Wann kaufe ich meine Dividenden Aktien?

Zu Beginn möchte ich mich bei Philipp bedanken, dass ich meine Dividenden-Strategie hier in seinem Blog kurz vorstellen darf.

Der ein oder andere kennt mich vielleicht schon. Mein Name ist Alex und seit Anfang 2009 schreibe ich auf meinem Blog Reich-mit-Plan.de. Besprochen werden hier alle Themen die mich bei meinem Vermögensaufbau begleiten.

Ganz zum Anfang befasste ich mich mit Themen, wie man mehr Einkommen erzielen kann und wie die Ausgaben reduziert werden können. Ziel war es eine sehr hohe Sparquote zu erreichen.

Zusätzlich habe ich mir in den letzten Jahren etliche passive Einkommensquellen geschaffen. Alle Erträge in Summe erlaubten es mir, im Jahr 2014 mit 37 Jahren, meinen Angestellten Job an den Nagel zu hängen.

Seit dem, konzentriere ich mich nur noch um die Optimierung meiner Geldanlagen und pflege meine lukrativsten passiven Einkommensquellen.

Neben einem kleinen Tradinganteil und Edelmetallen, habe ich den Hauptteil meines Kapitals in langfristige Dividenden Aktien angelegt.

Dabei kaufe ich nicht jeden Monat oder sobald neues Kapital zur Verfügung steht. Nein, vielmehr warte ich auf ganz bestimmte Signale des Marktes.

Wie meine Dividenden-Strategie im Detail aussieht, verrate ich euch in diesem Artikel.

Bevor ich allerdings auf meinen Markt-Indikator zu sprechen komme, stelle ich euch kurz noch meinen Dividenden-Alarm vor. Dieser ist die Grundlage für den Indikator.

Der Dividenden-Alarm eignet sich speziell für Anleger die eine langfristige Dividenden-Strategie verfolgen und immer auf der Suche nach lukrativen Einstiegspunkten sind.

Der Dividenden-Alarm ist ein Aktienscanner der ausschließlich Dividenden Aktien überwacht. Mittlerweile befinden sich 300 Unternehmen auf der Liste. Viele Dividenden Aristokraten und andere solide Dividendenzahler sind hier versammelt.

Bei jeder einzelnen Aktie wurden die historischen Daten begutachtet, speziell in Bezug auf die tägliche Dividendenrendite. So gibt es bei jeder Aktie unterschiedliche Phasen, in denen die Aktie zu teuer oder auch zu günstig war.

An einem bekannten Beispiel erklärt sich dies sicherlich etwas besser. Dazu nehme ich mal die BASF Aktie. Langfristige Anleger wissen, dass man sich BASF-Aktien getrost in Depot legen kann, wenn die Dividendenrendite über 4% steigt. In der Vergangenheit gab es sogar Phasen in der dieser Wert weit über die 6% Marke stieg.

Dies war in der Finanzkrise der Fall. Da nun nicht jedes Jahr eine Finanzkrise ansteht, muss man einen Wert ermitteln, der bei normaler Börsenvolatilität immer wieder mal erreicht wird. Bei BASF sind dies daher Werte bei der Dividendenrendite von über 4%.

So gibt es für jede Aktie einen Schwellenwert, gleichbleibende Dividendenzahlung vorausgesetzt, um sie günstig kaufen zu können. Auch auf der Verkaufsseite gibt es diese Schwellenwerte. In dieser Phase ist die Dividendenrendite historisch gesehen auf einem sehr niedrigen Stand, der nur sehr selten erzielt wird. Hier empfiehlt es sich, auch mal die Ernte einzufahren.

Der Dividenden-Alarm prüft also ständig alle Aktien auf diese beiden Signale hin und filtert die Ergebnisse heraus. Nun kann jeder interessierte Anleger selbst entscheiden, welche Aktien er weiter unter die Lupe nimmt und sich später sogar ins Depot legt.

Folglich lässt sich anhand dieser Daten ein Indikator erstellen. Ich nenne ihn simpel den Dividenden-Alarm Indikator. Je mehr Aktien ein Kaufsignal generieren, desto tiefer steht der Markt und je mehr seltene Kaufgelegenheiten bieten sich an. Ergo schlagen immer mehr Großinvestoren zu. Dies führt zu einer Marktstabilisierung. Auch Bodenbildung genannt.

Prinzipiell gibt es viele Markt-Indikatoren die zeigen ob eine Aktie oder ein Markt überkauft bzw. überverkauft ist. Hier habe ich mal ein paar bekannte Markt-Indikatoren aufgelistet die ich verwende.

Es ist hilfreich sich in gewissen Marktphasen alle genannten Indikatoren anzuschauen. In der Regel liegen dann fast alle Indikatoren in ähnlichen Bereichen und empfehlen einen Ausstieg oder Einstieg. Fear & Greed Index UBS DERI Indikator Börsenampel Gebert Börsenindikator Euwax-Sentiment

Ähnlich wie diese Marktindikatoren, zeigt auch der Dividenden-Alarm Indikator nur ungefähr an wo wir uns aktuell befinden. Es gibt nicht DAS Signal, DEN Tag oder DIE Handelsempfehlung.

Erst wenn die Kaufsignale oder aber die Verkaufsignale die Marke von 70% überschreiten, beginne ich in meinem privaten Depot zu handeln.

Während der Zeit dazwischen, das können mitunter einige Monate sein, sammle ich ausschließlich Cash aus meinen Dividenden, meinen Tradingerträgen und meinen passiven Einkommensquellen.

Nur gelegentlich handle ich auch Signale, außerhalb der markanten Indikator-Schwelle. Meistens handelt es sich dann mehr um einzelne Aktien, welche dann besonders outperformen oder in einer Krise stecken.

Als Datenbasis für den Indikator dienen die generiertem Kaufsignale und Verkaufsignale der beobachteten Dividenden Aktien. Täglich werden sämtliche benötigten Daten erfasst und der Indikator aktualisiert.

Nun aber zum Dividenden-Alarm Indikator. Damit du dir auch was unter dem erzählten vorstellen kannst, siehst du jetzt das aktuelle Diagramm.

dividenden-alarm-indikator

Das Diagramm zeigt den Zeitraum vom 22.04.2015 (offizieller Start des Dividenden-Alarms) bis heute an. Entscheidend sind hier die Spitzen im Diagramm, also Werte um oder über 70% (gelbe Linie). Anfangs wurden die Daten nicht täglich erfasst.

Das allein sagt jetzt natürlich noch nicht so viel aus. Erst wenn man den DAX als Vergleichswert danebenlegt, wird es interessant.

dax-chart

Dieser Chart zeigt den DAX vom 22.04.2015 (offizieller Start des Dividenden-Alarms) bis heute an. Eingezeichnet sind jeweils das April-Hoch sowie das September- und das aktuelle Tief. Rückwirkend betrachtet wäre es doch praktisch gewesen im April (am Top) die Dividenden-Aktien im Depot mit einem Verkaufsignal zu verkaufen und danach bis zum September nur Cash zu sammeln.

Erst im September hätte man begonnen sich vereinzelt Aktien ins Depot zu legen, welche dann ein Kaufsignal generierten. Danach wäre man wieder in die Cash-sammel-Phase übergegangen.

Ja klar, im Nachhinein sagt sich das immer sehr leicht. Aber genau diese Empfehlung hätte dir der Dividenden-Alarm gegeben. Denn immer wenn der Indikator die 70% Schwelle übertritt, bekommen meine Abonnenten einen Sondernewsletter. Dort sehen sie den Stand des Indikators sowie die aktuellen Kaufsignale und Verkaufsignale.

Warten – Handeln – Warten

Verkaufen am Top, Cash sammeln während der DAX 2.500 Punkte verliert und bei ca. 9.500 Punkten wieder langfristige Dividenden-Aktien mit Kaufsignal einsammeln.

Ende April, direkt zum Start vom Dividenden-Alarm, waren die Verkaufsignale stark in der Überzahl und erreichten ein paar Tage vor dem Start des Indikators Werte von über 70% (roter Kreis).

Zu diesem Zeitpunkt gab es sehr viele Verkaufsignale im Verhältnis zu den wenigen Kaufsignalen. Es wäre hier empfehlenswert gewesen, den ein oder anderen und mittlerweile sehr teuer gewordenen Wert zu verkaufen. Eine andere Schlussfolgerung daraus ist es, in dieser Phase KEINE Käufe zu tätigen.

Vor allem für Buy&Hold Anleger, die ja nie gern verkaufen wollen, sei dies erwähnt.

Ganz wichtig und das darf man nicht verwechseln. Verkaufen sollte man wenn überhaupt, nur die Aktien im Depot, die auch ein Dividenden-Alarm Verkaufsignal generieren. Nur diese Aktien befinden sich auch in einer Phase in der sie historisch gesehen teuer sind.

Wenn im eigenen Depot zu dieser Zeit keine Aktie ein Verkaufsignal generiert, dann braucht man auch nicht aktiv werden. Das heißt Füße stillhalten und nichts verkaufen und nichts kaufen. Das gleiche Spiel gab es im September und jetzt auch wieder ganz aktuell. Die Spanne zwischen beiden Signalen war sehr groß und die Kaufsignale waren teilweise sogar über der Marke von 70% (grüner Kreis).

Zu diesem Zeitpunkt gab es sehr viele Kaufsignale im Verhältnis zu den wenigen Verkaufsignalen. Es wäre hier empfehlenswert gewesen, den ein oder anderen und mittlerweile sehr günstig gewordenen Wert zu kaufen und bestehende Depotwerte aufzustocken. Und genau wie hier beschrieben, verfahre ich in meinem eigenen Depot. Ich warte ab bis der Dividenden-Alarm Indikator in einen Bereich über 70% läuft und sammle außerhalb dieser Phasen nur Cash. Ich beobachte es täglich in den Börsenforen und bei Facebook. Gehandelt wird jeden Tag.

Nur sehr wenige Anleger, vor allem die langfristig orientierten Dividenden-Strategen, sammeln in den Phasen die zwischen den genannten Hochpunkten liegen, nur ihr Cash. Sei es durch Dividenden-Einnahmen, vereinzelte Verkäufe, Sparraten oder sonstigen passiven Einkünften. Da die Hochpunkte sehr unregelmäßig auftauchen, kann die Cash-Sammel-Phase mitunter einige Zeit in Anspruch nehmen. Zur Belohnung erwartet den Sammler aber ein massives Kaufsignal. Hier kann er mit viel Cash etliche attraktive Dividenden-Perlen einsammeln. Ganz nach der Devise: Gehandelt wird erst, „wenn der Markt ruft“.

Dazu braucht es natürlich Geduld und einen gewissen Überblick, wann solche Phasen auftauchen. Dabei kann dir der Dividenden-Alarm sehr gut helfen.

Er gibt dir mittlerweile ein Zeichen wann du kaufen oder verkaufen solltest und er sagt dir auch noch welche Aktien für diese Transaktionen überhaupt nur in Frage kommen! Veröffentlicht wird der Indikator im Moment noch alle 14 Tage. In Zukunft plane ich die wöchentliche Veröffentlichung. Wobei dies nicht wirklich wichtig ist. Entscheidend ist der Moment, an dem die 70% Marke übersprungen wird. Und darüber informiere ich meine Abonnenten.

Es liegt also ganz bei dir, die richtigen Aktien zum richtigen Zeitpunkt zu kaufen.

Wenn du mehr über die praktische Anwendung des Dividenden-Alarms wissen möchtest, dann hilft dir mein Newsletter weiter. Dort gebe ich immer wieder interessante und reale Beispiele aus dem Dividenden-Alarm vor.

Melde dich einfach kostenfrei an, teste die Informationen die ich dir zukommen lasse, vergleiche sie mit deinen Depotwerten und wenn ich dir damit nicht helfen kann, melde dich einfach und problemlos wieder ab.

In diesem Sinne bedanke ich mich für das Lesen bis zum Ende des Artikels und ich würde mich freuen, wenn wir uns wiederlesen.

Gruß

Alex

Hole dir meinen kostenlosen Kurs: In 3 Schritten zur finanziellen Freiheit!

Über den Autor:

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Alex ist der Gründer von Reich-mit-Plan.de. Auf seinem Blog zeigt er dir die Dividenden-Strategie.

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P2P: Die perfekte Anlagestrategie?

P2P-Tipps vom Experten

Heute ist Premiere!

Das ist der erste Gastbeitrag seit der Umstellung meines Blogs.

Falls du dich fragst: „Welche Umstellung?“

Ich habe vor ca. 2-3 Monaten meinen Blog komplett umgestellt. Ich habe nicht nur meinen Schreibstil extrem verändert. Investment Amad€ ist auch kein Finanzblog mehr. Er ist jetzt ein Blog über Investment Strategien.

Aber heute geht es nicht um mich. Heute geht es um meinen Gast. Und das ist ein ganz besonderer Gast: Lars Wrobbel – vom Blog www.passives-einkommen-mit-p2p.de.

Warum ist Lars Wrobbel besonders?

Lars hat vor einiger Zeit ein Buch veröffentlicht. Zusammen mit Kolja. Und dieses Buch trägt den Namen Investieren in P2P-Privatkredite: Was man wissen sollte, wie man Fehler vermeidet und erfolgreich investiert.

Übrigens habeauch ich dieses Buch  gelesen. Schon lange bevor ich mit ihm in Kontakt getreten bin. Und ich muss sagen: Du spielst mit dem Gedanken in den P2P-Markt zu investieren? Dann kann ich dir dieses Buch nur empfehelen.

Aber genug geredet. Bühne frei für Lars!

„Was??? Du investierst Geld in Privatkredite? Und dann auch noch mit über 20% Zinsen? Da kann doch was nicht stimmen, sowas würde ich NIEMALS machen“…

Dies ist der ziemlich genaue Wortlaut einer Person, mit der ich mich über P2P-Investments unterhalten habe. Um genau zu sein, so oder so ähnlich laufen viele Konversationen ab, sobald ich das Thema Privatkredite mit ins Spiel bringe 🙂 Diese Reaktion hat in meinen Augen meist ihre Ursache in 2 Gründen:

  1. Die Person hat null Ahnung von jeglichen Investments und legt ihr Geld auf der Sparkasse an. (leider der erschreckend größte Anteil wie ich befürchte)
  2. Die Person investiert zwar ihr Geld an der Börse, kennt allerdings keinerlei Alternativen dazu.

Dabei lassen viele Menschen außer Acht, das jede Investmentform vor allem eins tut, sie erhöht die Diversifikation. Ob sie funktioniert, steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber niemals solltest du Investments von vornherein für dich ausschließen, nur weil du sie nicht kennst oder „irgendwo“ gelesen hast, sie sei gefährlich. Ein sehr weiser Mann (mein alter Deutschlehrer) sagte mal „wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“. Irgendwie springt mir dieser Satz jedes Mal automatisch ins Gedächtnis, wenn ich auf neue Investments stoße und erinnert mich daran, dass ich nichts unversucht lassen sollte, das für mich perfekte Portfolio aufzubauen.

In diesem Artikel zeige ich dir daher, wie meine Investmentstrategie aussieht und wieso, welche Vor- und Nachteile sie hat und für wen meine Strategie geeignet ist.

Wie sieht meine Investmentstrategie aus?

Spätestens seit meinem Buch, bekomme ich immer wieder die Frage gestellt, ob ich eigentlich aus-schließlich in Privatkredite investieren würde. Natürlich tue ich das nicht, ich esse ja im Restaurant auch nicht immer das gleiche. Ich nutze weitere Investmentformen wie z.B. das Investment in Privatkredite als sinnvolle Ergänzung und Diversifikation in meiner gesamten Anlagestrategie. 3 Prinzipien habe ich jedoch inzwischen aufgrund meiner Erfahrung für mich ausgewählt, welche meine Investments erfüllen müssen:

  1. Ich möchte nur passiv investieren
  2. Ich möchte weitgehend automatisiert investieren
  3. Ich möchte ein passives Zusatzeinkommen haben

Nur wenn diese 3 Dinge gegeben sind, investiere ich in die entsprechende Anlageform. An der Börse erreiche ich das z.B., indem ich einmal im Quartal in ausschüttende ETFs investiere. Ist es passiv? –> ja; ist es weitgehend automatisiert? –> ja; habe ich dadurch ein Zusatzeinkommen –> ja. Ungefähr genauso funktioniert es auf den europäischen Kreditmarktplätzen, nur dass die Automatisierung einfacher ist, der Markt nicht so sehr schwankt und das passives Zusatzeinkommen berechenbarer und schneller aufgebaut ist.

Du möchtest nun noch wissen, wie ich meine Investments aufteile? Nun, eigentlich ist es sehr einfach. Ich verfolge hauptsächlich die ETF-Strategie von Gerd Kommer und mische die Kredite einfach bei Bedarf bei. Je nach Höhe der Indizes verschiebe ich meine Investments entweder in den Aktien- oder P2P-Bereich und fahre hiermit sehr gut. Jaja, man soll kein Market-Timing betreiben, ich weiß. Aber stell dir hier einfach eine Waage vor. Je nach Lage, Gefühl und persönlicher Einschätzung, lege ich mal mehr in die eine, mal mehr in die andere Schale.

Was sind die Vor- und Nachteile einer solchen Strategie?

Kommen wir zuerst zu den größten Nachteilen, die ich sehe:

Als ich anfing passiv und automatisiert zu investieren, hatte ich zu Beginn das Gefühl des vollkommenen Kontrollverlusts, da ich jemand bin, der sich oft und gerne um sein Geld kümmert. Hier jedoch musste ich erstmal lernen, dass dies nur sehr selten notwendig ist, denn sowohl an der Börse (durch Kommer) als auch auf dem P2P-Markt (durch die Automatisierungstools) steht meine Strategie fest. Ich justiere lediglich wenn notwendig und tätige regelmäßig meine Einzahlungen oder Käufe.

Ein weiterer Nachteil ist das vermeintlich höhere Risiko der Kreditmarktplätze, aber hier kann ich nur sagen: informiert euch, probiert es aus und sammelt Erfahrungen. Es gibt genügend Beispiele im Internet, dass P2P bei cleverem Investment mehr als gut funktioniert. Natürlich kann irgendwann alles anders aussehen, aber das gilt auch für jegliche anderen Anlageformen wie die Vergangenheit deutlich zeigt.

Kommen wir nun zu den Vorteilen:

Ich weiß nicht, wie es bei dir war, aber ich fand das Aktienjahr 2015 nicht allzu pralle, was hauptsächlich daran lag, dass ich durch das passive Investment zu 3 unglücklichen Zeitpunkten gekauft habe. Und genau hier greift der nächste Vorteil des P2P-Investments als Diversifikation. Auf den Kreditmarktplätzen gibt es keine starken Schwankungen, man muss nicht jeden Tag auf den Dax schauen. Von vielen Kreditnehmern zahlen auch fast alle zurück…. und so wird es vermutlich auch meist bleiben. Durch meine Verteilung (erinnere dich an die Waage), konnte ich mein Jahr mithilfe von Privatkrediten mit einer guten Rendite beenden.

Der nächste Vorteil wäre die liebe Zeit. Da ich damals mit sehr aktivem Trading begonnen habe, weiß ich auch, wieviel Zeit so etwas kosten kann. Und manchmal ging ich am Monatsende dennoch mit Verlust nach Hause. Kannst du dir ungefähr vorstellen, wie man sich fühlt, eine Woche 60 Stunden zu arbeiten und danach dennoch Geld draufzuzahlen? Genau so ist manchmal das Trading, und mit den Jahren und vor allem durch meinen Sohn habe ich gelernt, dass mir hierfür meine Zeit viel zu kostbar ist. Ohne diese freie Zeit hätte ich niemals Bücher schreiben können, geschweige denn dir mit einem Blog bei deinem Investment zu helfen.

Ist diese Investmentstrategie für dich geeignet?

Ob diese Investmentstrategie für dich geeignet ist, findest du heraus, indem du dir ein paar einfache Fragen stellst:

  1. Kann ich darauf verzichten, ständig nach meinem Geld zu schauen und ruhig schlafen?
  2. Kann ich mit Schwankungen leben…. ohne nach meinem Geld zu schauen und immer noch ruhig schlafen?
  3. Wenn das Aktienportfolio 50% ins Minus dreht, kann ich dann immer noch diese Strategie halten, ohne nach meinem Geld zu schauen und nachts so wach zu sein wie ein frischer Espresso?

Du siehst worauf es hinausläuft, hör einfach auf, dich um dein Geld zu sorgen. Das ist erwachsen und arbeitet schon. Auch ohne deine Hilfe 🙂 Und seien wir mal ehrlich… mit aktiverer Fürsorge könntest du in den meisten Fällen nicht viel mehr tun. Letztendlich soll das passive Investment dazu führen, dass du dich nicht mehr groß um den Markt kümmerst und dich vor allem auf eines konzentrierst: dein Leben.

Was kannst du aus diesem Artikel mitnehmen?

Was du mitnehmen kannst, musst du natürlich für dich entscheiden, aber ich kann dir sagen, was ich für mich mitgenommen habe; dass die Erfahrung „passives Investment“ einmal mehr ein Beweis dafür ist, dass man manchmal im Leben Dinge loslassen muss, damit es richtig vorwärts geht.

Wenn du mehr über P2P Investments und passives Einkommen erfahren willst, besuche meinen Blog unter www.passives-einkommen-mit-p2p.de. Und schau dir auch andere Investmentstrategien an, wie z.B. die Levermann-Strategie von Philipps Blog.

Und nun würde mich natürlich brennend deine Investmentstrategie interessieren

lars

 

Lars Wrobbel ist Autor des Buches „Investieren in P2P-Privatkredite“ und Betreiber des Blogs www.passives-einkommen-mit-p2p.de. Dort hat er sich zur Aufgabe gemacht, seinen Lesern zu zeigen, wie man einfach mit cleverem und innovativem Investment ein passives Zusatzeinkommen erzielen kann.

Vermögensaufbau – Vorteil einer eigenen Website

Jeder kennt diese Werbeanzeigen aus dem Internet, „ Verdiene 100 € in 10 Minuten“. Wer möchte das nicht verdienen? Warum gibt es dann immer noch so viele Menschen, die Ihrer normalen Arbeit nachgehen. Also entweder sind wir alle ziemlich verrückt oder wir denken einfach zu viel nach.

Kann man im Internet Geld verdienen?

Natürlich kannst du mit verschiedensten Anbietern im Internet deinen monatlichen Verdienst steigern. Neben den „schwarzen Schafen“ gibt es sehr viele seriöse Anbieter, mit denen man im Internet gutes Geld verdienen kann.

Suche dir Alternativen für dein Erspartes, optimiere deinen Vermögensaufbau. Investiere zum Beispiel in Edelmetalle, Aktien, Immobilien oder als Anleger für private Kredite, sichere Möglichkeiten gibt es genug.

Kann man mit einer eigenen Website Geld verdienen

Ja ! Mit einer eigenen Website, eigenen Produkten und seriösen Partnerprogrammen, kannst du dir aktiv und passiv ein „Vermögen“, bzw. einen zusätzlichen Verdienst aufbauen.

Durch die heutige Entwicklung im Bereich Internet, ist es kinderleicht einen eigenen Internetauftritt zu erstellen. Seriöse Websitesanbieter bieten heutzutage Komplettlösungen und verschiedenste Websitesbausteine an, in denen du alles nach deinen eigenen Vorstellungen bearbeiten kannst.

Wann sollte ich mit meiner eigenen Website beginnen?

Sofort ! Überlege nicht lange, fang einfach an. Es gibt keinen perfekten Start für die eigene Website. Je länger du überlegst, desto eher wirst du dich gegen deine eigene Idee entscheiden.

Der Mensch hasst einfach Veränderungen.

Keine Angst vorm Schreiben, die Erfahrung kommt mit der Zeit. Du wirst dich persönlich weiterentwickeln und verschiedenste Ideen für deinen persönlichen Internetauftritt in die Tat umsetzen.

Du bist dir immer noch unsicher, ob du diesen Schritt wagen solltest? Oder suchst du Möglichkeiten, um im Internet Geld zu verdienen? Auf  http://www.vermögensaufbau-online.de/stelle ich dir seriöse Partnerprogramme vor und gebe dir Tipps für deine eigene Website.

Online Geld verdienen – passives Einkommen – was steckt dahinter?

Seit einigen Monaten werden diverse Werbeplattformen im Internet massiv beworben. Es wird versprochen, durch die Investition in Werbung am Umsatz des jeweiligen Unternehmens beteiligt zu werden. Wie seriös ist das und welche Möglichkeiten gibt es?

My Advertising Pays (MAP)

MAP ist eine Werbeplattform, auf der Unternehmen und Privatpersonen Werbung schalten können. Die Werbung ist kostenpflichtig. Man unterscheidet externe Firmen und MAP-Partner. Aktive Partner werden am Gesamtumsatz von MAP beteiligt. Aktiv ist man dann, wenn man selbst Werbeplätze, sogenannte Credit Packs, gekauft hat und täglich 10 Werbungen auf dieser Webseite anschaut. Der erzielte Umsatz kommt ca. zur Hälfte von externen Firmen und zur anderen Hälfte von aktiven Partnern. MAP ist ein ganz normales Unternehmen, das seine Produkte verkauft. Als MAP-Partner steht man gleichzeitig als Zuschauer für Werbung zur Verfügung und wird dafür am Umsatz des Unternehmens beteiligt.

Der Preis für Werbung

Der Preis für einen Werbeplatz hängt davon ab, wie viele Menschen eine Website besuchen und wie lange sie sich dort aufhalten. Schafft es eine Website, eine hohe Zahl von wiederkehrenden Nutzern zu haben, die auch noch möglichst lange auf der Site verweilen, dann wird sie sehr attraktiv für Unternehmen, die Werbung schalten wollen.

Da die aktiven Partner nur dann am Umsatz von MAP beteiligt werden, wenn sie täglich 10 Werbeeinblendungen anschauen, ist die Motivation hoch, sich täglich auf diese Website zu begeben, um dieser Verpflichtung nachzukommen. Die Verweildauer liegt im Durchschnitt bei 24 Minuten pro Tag und ist damit höher als bei Facebook. Mittlerweile hat MAO ca. 100 Millionen Seitenaufrufe im Monat. Deshalb sind Unternehmen bereit, hier viel Geld für Werbung auszugeben. Der Firmengründer hat das Ziel, in 10 Jahren mit MAP dort zu sein, wo Facebook nach 10 Jahren war.

Während externe Unternehmen Bannerwerbung kaufen, haben MAP-Partner die Möglichkeit, Credit Packs zu erwerben. Ein Credit Pack kostet 49,99 $. Für diesen Preis erhält man 550 Werbeeinblendungen. Eine Werbeeinblendung wird durchschnittlich in 11% der Fälle angeklickt und angesehen. Diese Klickrate ist überdurchschnittlich im Vergleich mit anderen Websites.

Die Gewinnverteilung

95 % des weltweiten Umsatzes wird an alle aktiven Partner verteilt, und zwar alle 20 Minuten. Die täglichen Auszahlungen sind allerdings abhängig vom Umsatz, der an diesem Tag gemacht wird. Die übrigen 5 % werden für Gehälter, Hardware, IT-Entwicklung und andere Firmenkosten ausgegeben.

Ist MAP ein Pyramidensystem oder Network Marketing?

Was ist ein Pyramiden- bzw. Schnellballsystem?

Hin und wieder werde ich gefragt, ob MAP ein Pyramidensystem ist. Ein Pyramidensystem ist ein Geschäftsmodell, das nur funktioniert, wenn die Mitgliederzahl stetig anwächst. Es ist so aufgebaut, dass die Gewinnung neuer Mitglieder im Vordergrund steht, weil die dahinter stehende Firma ständig frisches Geld braucht, um die Gewinne der schon registrierten Mitglieder auszahlen zu können. Ein solches System ist zum Scheitern verurteilt, weil sich irgendwann nicht mehr genügend Interessenten finden lassen, die dabei mitmachen wollen.

Solche „Schnell-reich-werden-Systeme“ versprechen den eingeschriebenen Mitgliedern hohe Gewinne in kurzer Zeit. Ein Pyramidensystem ist darauf angewiesen, dass immer neue Leute hinzukommen, die Geld einzahlen. Irgendwann wird dann der Punkt erreicht, dass nicht mehr genügend neue Mitglieder gefunden werden und das System bricht zusammen. Ein Produkt oder eine Dienstleistung steht in einem Pyramidensystem nicht im Vordergrund sondern die Gewinnung neuer Mitglieder. Es gibt aber auch Pyramidensysteme, in denen Produkte verkauft werden. Die Produkte werden von oben nach unten weitergereicht und verteuern sich auf jeder Stufe. Mitglied B kauft ein Produkt von Mitglied A zum Preis von beispielsweise 10 €. Mitglied B verkauft das Produkt anschließend an Mitglied C für 12 €. Mitglied C verkauft das Produkt weiter an Mitglied D für 14 €. Dies funktioniert so lange bis ein Preis erreicht wird, der am Markt nicht mehr bezahlt wird. An dieser Stelle bricht das System für die unterste Ebene zusammen, weil sie das Produkt zu dem Preis nicht mehr loswerden.

Was versteht man unter Network Marketing?

Network Marketing bzw. Multilevel Marketing ist zwar ähnlich aufgebaut wie ein Pyramidensystem, hier steht aber ein Produkt im Vordergrund, das weiterempfohlen wird und der Empfehlungsgeber hierfür eine Provision bekommt. Produkte werden hauptsächlich an Verbraucher verkauft, die nicht gleichzeitig Mitglieder des Systems werden oder es wird ein Konsumentennetzwerk aufgebaut, bei dem die Vertriebspartner gleichzeitig die Konsumenten sind. In Deutschland schlucken täglich hunderttausende Menschen Nahrungsergänzungsmittel aus einem einzigen Grund: weil sie gleichzeitig Vertriebspartner und Konsumenten in einen Network Marketing System sind und hiermit Geld verdienen wollen. Es ist äußerst zweifelhaft, ob diese Menschen diese Nahrungsergänzungsmittel auch dann konsumieren würden, wenn sie hiermit kein Geld verdienen.

Ein weiteres Merkmal von Multilevel Marketing ist, dass jedes Mitglied versucht, möglichst viele neue Mitglieder anzuwerben, da man am Umsatz der angeworbenen Mitglieder über bis zu 7 Ebenen beteiligt wird. In der Theorie finde ich dieses System gut und fair, weil jedes Mitglied die gleichen Aufstiegschancen hat und das Einkommen ausschließlich vom eigenen Fleiß abhängt. In der Praxis funktioniert es für die meisten Menschen leider nicht.

Ausschlaggebend hierfür sind in der Regel 2 Gründe:

  1. Die vermittelten Produkte sind überteuert, schließlich muss eine Vermittlerstruktur über 6 oder 7 Ebenen bezahlt werden. Es gibt Firmen, bei denen das Paket Waschpulver 40 € oder die 500g-Packung Eiweißpulver 80 € kostet. Solche Produkte finden meist nur Abnehmer, wenn die Verdienstmöglichkeit in den Vordergrund rückt.
  2. Irgendwann gerät die Anwerbung neuer Mitglieder ins Stocken. Außerdem ist die Fluktuationsrate sehr hoch. Viele Mitglieder verdienen zu wenig, weil sie entweder keine Abnehmer für die teuren Produkte finden oder der Bekanntenkreis ist irgendwann abgegrast und der Aufbau neuer Mitglieder ist dann schwierig bis unmöglich.

Was unterscheidet MAP von den beiden genannten Vertriebsstrukturen?

MAP ist eine Online-Werbeplattform, auf der sowohl die eigenen Mitglieder als auch externe Firmen Werbung schalten können. Es müssen keine neuen Mitglieder angeworben werden, damit frisches Geld für die Gewinnverteilung in die Firma gespült wird. Jede Firma freut sich über neue Mitglieder, deswegen gibt es eine Werbeprämie für die Vermittlung eines neuen Mitglieds. Diese Werbeprämie wird nur in einer einzigen Stufe bezahlt und nicht wie beim Network Marketing in 6 oder 7 verschiedene Ebenen. Jede Zeitschrift, der ADAC, Check24, Amazon und viele andere Firmen zahlen Provisionen für die Vermittlung eines neuen Kunden. Auf vielen Websites findet man Werbebanner von solchen Firmen. Klickt der Besucher einer solchen Website auf einen Banner und kauft anschließend ein Produkt dieser Firma, bekommt der Betreiber dieser Website eine sogenannte Affiliate-Provision ausbezahlt. Das Vergütungssystem von MAP ist das gleiche. Für die Vermittlung eines neuen Mitglieds wird eine Provision auf einer Vergütungsebene ausbezahlt und nicht wie im Network Marketing auf sieben Ebenen. Vom Pyramidensystem unterscheidet sich MAP dadurch, dass Produkte zu marktüblichen Preisen existieren und die Firma auch ohne neue Mitglieder existieren kann.

Was unterscheidet MAP von anderen Gewinnbeteiligungs-Systemen?

Seit einigen Monaten gibt es ähnliche Systeme, die MAP nachahmen und zusätzliche Vorteile versprechen. Eines dieser Systeme, Get Profit Adz, habe ich mir näher angesehen und möchte diese Firma stellvertretend für viele andere, die derzeit aus dem Boden schießen, darstellen.

Get Profit Adz verspricht seinen Mitgliedern 2 Vorteile gegenüber MAP. Die Mitglieder brauchen nicht jeden Tag 10 Werbeblöcke anschauen und die Credit Packs (hier AdPacks genannt) laufen nicht aus. Aus meiner Sicht haben diese vermeintlichen Vorteile riesengroße Nachteile. Wenn die Mitglieder keine Werbeblöcke anschauen müssen, wird die Website weniger besucht oder die Verweildauer auf der Seite wird relativ kurz sein. Dies führt dazu, dass diese Plattform für externe Werbetreibende nicht besonders attraktiv ist. Wenige Besucher und eine geringe Aufenthaltsdauer führen zu weniger Werbeeinnahmen. Wenn ein AdPack nicht ausläuft, also unendlich Geld verdienen soll, stellt sich für mich die Frage, wo dieses Geld herkommen soll. Meiner Auffassung nach geht dies nur über die Anwerbung neuer Mitglieder, die frisches Geld in das System einzahlen. Also ein klassisches Pyramidensystem.

Aus diesem Grund habe ich mich für MAP entschieden. Denn hier laufen die Credit Packs aus, sobald sie 60 $ eingespielt haben. Dies ist nach ca. 120 Tagen der Fall. Im Durchschnitt wird mit einem Kredit Pack, das 49,99 $ kostet, 0,50 € am Tag verdient. Diesen Verdienst erhält man unter 2 Voraussetzungen:

  1. Man besitzt ein aktives Credit Pack
  2. Man schaut im internen Bereich der Website 10 Werbungen täglich an

Erfüllt man diese beiden Voraussetzungen, hat man sich für diesen Tag seinen Gewinnanteil verdient. Klickt man einen Tag mal nicht auf Werbung, nimmt man an diesem Tag nicht an den Auszahlungen teil.

Der Algorithmus, der My Advertising Pays zugrunde liegt, wurde von Mathematikern so berechnet, dass das Unternehmen nie in finanzielle Schwierigkeiten kommen kann und nicht auf neue Mitglieder angewiesen ist. Langlebigkeit war dem Firmengründer sehr wichtig.

Ich bin von dieser Geschäftsmöglichkeit restlos begeistert und überzeugt. Auf der Website von MAP mache ich Werbung für meine eigene Website und werde für das Klicken auf 10 andere Werbeeinblendungen bezahlt. Es handelt sich um kein System, bei dem man schnell reich wird, aber mir war Seriosität und ein langfristig angelegtes Modell sehr wichtig.

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Unter dem Menüpunkt „Online Geld verdienen“ findest du ein Kontaktformular. Bitte trage dich hier ein und du erhältst weitere Informationen.

Der Weg zum passiven Einkommen

Lieber Leser,

im nachfolgenden Artikel möchte ich dir meine passiven Einkommensquellen vorstellen, die ich mir nun seit ca. 6 Monaten aufbaue. Ich wünschte mir, dass ich früher damit angefangen und das Wissen über Investitionen bereits im Alter von 18 Jahren gehabt hätte. Trotzdem bin ich froh, dass ich jetzt mit 25 Jahren aktiv mit dem Thema Vermögensaufbau begonnen habe und genau rechtzeitig vor dem Beginn meiner beruflichen Karriere als Ingenieur ein Grundwissen aufgebaut habe. Um dieses Thema, als Ingenieur zufrieden in die finanzielle Freiheit zu gehen geht es in meinen Blog auf Finance-Engineer.de

Investitionen in Dividenden Aktien

Eine große Säule meiner passiven Einkünfte wird mein Dividendendepot sein, welches ich Stück für Stück über die nächsten Jahre aufbauen werde. Meine erste richtige Investition habe ich im Juli dieses Jahres durchgeführt. Im Juli habe ich mir die Aktien von Becton Dickinson gekauft, welche mir nun im Oktober die ersten Dividenden ausgezahlt haben. Es waren zwar nur 6,80€, die ich hierdurch passiv verdient habe, aber ein Anfang ist gemacht. Dieses kann ich nur jedem raten, fangt so früh wie möglich an, euch selbst um euer Geld zu kümmern und lasst euch nichts von der Bank verkaufen. Falls ihr zurzeit nicht viel Geld über habt, fangt auch schon mit kleinen Beträgen an zu investieren, da dieses stark mit der Einstellung zum Investieren zu tun hat und ihr den ersten Schritt gegangen seid, welcher oft der Schwerste ist.

Investitionen in Privatkredite

Die nächste Säule meiner passiven Einkünfte sind die Investitionen in Privatkredite. Auch hier bin ich im Sommer diesen Jahres gestartet um habe zurzeit ein monatliches passives Einkommen von 7€. Auch hier sind die Kapitalflüsse nicht enorm, aber der Anfang ist gemacht, genauso wie mit den Investitionen an der Börse. Nachfolgend findest du meine Auswertung zu meinen passiven Einkünften 2015.

passives Einkommen

Um Investieren und Spekulieren an der Börse geht es in meinen Blog auf http://finance-engineer.de/. Des Weiteren stelle ich objektiv meine Investitionen vor, die mir ein passives Einkommen bringen. Ihr findet also auf meinen Blog vieles zu den Themen Geld verdienen, Geld sparen und Geld investieren, was ich anschaulich an meinen Finanzen mit euch teile. Schaut mal vorbei!

Broker-Freund oder Broker-Feind?

Forex-Broker gibt es wie Sand am Meer. Doch wo soll man sie einordnen? Gelten sie als Freund beim Trading oder stehen sie eher auf der anderen Seite? Eigentlich sollte ein (Forex-)Broker immer neben einem Trader stehen und das schon so schwere Trading nicht noch schwerer machen. Sieht es in der Realität auch so aus? Nein, leider nicht immer!

David Warney von www.business-trader.de gibt euch einen kleinen Einblick in die Realität!

Freund

Es gibt nicht viele Broker in dieser Kategorie. Wie sieht der Broker-Freund aus bzw. welche Eigenschaften hat er?

Ein Broker-Freund sollte kein Interesse daran haben, dass ihr euer Geld verliert. Der Broker selbst sollte nur durch eure Aktivitäten Geld verdienen. Nicht dann, wenn ihr euer Geld verliert. Eure Gewinne sollten auch nicht zu Lasten des Brokers gehen. Nur so haben beide Seiten ein Interesse daran, dass das Konto langfristig wächst. Der Broker-Freund würde selbst nichts mehr verdienen, wenn ihr kein Geld mehr zum Traden habt.

Keine Frage, auch seriöse Broker zahlen einen Bonus für Neukunden und für das Werben von Freunden/Bekannten. Allerdings sind die Summen hier nicht so extrem hoch.

Feind

Zu Beginn: Keine Sorge, nicht jeder Broker ist ein Feind.

Was macht der typische Broker-Feind? Bucht er mir heimlich Kapital vom Konto? Nein, so offensichtlich wird es nicht gemacht.
Ein Broker hat viele Möglichkeiten um euch das Leben schwer zu machen.
Zum Beispiel durch kurze Spread-Erweiterung. Wenn der Kurs vor eurem Stop ist, dann wird der Spread einfach um wenige Pips erweitert um euren Stop auszuführen.
Ein dauerhafter hoher Spread erschwert das Trading ebenso. Gerade dann, wenn man selbst durchschnittlich pro Trade nur 2-3 Pips verdient.

Bei der Ausführungsqualität hat der Broker-Feind auch ein großes Werkzeug um euch noch ein paar Steine in den Trading-Weg zu legen. Die Order kann z.B. eingefroren oder viel schlechter als gewollt ausgeführt werden. Keine Frage, Slippage ist alltäglich und real. Nicht immer wird man auf den Pip genau ausgeführt. Daher fällt es auch so schwer, einzelnen Brokern diese Methode nachzuweisen.

Informationen zum Nachdenken

Eine Eigenschaft von vielen Brokern hat sicher schon jeder bemerkt: Es gibt fast bei jeder Kapitaleinzahlung nochmal einen Bonus. 20% oder mehr versprechen viele Broker bei einer Kapitaleinzahlung. Natürlich ist das Geld nicht sofort für die Auszahlung freigegeben. Oft wird eine gewisse Aktivität in Form von gehandelten Lots vorgeschrieben. Danach kann man sich (wenn gewollt) den Bonus auf das eigene Girokonto auszahlen lassen. Oft lässt sich diese Vorgabe nur schwer einhalten wenn man ein vernünftiges Money Management hat.

Einige Eigenschaften kennen viele jedoch noch nicht:

Broker bezahlen bei Google um die 37 € für jeden Klick um ganz oben in der Suche zu erscheinen. Richtig, pro Klick. Dabei spielt es keine Rolle, ob der User die Seite danach wieder schließt oder ob er wirklich ein Konto eröffnet.

Zusätzlich sind die Forex-Broker-Kassen gut gefüllt für die Vergütung von geworbenen Kunden. Es gibt Broker, die bezahlen 500$ für jeden realen Händler!

Es liegt auf der Hand, woher die Forex-Broker das Geld dafür hernehmen um solche großen Summen für die Neukundengewinnung auszugeben.

Fazit

Wie so oft im Leben gibt es nicht DIE Antwort auf die Frage, ob der Forex-Broker ein Freund oder Feind ist. Es gibt viele Feinde und leider nur sehr wenige Freunde. Trading ist schon schwer genug. Einen weiteren Feind sollte man sich nicht ins Boot holen. Daher solltet ihr bei der Brokerwahl immer die Augen aufhaben und auch keinen Wechsel scheuen!