mit dem passiven Investieren – was ja auch Sinn macht.

Jürgen schreibt auf seinem Blog über ETFs – das lässt ja auch der Name unschwer erkennen.

In seinem letzten Artikel schreibt er: „Risikoabsicherung bei der Geldanlage gibt es nicht umsonst

Er beantwortet die Fragen:

  • Was bringen mir Garantiefonds? Bringen sie mir überhaupt etwas?
  • Ist eine Stop-Loss Order sinnvoll?

Den ganzen Beitrag findest du hier.

Dich interessiert das passive Investieren? Du möchtest mit möglichst wenig Aufwand dein Geld anlegen? Dann empfehle ich dir den ETF-Blog zu lesen. Ich selbst lese diesen Blog, um mein Wissensdefizit über ETFs auszugleichen.

Die Nachfrage zum Thema passiven Investieren ist sehr groß. Deshalb kommt dazu in absehbarer Zeit auch auf meinem Blog eine Artikelserie.

5. Passives Einkommen mit P2P-Privatkrediten

Tschau Aktien. Hallo P2P-Privatkredite.

Wir gehen weg von der Börse. Und sehen uns ein ganz anderes Boot an: P2P-Privatkredite.

Mein Wissen über P2P ist nicht gerade umwerfend. Ich habe nur das Buch Investieren in Privatkredite gelesen. Dieses Buch hat übrigens Lars selbst geschrieben.

Lars verfügt über ein großes Wissen über Privatkredite. Sonst hätte er ja auch kein Buch darüber geschrieben. Er gibt vor allem Basics weiter.

Ich konnte auch schon das eine oder andere dazu lernen. Und besuche seinen Blog regelmäßig. Das macht sich an den Kommentaren bemerkbar. Ich hinterlasse gern meine Spur.

Dementsprechend stolz bin ich auch auf meinen Gastbeitrag. Ich habe die Ehre auf Lars` Blog präsent sein zu dürfen. Das hätte ich mir noch vor ein paar Monaten nicht vorstellen können – als ich sein Buch las.

Lars hinterließ auch seine Spuren auf meinem Blog. Und verfasste einen ordentlichen Gastbeitrag. Dieser Artikel kam auch sehr gut an. Kein Wunder. Er ist auch eine echte Autorität im P2P-Markt. Den Gastartikel von Lars findest du hier.

Lars kann uns eine Menge über Privatkredite lernen – auch in der Zukunft. Ich werde auf jeden Fall seinen Blog weiterhin verfolgen. Vielleicht werde dann auch ich mal über P2P-Investments bescheid wissen (:-D ).

6. P2P-Anlage.de

Durch Lars bin ich über 2 weitere P2P-Blogs gestolpert – wie ich häufig über mein Laptop-Ladekabel.

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Einer davon ist: P2P-Anlage.de

Andreas ist auf dem Siegerstöckchen aller Anleger bei Bondora. Laut Bondara erwirtschaftet er über 50% p.a. Das ist ein Applaus wert. Das soll ihm einmal wer nachmachen.                                                         applause-297115_1280

Auf seinem Blog berichtet er über seine Anlagestrategie im P2P-Markt. Ziel ist die Ausfallwahrscheinlichkeit zu verringern.

Er entwickelt auch gerade den BB Score. Dieser Score berechnet die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Kredits bei Bondora.

Du interessierst dich für den P2P-Markt? Dann besuche seinen Blog. Aber vergiss nicht auch bei Lars vorbeizuschauen.

7. Lending School

Die Glocke klingelt. Die Kinder stürmen zurück in ihre Klassen. Denn der Unterreicht beginnt. Heute ist ein ganz besonderer Tag. Heute unterrichtet uns der Gründer der Schule persönlich: Oskar.

So stelle ich mir meinen ersten Schultag in der Lending School vor.

Oskar beginnt mit dem Unterricht: „So Kinder, heute erkläre ich euch 8 Kriterien, mit denen ihr den passenden Kreditmarktplatz findet.

Die Kinder hören gespannt zu. Sie möchten endlich ihr Taschengeld vernünftig anlegen.

„Das erste Kriterium ist die Art des Kredites“, beginnt er zu erzählen. Und schreibt es gleichzeitig auf die Tafel.

„Welche Arten von Kredite gibt es denn?“, fragt Hans.

Oskar beantwortet seine Frage: „Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Unternehmens- und Privatkredite.“

„Nun kommen wir zum nächsten Punkt. Schließlich haben wir nicht den ganzen Tag Zeit. Ihr müsst euch die Frage stellen: Sind die Kredite besichert oder unbesichert?“

Wieder klingelt die Glocke.

Die Stunde ist zu Ende.

„Die nächsten Punkte erfahrt ihr in der nächsten Stunde.“

Klicke hier, um die restlichen 6 Punkte zu erfahren.

Fazit

In diesem Blogartikel hast du 7 verschiedene Wege kennengelernt. Ich hoffe du findest jetzt leichter nach Deutschland.

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5 Gründe, warum du in finanzielle Notsituationen investieren solltest

2007 begann die Wirtschaftskrise. Viele haben in dieser Zeit ihr gesamtes Vermögen verbrannt.

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Die Lehman Brothers meldeten 2008 den Konkurs an.

Die Börse ist ein Nullsummenspiel. Wenn jemand Geld verliert, verdient gerade jemand anderer Geld. Und umgekehrt.

Ein Crash ist nichts anderes als eine große Umverteilung von Geld.

Natürlich sind Crashs nicht die einzigen finanziellen Notsituationen. Auch einzelne Firmen können sich in finanzielle Notsituationen befinden. In Folge sinken natürlich die Aktienpreise. Siehe den Abgasskandal von VW!

Was haben Warren Buffett, Benjamin Graham, James Montier, Joel Greenblatt und Susan Levermann gemeinsam?

Sie alle investieren in finanzielle Notsituationen.

In diesem Artikel erkläre ich dir meine 5 Gründe, warum ich in finanzielle Notsituationen investiere.

  1. „Buy cheap and sell dear.“

Schon Benjamin Graham sagte: „Buy cheap and sell dear.“

Kaufe billig und verkaufe teuer!

Anders ausgedrückt heißt das nichts anderes als: Kaufe in Notsituationen und verkaufe im Bullenmarkt!

Das Big Business funktioniert nicht anders:

Ein Bekannter von meinem Opa sucht nach Unternehmen, die sich in Notsituationen befinden. Diese Firmen kauft er dann. Durch seine Kontakte und durch sein Wissen hilft er dem Unternehmen aus der Notsituation heraus. Und anschließend verkauft er das Unternehmen wieder – mit einem entsprechenden Gewinn.

Du hast natürlich nicht die Möglichkeit, ein Unternehmen aus einer Notsituation herauszuziehen. Viele große Unternehmen schaffen das aber auch alleine. Alles was tun musst, ist in diese zu investieren.

Und anschließend im Bullenmarkt diese wieder zu verkaufen. Und dich über die Gewinne freuen.

2. Krise oder Bullenmarkt – was bringt dir mehr?

Nun lässt sich die Frage stellen: Was bringt dir mehr für deinen Aktien Erfolg – die Krise oder der Bullenmarkt?

Gegenfrage: Wann wird mehr Geld umverteilt – in der Krise oder im Bullenmarkt?

In der Krise natürlich!

Jetzt weißt du, in welcher Phase du mehr Geld verdienen kannst.

Denn um wie viel wird eine Aktie noch steigen, die ohnehin schon überbewertet ist?

Um nicht viel. Wenn überhaupt.

Und um wie viel wird eine Aktie steigen, die gerade um 50% gefallen ist?

Um sehr viel.

2009 war die Wirtschaftskrise im vollen Gange. Wenn du zu diesem Zeitpunkt Aktien gekauft hast, hast du entweder Gewinne oder sehr gute Gewinne gemacht.

2015 befanden wir uns noch in einem Bullenmarkt. Wenn du 2105 Aktien gekauft hast, hast du entweder niedrige Gewinne oder Verluste gemacht.

Siehst du den Unterschied?

Der Kaufpreis einer Aktie ist für deinen Gewinn sehr entscheidend.

3. Wenn die Blase platzt

…solltest du lieber deine Aktien bereits verkauft haben.

Draghi lässt gerade viel Geld drucken. Die Gelddruckmaschinen glühen bereits.

Die Inflation ist in vollem Gange. Dadurch kommt es immer wieder zu Blasenbildungen.

Die Blase wird immer größer – bis sie irgendwann zu groß wird. Dann platzt die Blase. Bei Seifenblasen ist es nicht anders. Die platzen auch, wenn sie zu groß werden.

Das lässt sich gerade sehr gut am Aktienmarkt beobachten. Seit der letzten Wirtschaftskrise befanden wir uns in einem Bullenmarkt. Zusätzlich floss inflationsbedingt immer mehr Geld in die Börse. Und die Blasenbildung ist perfekt.

Wie ist die Situation heute?

Es treten immer mehr Probleme auf: Der fallende Ölpreis. Die Börsenkrise in China.

Das ist das Resultat einer Blasenbildung. Die Kurse sind jahrelang gestiegen. Jetzt müssen sie wieder einmal fallen. Nach langen Trockenperioden muss es auch wieder einmal regnen.

Viele Anleger werden ihr Geld verlieren.  Sie werden durch die Fluten des Regens weggeschwemmt. Und nie wieder an die Börse zurückkommen.

Schließe dich nicht diesen Anlegern an.

Kaufe lieber billige Qualitätsaktien. Schließe dich den Gewinnern an. Und handle nach dem Prinzip: „The winner takes it all.“

4. Firmen in Notsituationen

Billige Aktien gibt es immer. Auch in einem Bullenmarkt.

Denn auch einzelne Firmen können sich in Notsituationen befinden.

Der Abgasskandal ist das beste Beispiel dafür.

Die Aktie fiel um ca. 50%. Oder inzwischen auch mehr. Und ist extrem unterbewertet.

Was führte zu diesem enormen Wertverlust?

Die Pressemeldungen haben die Anleger schockiert. Alle Medien berichteten über das „böse“ Unternehmen VW. Dann kam die erste Gewinnwarnung. Und dazu der Black Friday. Und das Spektakel war perfekt.

Viele Aktionäre verloren ihre Nerven und verkauften. Der Kurs fiel weiter. Die automatischen Stop-Loss Orders kamen nun ins Spiel. Und die Aktie fiel in einem Klippensprung. Und jetzt kommt auch noch der Börsencrash in China hinzu. Das Blutbad nimmt kein Ende.

Wer profitiert von der VW-Krise?

Es gibt zwei Gruppen von Investoren, die von der VW-Krise profitieren können:

  • Jene, die bei den fallen Kursen short gegangen sind.
  • Und jene, die VW billig ergattern konnten.

Ich gehöre zur zweiten Gruppe.

Viele von euch werden sich jetzt denken: Bist du denn verrückt?

Ich erzähle euch die gleiche Geschichte in 10 Jahren nochmal. Dann werdet ihr anders darüber denken. Denn VW wird auch noch in 10 Jahren existieren. Und dann interessiert der Abgasskandal niemanden mehr. Der Finanzrocker hat dazu auch einen schönen Artikel verfasst.

5. Die Schnäppchenjagd kann beginnen!

Du hast nun 2 Möglichkeiten kennen gelernt, Schnäppchen zu ergattern:

  • Das Investieren in Crashs.
  • Und das Investieren in Krisen-Unternehmen.

Ersteres ist natürlich um einiges einfacher. Denn in einem Crash sind fast alle Aktien billig. Ich kenne kaum Aktien, die gerade nicht fallen.

Sogar Apple fällt gerade. Und wie!

Ist Apple deswegen ein schlechtes Unternehmen?

Nein!

Apple ist ein führendes IT-Unternehmen. Und hat eine der besten Marketing-Strategien. Sie fällt aber trotzdem.

Woran liegt das?

Unternehmen werden an der Börse nicht logisch bewertet. Das ist das Schöne daran. Sonst könnten wir keine unterbewerteten Aktien kaufen. Die Börsenpsychologie bestimmt den Preis von Aktien.

Dazu fallen mir folgende 2 Zitate ein:

„Over the short therm Mr. Market may Price stocks based on emotions, over the Long therm Mr. Market Prices stocks based on their value.“ – Joel Greenblatt

„Price is what you pay, value is what you get.“ – James Montier

Resümee

Fakt ist: Aktien sind am billigsten, wenn sie sich in einer finanzieller Notsituation befinden.

Oder was ist billiger: Ein ganzes Auto? Oder ein angekratztes Auto?

Genauso verhält es sich auch mit den Aktien: Die angekratzten Aktien sind billiger.

Oft sind die Kratzer leicht zu beheben. Und du hast nach kurzer Zeit eine nagelneue Aktie – zum Preis einer angekratzten.

Die nagelneuen Aktien kannst du dann wieder verkaufen. Und dich über den Gewinn freuen. 🙂

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Über den Autor:

philipp

 

Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir mehr über verschiedene Investment Strategien.

Folge ihm auf Twitter und Facebook!

Die 10 besten Finanz-Blogger Deutschlands und warum du sie lesen solltest

Die 10 besten Finanz-Blogger Deutschlands und warum du sie lesen solltest

Auf meinem Investment Blog geht es primär um Aktien Investment Strategien. Jedoch interessierst du dich sicher auch für andere Finanz Themen.

Deshalb stellst du dir die Frage: „Welche Finanz Blogger gibt es noch?“

In den letzten Monaten habe ich mich immer wieder mit anderen Finanz Bloggern ausgetauscht. Und habe auch den einen oder anderen Gastartikel verfasst. Im Zuge dessen möchte ich dir meine 10 Favoriten der deutschen Finanz Blogger vorstellen.

Sie sind so unterschiedlich, dass sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Und auf ihrer Weise „speziell“. Sie besitzen alle ein Alleinstellungsmerkmal. Das macht sie so besonders. Doch sie sind nicht nur einzigartige Blogger, sondern haben sich ein enormes Finanz Wissen angehäuft. Dieses Wissen möchten sie mit dir teilen!

Diese Liste ist keine Rangliste! Ich stelle dir nur die 10 besten Finanzblogger Deutschlands vor. Wer von ihnen der beste ist, liegt bei dir.

  1. Aktien Investment Blog

Sebastian vom Aktien Investment Blog ist im Laufe der Zeit nicht nur ein echt guter Freund von mir geworden. Er ist auch ein hervorragender Blogger und Investor.

Der Aktien Investment Blog ist ein waschechter Börsenblog. Er stellt vor allem Grundlagen der Börse und seine Aktien Investment Strategie vor. Das ganze würzt er mit ein bisschen Börsenpsychologie.

Sebastian ist ein starker Vertreter des passiven Investierens. Deshalb geht es auf seinem Finanz Blog auch hauptsächlich um ETFs. Jedoch stellt er sich auch Fragen, wie: „VW-Aktien kaufen?“

Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass Sebastian mit seinen zarten 17 Jahren schon einiges auf die Beine stellt.

Auf dem Aktien Investment Blog werden auf jeden Fall noch viele Gastbeiträge von mir folgen. Verfolge ihn um keinen davon zu verpassen!

2. Smart-reich-werden.de

Jan von Smart-reich-werden.de konnte schon in jungen Jahren viel Erfahrung an der Börse sammeln. Seine erste Aktie kaufte er im Alter von 12 (!) Jahren. Mittlerweile lebt er in seinen Zwanzigern.

Die Hauptthematiken dieses Blogs sind finanzielle Freiheit und passives Einkommen. „Wie komme ich zu einem passiven Einkommen?“, ist eine seiner Grundfragen.

Um diese zu beantworten, stellt er immer wieder verschiedene Wege zum passiven Einkommen vor.

Einer davon ist seine passive Investmentstrategie. Durch das Investieren in ETFs schafft er sich ein passives Einkommen, das keinen großen Zeitaufwand braucht. Dadurch kann er sich mehr um das Geldverdienen und um diesen Blog kümmern. Und hat dadurch mehr Kapital zum Investieren zur Verfügung.

Jan geht jedoch nicht nur den passiven Investment Ansatz. Er investiert außerdem in Dividendenaktien. Dabei geht es ihm nicht um die Dividenden an sich. Er sieht die regelmäßige Auszahlung von Dividenden als Qualitätsfaktor für eine Aktie.

Besonders spannend an Jan´s Blog finde ich die Herangehensweise an das Thema passives Einkommen. Bei diesem Thema hat er ein paar nette Tricks auf Lager!

3. Finanzdurchblick

Kilian von Finanzdurchblick stellt die Finanz Welt gerne mal auf den Kopf. Das liebe ich an seinem Blog!

Mit Themen wie „Der große Dividendenirrtum“ rebelliert er gegen die ganze Investment Szene. „Er ist ein echter Punk!“, würde Gerald Hörhan sagen.

Abgesehen davon vermittelt er auf seinem Blog finanzielles Grundwissen. Wie sorge ich für meine Rente vor? Welches Arbeitsverhältnis ist profitabler – Angestellter oder Unternehmer? Welche finanziellen Fehler solltest du nicht begehen?

Mit diesen Themen solltest du dich beschäftigen, bevor du überhaupt an das Investieren denken kannst.

Du fragst dich: „Warum?“

Ganz einfach, weil du kein Geld investieren kannst, wenn du keines hast.

Daher rate ich dir die finanziellen Grundlagen auf diesem Blog nachzulesen.

4. Sauerkraut und Zaster

Alexandra von Sauerkraut und Zaster vermittelt alles, was du über die finanzielle Freiheit wissen musst. Du möchtest zufrieden die finanzielle Freiheit erlangen? Dann bist du auf ihrem Blog genau richtig.

Vom Sparen bis zum passiven Investieren sind alle Themen abgedeckt.

Besonders gut erklärt sie das Sparen ohne einen schlechteren Lebensstandard zu erlangen. Ohne verzichten zu müssen. Davon kommt auch ihr Motto: Zufrieden in die finanzielle Freiheit.

Auch ich konnte mir von ihr schon einige Spartipps abschauen.

Meiner Meinung nach ist das Sparen ohne Verzicht für die finanzielle Freiheit extrem wichtig. Denn wenn du auf zu viel verzichtest, verlierst du deine Motivation. Verlierst du deine Motivation, wirst du dein Ziel nie erreichen!

Besuche ihren Blog und erlange mit ihren Tipps „zufrieden die finanzielle Freiheit“.

5. Finanz Glück

Nico von Finanz Glück investiert in zwei Anlageklassen – in den Aktienmarkt und in Immobilien.

Im Aktienmarkt legt er sein Geld passiv an. Dadurch möchte er Zeit und Mühe sparen. Auf seinem Blog berichtet er in seiner Aktienmarktserie über seine persönliche Herangehensweise an das passive Investieren. Er geht aber auch auf die Basics ein. Wie zum Beispiel den Zinseszinseffekt.

Dafür investiert er deutlich mehr Zeit in seine Immobilien, was auch deutlich Sinn macht. Nico besitzt bereits zwei Wohnungen.

Auf seinem Blog beschreibt er den Weg zu seiner ersten Wohnung. Seine Gedankengänge sind dabei, wie immer, sehr gut beschrieben.

An seinem Blog Finanz Glück gefällt mir besonders der ausgefallene Schreibstil. Als Leser fühlt man sich in seinem inneren Monolog gefesselt. Solche Artikeln liest man nicht alle Tage!

6. Reich-mit-Plan.de

Alex von Reich-mit-Plan.de machte sich mit dem Namen Dividenden-Alarm einen zweiten Namen. Denn darüber geht es hauptsächlich auf seinen Blog.

Jedoch berichtet Alex auch über das Investieren in die verschiedensten Rohstoffe. Zum Beispiel schreibt er, wie du durch Silbermünzen Steuern sparen kannst.

Alex schreibt sehr praxisorientiert und stellt auch sein eigenes Aktien Depot vor.

Du interessiert dich für die Dividenden Strategie? Dann bist du auf Reich-mit-Plan.de genau richtig.

7. Finanzwesir

Albert von Finanzwesir konzentriert sich gezielt auf die Grundausbildung der Börse. Vom Finden des richtigen Brokers bis zu einem Geld-im-Griff-Plan ist alles dabei.

Auf seinem Blog gibt Albert seine Überzeugung der passiven Anlagestrategie weiter. Er erklärt, warum er die passive Investment Strategie bevorzugt. Und erklärt, wie er an diese herangeht. Das ganze natürlich stilvoller verpackt als ein Weihnachtsgeschenk.

Vor allem sein Themenrückblick ist in der Finanz Blog Szene relativ bekannt. Jeden Freitag fasst er zusammen, was auf den anderen Blogs passiert ist. Ich bin leider darin noch nicht vorgekommen. Aber das kann sich ja noch ändern. 😉

8. Finanz Traum

Der Finanz Traum ist in Sachen Themenvielfalt relativ breit aufgestellt. Von seiner Aktien Investment Strategie bis zu seinem Online Business ist auf diesem Blog alles zu finden.

Das Spezial-Thema dieses Blogs sind aber Nischenseiten. Mit diesen kennt er sich besonders gut aus und erzielt auch bereits mit seinen eigenen Nischenseiten  Einnahmen. Seine Artikelserie dazu gefällt mir besonders gut.

An der Börse investiert er, wie viele andere Finanz Blogger, passiv. Dadurch lässt er sein Geld für sich arbeiten. Und das ohne großen Aufwand.

Auch in Sachen Immobilien hat sich dieser Blogger bereits versucht und vermietet seine erste Wohnung.

Ich konnte mir besonders von seinen Tipps zu Nischenwebseiten etwas abschauen. Für den Fall, dass ich auch einmal mit diesem Business Modell Geld verdienen möchte, habe ich mich auf seinem Blog darüber informiert.

9. Aktienboss

Der Aktienboss ist ein wahrer Boss des passiven Investierens. Daher ist meiner Meinung nach sein Name zutreffend.

Auf seinem Blog deckt er wirklich alle Themen ab, die du über das passive Investieren wissen musst.

Transparent wie er ist, berichtet er auf seinem Blog nicht nur über die Vorteile vom passiven Investment Ansatz. Und lobt diese Investment Strategie nicht bis zum Himmel. Sondern schreibt auch von den Nachteilen von ETFs. Diese Nachteile spiegeln auch meine Gründe, warum ich nicht in ETFs investiere, wieder.

Ich persönlich schätze vor allem die transparente Art des Aktienboss. Er behauptet nicht, dass sein Weg der einzig richtige ist. Und schrieb auch bereits über andere Investment Strategien.

10. Finanzrocker

Daniel vom Blog Finanzrocker hat mittlerweile einen Finanz Allrounder geschaffen. Dieser Blog generiert eine große Beliebtheit und viele Besucher.

Anfangs ging es in seinen Artikeln vor allem um Aktien. Mit seinem Artikel über die Aktie Adidas schaffte er den Durchbruch.

Ab diesem Zeitpunkt streute er seine Artikeln auf immer mehr verschiedene Finanz Themen. Zum heutigen Zeitpunkt hat er sogar einen Artikel über Marketing.

Vor kurzem veröffentlichte er außerdem sein Buch Jetzt rocke ich meine Finanzen selbst! auf Amazon.

Besonders erfreut mich, dass der große Finanzrocker die gleiche Aktien Investment Strategie wie ich verflogt: die Levermann Strategie. Auf seinem Blog befindet sich auch bereits ein Artikel über die Levermann Strategie.

Egal für welche Finanz Themen du dich interessierst. Der Finanzrocker ist immer ein Muss!

 

Welcher Finanz Blog ist dein persönlicher Favorit?

Die besten Aktien Investment Strategien – Blogparade

Langsam aber doch nähern wir uns der Weihnachtszeit. In Österreich merkt man das daran, dass die ersten Schneeflocken fallen. Da auch ich meinen Beitrag zu Weihnachten beisteuern möchte, habe ich mir für den heiligen Abend etwas ganz besonderes überlegt.

Wie du sicher bereits bemerkt hast, wird auf meinem Investment Blog montan das Thema Investment Strategien intensiv behandelt. Immerhin ist auch einer der Hautaufgaben dieses Investment Blogs, dem Leser beim Finden seiner Investment Strategie zu helfen und ihm einen breiten Überblick über Investment Strategien zu geben.

Bis jetzt haben meine Leser nur meine Meinung bzw. mein Wissen zu diesem Thema gelesen. Das soll sich jetzt ändern! Denn ich starte meine erste Blogparade. In meinem ersten Beitrag zu dieser Blogparade stelle ich meine Aktien Investment Strategie, die Levermann Strategie vor.

Das Ziel dieser Blogparade

…ist das Zusammentragen von vielseitigem Wissen aus verschiedenen Perspektiven. Dadurch kann der Leser am besten verschiedene Investment Strategien vergleichen und daraus Schlüsse ziehen. Dadurch komme ich meiner Mission/Vision ein Stück näher: Den Lesern bei der Findung ihrer Investment Strategie zu helfen, die zu ihnen passt.

Was sollte ein Blogbeitrag dieser Blogparade beinhalten?

  • Welche Aktien Investment Strategie verwendest du an der Börse?
  • Warum verwendest du sie?
  • Welche Vorteile/Nachteile bietet sie?
  • Welchen Typ von Anleger kannst du sie empfehlen?
  • Hast du auch andere Investment Strategien ausprobiert?

Was musst du machen, um an der Blogparade teilnehmen zu können?

Als Blogger schreibst du einen Blogartikel zum Thema Aktien Investment Strategien an der Börse, in dem du auf diese Blogparade durch einen Backlink verweist. Die URL deines Beitrags schreibst du in die Kommentare, sodass ich keinen Beitrag übersehe.

Wenn du keinen Blog hast, kannst du mir gerne einen Gastartikel zu diesem Thema zukommen lassen. Ich werde diesen ebenfalls veröffentlichen!

Die einzelnen Beiträge dieser Blogparade werden auf meinen Social Media Kanälen geteilt und in einem abschließenden Beitrag, der alle Artikel zusammenfasst, verlinkt.

Die Blogparade läuft bis zum 23.12.2015 und der finale Artikel wird als Weihnachtsspecial am heiligen Abend veröffentlicht.

Da zur Weihnachtszeit die meisten Menschen viel um die Ohren haben, konnten viele Finanz Blogger keinen Artikel verfassen. Das habe ich nicht bedacht! Deshalb verlängere ich meine Blogparade. Und veröffentliche den finalen Artikel, wann genügend Artikeln zusammengetragen wurden.

Ich würde mich freuen, wenn du auch andere Blogger (und auch Verfasser, die keinen Blog besitzen) zu dieser Blogparade einladen würdest, sodass den Lesern ein möglichst großes Weihnachtsgeschenk geboten wird, das uns alle etwas bringt: Nämlich Wissen!

Finanzielle Freiheit – Das höchste Gut des Menschen

Was ist finanzielle Freiheit?

Finanziell frei bist du dann, wenn du alle deine Lebenserhaltungskosten (Miete, Lebensmittel, …) durch dein passives Einkommen decken kannst. Ein passives Einkommen ist regelmäßiges Einkommen, für das du nicht arbeiten musst. Anders ausgedrückt: Du musst deine Zeit nicht mehr gegen Geld tauschen! Dieses passives Einkommen kannst du auf verschiedene Arten generieren:

  • Mieteinnahmen
  • Dividenden (Aktien)
  • Gewinnausschüttung (Unternehmensbeteiligung)
  • Websites (automatisiertes Einkommen)

Warum ist finanzielle Freiheit so wertvoll?

Arbeit ist für viele Menschen etwas, das sie nicht gerne machen. Sie müssen früh aufstehen und leben von Wochenende zu Wochenende. Das bedeutet sie freuen sich auf 2 Tage in der Woche. An 5 Tagen in der Woche fühlen sie sich nicht gut. Das sind fünf Siebtel ihrer Arbeitszeit, die ca. 40 Jahre oder mehr beträgt. Umgerechnet sind das 28,5 Jahre, an denen sich der österreichische und auch deutsche Durchschnittsmensch wegen seiner Arbeit schlecht fühlt. Finanzielle Freiheit gibt dir die Möglichkeit, das zu machen, auf das du Lust hast. Das Geld kommt ja von alleine.

Das ist auch der einzige Weg zur sicheren Pension. Auf die staatliche Pension kann man sich nicht mehr verlassen. Vermutlich wird meine Generation (Baujahr 1996) keine Pension mehr ausbezahlt bekommen. Das Pensionsmodell ist schlicht und einfach veraltet. Durch ein passives Einkommen kannst du dir aber eine hohe Pension, die du selbst bestimmst, sichern, um deinen Ruhestand in allen Zügen genießen zu können.

Was brauchst du, um finanzielle Freiheit zu erlangen?

Um finanziell frei zu werden, brauchst du nichts anderes als Wissen und Disziplin; Wissen über Investments und Digital Literacy, das Wissen über das Geldverdienen im Internet. Das geniale dabei ist, je finanziell freier du bist, umso mehr Zeit hast du, um dich mit diesen Themen zu beschäftigen und dir darüber Wissen anzueignen.

Disziplin brauchst du um dir Geld anzusparen, das du investieren kannst. Du darfst nie mehr Geld ausgeben als du einnimmst!

In den nächsten Artikeln werde ich noch konkreter in die finanzielle Freiheit eindringen, vor allem werde ich mich darauf fokussieren, wie du finanzielle Freiheit erlangen kannst.

Dein Investment Amad€