So investieren Blogger #20: Florian von Finanzleiter

In der 20. Folge von „So investieren Blogger“ ist Florian von Finanzleiter bei mir zu Gast. Auf seinem Blog geht es um Geld in Kombination mit der Persönlichkeitsentwicklung.

Florian, ich freue mich, dich auf meinem Blog begrüßen zu dürfen.

Wie sieht deine Investment Strategie aus?

Ich verfolge eine passive Anlagestrategie, denn ich investiere in ETF’s.. Ich habe mir drei verschiedene ETF’s gesucht und kaufe durch einen Sparplan monatlich Anteile dieser drei. Um eine gute Diversifikation zu haben, kaufe ich einen MSCI World ETF, einen Emerging Markets ETF und einen Immobilienunternehmen ETF. Um beim Kapitalaufbau steuerschonend zu agieren, habe ich mir thesaurierende Fonds gesucht. Das hängt auch meinem Depotanbieter Flatex zusammen, welcher Dividenden mit einer Gebühr belastet. Der Vorteil dieses Anbieters ist, dass ich Fondsanteile im Gegensatz dazu ohne Gebühr kaufen kann. Ich bezahle somit nur die geringe Managementgebühr. Später möchte ich in ausschüttende ETF’s umschichten, damit ich durch meine Dividendeneinnahmen mein Leben bestreiten kann.

Was sind die besten 3 Investment Bücher, die du gelesen hast?

Das für meine Anlagestrategie wichtigste Buch war Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs: Wie Privatanleger das Spiel gegen die Finanzbranche gewinnen von Gerd Kommer.

Dann folgt die Buy and Hold Bibel von Gerd Kommer.

Zuletzt folgt das Buch, welches mich am meisten geprägt hat: Wie man das Eis bricht von Leil Lowndes. Dies ist jedoch eine Investition in mein Humankapital gewesen und nicht für den Kapitalmarkt.

Worum geht es in deinem Blog?

Ich möchte meinen Weg zur finanziellen Freiheit mit anderen teilen und dadurch diese inspirieren selbst aktiv zu werden und ihre Finanzen in die Hand zu nehmen. Zusätzlich habe ich an der Uni den Schwerpunkt Personal- und Unternehmensführung gewählt und hab hier eine zweite Leidenschaft entwickelt. Somit möchte ich auch Persönlichkeitsentwicklungsthemen aufgreifen und Leute aufzeigen, dass man viel erreichen kann, wenn man bereit ist dafür zu schuften.

Welche Ziele hast du?

Meine Ziele für 2016 habe ich schon in meinem Blog niedergeschrieben. Langfristige Ziele habe ich drei, welchen ich mir jetzt schon bewusst bin. Eine eigene Familie, die finanzielle Freiheit, um möglichst viel Zeit mit meiner Frau und meinen Kindern verbringen zu können, und alle Kontinente mindestens einmal bereist zu haben.

Welchen Tipp möchtest du meinen Lesern mitgeben?

Oft ist die Angst groß vor etwas Neuem. Jedoch erweitert man seine eigene Komfortzone mit jeder ungewohnten Situation. Man wird gelassener und findet schneller Lösungen für Probleme. Deswegen rate ich jedem: PROBIER ES AUS! Denn du kannst immer noch danach sagen, dass etwas nichts für dich ist. Jedoch hast du zumindest eine Erfahrung mehr in deinem Kopf gespeichert. Oft wird auch Angst von oberen Schichten bewusst geschürt, um untere Schichten einzuschüchtern.

Hast du weitere Fragen an Florian?

Schreibe sie in die Kommentare!

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Über den Autor

Fl1240480_10200533798858890_1302443076_norian Krennmayr ist der Gründer von Finanzleiter. Er schreibt auf seinem Blog über Geld in Kombination mit der Persönlichkeitsentwicklung. Und er ist am besten Weg zur finanziellen Freiheit.

 

So investieren Blogger #19: Natascha von Madame Moneypenny

Mein heutiger Gast in der 19. Folge von „So investieren Blogger“ ist Natascha. Natascha bloggt auf Madame Moneypenny über die finanzielle Freiheit für Frauen.

Natascha, ich freue mich dich begrüßen zu dürfen.

Wie sieht deine Investment Strategie aus?

Ich investiere zu allererst in mein Humankapital: Bücher, Hörbücher, Workshops, Sport, eigene Unternehmen. Hinsichtlich meiner finanziellen Assets halte ich mich an ETFs, beschäftige mich aber derzeit auch mit Immobilien, um ggf. zukünftig auch in diesem Bereich zu investieren. Außerdem habe ich eine private Rentenversicherung, über mein Unternehmen zusätzlich eine betriebsbedingte Altersvorsorge und etwas mehr als meinen Notgroschen von drei Gehältern auf meinem Tagesgeldkonto.

Was sind die besten 3 Investment-Bücher, die du gelesen hast?

Da Kommer und Kiyosaki immer empfohlen werden, lasse ich die mal weg 😉

  1. André Kostolany – Die Kunst über Geld nachzudenken
  2. Think and Grow Rich – Napoleon Hill
  3. The Millionaire Fastlane – MJ DeMarco

Worum geht es in deinem Blog?

Mein Blog madamemoneypenny.de richtet sich an Frauen, die ihre Finanzen selbst managen und vielleicht sogar finanzielle Unabhängigkeit erreichen wollen. Noch immer verschließen sich viele Frauen von der Eigenverantwortung bezüglich ihrer Finanzen und verlassen sich auf (ihre) Männer oder „Berater“.  Das kann natürlich schnell nach hinten losgehen: Im Falle einer Trennung stehen Frauen oft mit sehr wenig bis gar nichts da weil der Mann immer alles geregelt hat. Außerdem erhalten Frauen aufgrund eines geringeren Durchschnittsgehaltes im Alter wesentlich weniger Rente. Hochrechnungen zufolge wird bei bis zu 75 Prozent der heute 35- bis 50-jährigen Frauen die gesetzliche Rente unter dem jetzigen Hartz-IV-Niveau liegen. Mein Blog soll Frauen das Thema persönliche Finanzen näher bringen und konkrete Tipps für die Umsetzung liefern damit Frauen ihre persönlichen Finanzen selbst in die Hand nehmen und sich unabhängig (auch von ihren Männern) machen können.

Welche Ziele hast du?

Mit meinem Blog verfolge ich das Ziel der Aufklärung und Hilfestellung für Frauen in Sachen persönliche Finanzen. Meine Mission ist es, dass jede Frau eine gewisse finanzielle Grundbildung besitzt und zumindest weiß, was abgeht, um sich vor Pseudoratschlägen von „Beratern“ zu schützen und die wichtigsten Finanzentscheidungen selbst treffen zu können. Ansonsten möchte ich mein Unternehmen, zu dem unter anderem wg-suche.de gehört, weiter voran treiben und internationalisieren. Mir als Person ist es unheimlich wichtig stets zu wachsen, neue Dinge auszuprobieren, weitere Ideen und Konzepte zu realisieren.

Welchen Tipp möchtest du meinen Lesern mitgeben?

Done is better than perfect! Gerade Frauen haben oft Angst Fehler zu begehen und versuchen daher alles perfekt zu machen. Das Resultat ist, dass es keine Resultate gibt weil nie etwas perfekt ist. Perfektionismus lähmt und Fakt ist, dass wir alle am besten aus Fehlern lernen. Also: Geht raus, macht Fehler und lernt aus ihnen! „Wenn ich mein Leben noch einmal Leben könnte, würde ich die gleichen Fehler machen. Aber ein bisschen früher, damit ich mehr davon habe.“ – Marlene Dietrich.

Über die Autorin

nataschaNatascha ist Unternehmerin und Privatanlegerin aus Berlin. Sie betreibt unter anderem das Portal wg-suche.de und bloggt auf madamemoneypenny.de über finanzielle Unabhängigkeit für Frauen.

So investieren Blogger #18: Florian von Börseneinmaleins

In der 18. Folge von „So investieren Blogger“ ist zum zweiten Mal Florian von Börseneinmaleins bei mir zu Gast.

Florian ist mittlerweile zu einen sehr guten Freund von mir geworden – und zu meinem Teilzeit-Mentor. 😀

Heute spricht er über seinen Blog und über sich selbst. Florian, freut mich dich begrüßen zu dürfen.

Worum geht es in deinem Blog?

Vielen Dank erstmal an dich, dass ich die Fragen beantworten darf. In meinem Blog www.boerseneinmaleins.de geht es um den Umgang mit Geld und dem vernünftigen Erlernen einer Strategie, die dir hilft, auch mit kleinen monatlichen Sparbeträgen langfristig ein Vermögen aufzubauen.  Hierbei bediene ich mich einfachem Grundverständnis und beleuchte das Thema Börse unter der wichtigsten Thematik der Psychologie.  Ich gehe praktisch wie eine Bedienungsanleitung für das neue Navigationsmenü eines Mercedes durch verschiedene Menüpunkte.

In meinem Buch „Vorsorgemodell 4.0 – Das ZARAS Prinzip für eine erfolgreiche Geldanalage“, habe ich die Eckpfeiler einer erfolgreichen Strategie aufgestellt. Das Akronym ZARAS steht für folgende Begriff: Zeit, Ausdauer, Rationalität, Aktien und Sparen. Hierbei gehe ich detailliert auf die einzelnen Komponenten ein und zeige, was eine Vielzahl an Börsenneulingen grundsätzlich falsch macht und wie man sich auch mit kleinen monatlichen Sparbeträgen ein Vermögen ganz einfach aufbauen kann. Da ich aus meiner praktischen Arbeit im Portfoliomanagement hunderte von Depots vermögender Kunden gesehen habe, konnte ich die häufigsten Fehler ausfindig machen und eine gewisse Parallelität der Depotstrukturierung erkennen.

Was unterscheidet deinen Blog von all den anderen Blogs über finanzielle Freiheit?

Es wird in letzter Zeit viel über das Thema finanzielle Freiheit geredet. Für mich würde finanzielle Freiheit nicht mehr bedeuten als mein jetziger Zustand. Mir macht meine Arbeit Spaß, von daher ist dies ein positiver Nebeneffekt, der sich vielleicht irgendwann mal ergeben sollte. Finanzielle Freiheit ist ja ein sehr weitreichender Begriff. Dadurch, dass ich mit einigen Persönlichkeiten befreundet bin, wie beispielsweise Gerald Hörhan (er ist finanziell frei mit Anfang 40), hat sich mein Tagesverlauf nicht sonderlich geändert. Wenn ich von meinen passiven Einnahmen leben könnte, sie sozusagen meine monatlichen Fixkosten abdeckten, würde ich mehr in Freizeit investieren und einige Länder und Kulturen bereisen. Statussymbole brauche ich nicht, weil ich mich dem allgemeinen Konsumgebaren der heutigen Gesellschaft größtenteils entzogen habe.

Ich denke, es ist nicht so wichtig, finanziell frei zu sein, sondern vielmehr seiner Profession im Leben nachzugehen. Das schafft Lebensqualität. Wenn man dem nachgehen kann, was einem liegt und Spaß macht, kommt der Erfolg, auch womöglich in der monetären Form.

In meinem Blog liefere ich das Handwerkszeug um Privatpersonen und Laien den Einstieg an die Börse zu vereinfachen. Oftmals verwende ich dann plastische Beispiele aus der Praxis, die mir immer wieder praktisches Fehlverhalten von Privatanlegern aufzeigen.

Ich denke, wenn man eine eiserne Spardisziplin schon in jungen Jahren hat, sich dem Mainstream der Medien entzieht und über Jahrzehnte an der Börse sein Geld anlegt, kann man ein großes Vermögen anhäufen. Ob es reicht, finanziell unabhängig zu sein, ist meines Erachtens nicht das primäre Ziel, das im Vordergrund stehen sollte. Aber Geld beruhigt. Wie sagte schon Goethe: „Am Ende ist das Geld doch das Zeichen aller Notwendigkeiten und Bequemlichkeiten des Lebens“

Was hast du für kurz- und langfristige Ziele für deinen Blog?

Ich möchte mehr Leser erreichen und die finanzielle Bildung weiter voranbringen. Wie bei deinem schönen Blog sind wir mittlerweile einige Blogger, die sich aus Passion mit dem Thema beschäftigen um somit möglichst viele Personen abzuholen und finanziell aufzuklären.

Was ist dein liebster Beitrag auf deinem Blog?

Eine gute Frage, die ich auf Anhieb nicht beantworten kann. Ich denke es gibt einige Interessante. Der Praxistest mit dem Vermögensberater, war zum Beispiel ein schöner Beitrag, welche ich live durchgeführt und anschließend die immensen Kosten aufgezeigt habe. Ansonsten gibt es wohl den ein oder anderen welcher gerade am Anfang des Blogaufbaus nicht so viel Beachtung geschenkt worden ist.

Was ist der Underdog unter deinen Beiträgen? (Ein Beitrag, der nicht die Aufmerksamkeit bekommen hat, die er deiner Meinung nach verdient hätte)

Da kommt mir spontan mein Beitrag zum Norwegischen Modell in den Kopf. Diesen Artikel habe ich ziemlich am Anfang meiner Bloglaufbahn geschrieben im April 2014. Dies zeigt praktisch in erfolgreicher Weise auf, wie man das Geld für die Rente vernünftig anlegt. Hier ist uns der norwegische Staat mit seinem Pensionsfonds um Meilen voraus. Daran sollte sich der deutsche Staat ein Vorbild nehmen.

Was machst du im „echten“ Leben beruflich?

Im wahren Leben bin ich Portfoliomanager bei einer unabhängigen Vermögensverwaltung in Frankfurt am Main und zudem Finanzanalyst. Hier habe ich natürlich tagtäglich den Aktienmarkt unter Beobachtung. Besonders fiel mir in letzter Zeit auf, ist, dass manche Medien speziell in Deutschland sehr reißerisch kommunizieren. Das hat den Effekt, dass einzelne Hiobsbotschaften in Sachen Wirtschaft allgemein und Unternehmensnachrichten im Speziellen kurzzeitig die genannten Aktien heftig ins Schwanken bringt. Ich erwähne beispielsweise für das Jahr 2015 nur den dramatischen Absturz von VW oder Linde. Dass bei so schwergewichtigen Einzeltiteln eine Kurskorrektur von deutlich mehr als 10% an einem Tag vorkommt, konnte ich nicht glauben. Eine gewisse Irrationalität scheint damit einherzugehen. Zudem sind die Märkte heutzutage sehr manipulativ gesteuert und hängen derzeit an Indikatoren wie dem Ölpreis oder der FED sowie der EZB. Zudem verstärken automatische Stopp Loss Marken und Algorithmen eine Bewegung des Marktes erheblich stärker als früher. Ich nenne hier nur den Marktverlust des DAX am schwarzen Montag des 24.08.2015 von kurzzeitig knapp 800 Punkten. Dieser ist rational nicht erklärbar. Unruheherde gibt es zu jeder Börsenzeit. Nach der Finanzkrise war anschließend das Thema Griechenland und das Zerbrechen der Euro Zone im medialen Fokus. Dann kam der Konflikt Russland/Ukraine, und derzeit sind China und der niedrige Ölpreis sowie der Leitzins Themen der Medien. Es gibt immer wieder neue Themen, die „en vogue“ werden

Wie stellst du dir deine finanzielle Freiheit vor und mit welchem Alter willst du sie erreicht haben?

Es gibt so viele Unwägbarkeiten im Leben oder spezielle Situationen die einen auch im Laufe des Lebens Rückschläge verpassen. Trotzdem möchte ich meine derzeitige Sparquote weiterhin beibehalten. Das Ziel finanzielle Freiheit ist für mich nicht primär wichtig, da ich im Moment recht zufrieden und glücklich bin. Sollte es irgendwann mal dazukommen ist das ein schönes Schmankerl, arbeiten werde ich trotzdem weiter, weil es unheimlich viel Spaß macht. Eventuell würde ich mehr für meine Freizeit ausgeben und auch mal längere Zeit die Welt bereisen.

Wie bist du zum Investieren gekommen?

Ich habe schon mit 18 oder 19 Jahren angefangen, verschiedene Fonds zu besparen. Diese habe ich mit monatlich anfänglich 25€ während meiner Studentenzeit weiter gefüttert. Als ich 2008/2009 den Aktiencrash live miterlebte, unter anderem war ich zu dieser Zeit in Köln beim Institut für Vermögensentwicklung beschäftigt und hatte direkten Einblick in das Fondsmanagement, bekam ich selbst kalte Füße und verkaufte meine kompletten Fonds fast am Tiefpunkt. Hierbei realisierte ich einen großen Verlust. Das Geld aus dem Verkauf der Fonds steckte ich aber sofort wieder in Einzeltitel. Ich hatte eine Allianz bei 57€ gekauft und eine AXA bei knapp unter 9€. Zudem holte ich mir spekulativ einen griechischen Wettanbieter namens OPAP ins Depot. Ich hatte nach 3 Jahren satte Gewinne, die ich realisierte und mit den Altverlusten verrechnen ließ. Einer meiner Fehler war, dass ich eigentlich nur verkauft habe, da ich mit den Titeln über 100% im Plus lag und mir gedacht habe, so kann es nicht weitergehen. Ein häufiger Fehler, den Privatanleger machen – Gewinne einfach nicht laufen lassen. Mittlerweile fahre ich eine recht einfache Strategie mit ETFs und einem global diversifiziertem Portfolio.

Was ist deine liebste, kostengünstige Freizeitbeschäftigung?

Tennis, Joggen, Lesen und selbstverständlich alte Freunde treffen ist für mich sehr wichtig. Zudem Zeit mit meiner Familie verbringen.

Wie gehst du in Gesprächen mit Leuten um, die ihr Hamsterrad nicht hinterfragen, keine finanzielle Vorsorge treffen und über ihre Verhältnisse leben?

Ich versuche Sie aufzuklären und zu ermutigen, dass man auch mit kleinen ratierlichen Sparsummen sich langfristig ein schönes Finanzpolster aufbauen kann. Zudem versuche ich Ihnen mein Buch schmackhaft zu machen, es zu lesen.

Bist du mit Geldthemen aufgewachsen? Wie hat dich die finanzielle Situation deiner Familie beim Erwachsen werden beeinflusst?

Da ich eigentlich schon mit 14 Jahren angefangen habe mir mein eigenes Geld zu verdienen, war ich in jungen Jahren relativ unabhängig. Damals war es das klassische Zeitungsaustragen und später in den Semesterferien das Arbeiten am Band bei Mercedes. Hier gab es immer gute Stundensätze und ein gutes finanzielles Polster um das nächste Semester zu bewältigen.

Trotzdem habe ich im Studium der Betriebswirtschaftslehre auch nie großartig was von finanzieller Bildung gelernt. Erst durch diverse Praktika in der Finanzwelt, konnte ich mir ein System und viel wichtiger eine Strategie entwickeln.

Was ist der ultimative finanzielle Tipp, den du in die Welt hinaustragen möchtest?

Geduld, Geduld, Geduld… Wir werden stets von übertriebenem Aktionismus geprägt. Dem zu widerstehen ist die hohe Kunst des Investierens und führt langfristig zum Erfolg an der Börse.

Wenn du nur ein Finanzbuch besitzen dürftest, welches wäre es?

Mein Eigenes ;). Spaß beiseite. Es gibt viele interessante Finanzbücher. Das letzte was ich gelesen habe ist von Rolf Dobelli „Die Kunst des klaren Denkens“ welches ich wärmsten empfehlen kann zu lesen. Dies ist zwar kein klassisches Finanzbuch, aber indirekt ein Werk, welches psychologische Hilfestellung auch beim Investieren geben sollte. Hier werden viele Fehler aufgezeigt die zu einer verschwommenen Wahrnehmung und Urteilsfähigkeit führen.

Was ist der beste Roman, den du in letzter Zeit gelesen hast?

Ich lese gerne Kriminalromane und Bücher von John Grisham und Stieg Larsson. Hierzu gibt es unzählige Bücher, die diese Autoren rausbringen, welche ich sofort verschlinge und mich immer wieder auf ein neues in den Bann ziehen.

Wenn du in Hogwarts zu Schule gegangen wärst, in welches Haus wärst du einsortiert worden?

Ich denke ich würde mich zum Haus Hufflepuff zählen. Dies spiegelt wohl am besten meinen Charakter auch wieder. Trotzdem kann ich nicht zaubern und die Kristallkugel habe ich leider auch nicht um die Börse vorherzusagen.

 

Über den Autor

12011114_1672498312994586_7157294118305824391_nFlorian Müller ist Blogger und Finanzautor. Während seines Studiums bei Prof. Dr. Max Otte am Institut für Vermögensentwicklung Köln setzte er sich intensiv mit dem „Value Investing“ auseinander und wirkte am Buch „Endlich mit Aktien Geld verdienen“ von Max Otte mit. Derzeit arbeitet Müller bei einer unabhängigen Vermögensverwaltung in Frankfurt am Main und betreut dort wohlhabende Kunden. Nebenbei betreibt er seinen eigenen Blog www.boerseneinmaleins.de.

So investieren Blogger #17: Christian von Finanzspritze

In der 17. Folge von „So investieren Blogger“ ist Christian von Finanzspritze bei mir zu Gast.

Christian möchte auf seinem Blog aufklären.

Jeder kann reich werden. Christian zeigt dir, wie das geht: Er zeigt dir richtig zu investieren. Er erlernt dir den richtigen Umgang mit Geld. Und er lernt dir richtig zu sparen.

Christian, freut mich dich in meinem Interview begrüßen zu dürfen.

Wie sieht deine Investment Strategie aus?

Eigentlich ist meine Investment Strategie ziemlich einfach auf den Punkt zu bringen. Ich versuche eine 50/50 Aufteilung zwischen ETFs und Einzeltiteln aufzubauen. Wobei es bei den Einzelaktien 50% Aristokraten und Burgraben-Unternehmen sein sollten, die anderen 50% dürfen Wachstumswerte sein.

Bei den ETFs fächere ich auf die großen Indizes. Hier hoffe ich durch den Cost Average Effekt, langfristig einfach eine sehr gute Rendite zu erwirtschaften.

Wichtig ist es mir eigentlich meine Werte sehr lange zu halten. Klar kann mal ein Verkauf dazwischenkommen. Aber sollte sich nichts großartig ändern beabsichtige ich doch die Aktien sehr sehr lange zu halten.

Was sind die besten 3 Investment Bücher, die du gelesen hast?

Lange auf meinem Wunschzettel und erst kürzlich gelesen. Aber total Begeistert war ich vom „Dividenden Investor – Patrick Schubert“ .

Sehr sachbezogen aber dafür sehr erleuchtend ist „Unternehmensbewertung – Nicolas Schmidlin“ .

Der Klassiker für die jungen Börsianer „Die Kunst, über Geld nachzudenken – André Kostolany“.

Worum geht es in deinem Blog?

In meinem Blog geht es um das Thema Geld. Mit meinen Beiträgen möchte ich im Allgemeinen etwas aufräumen und aufklären.

Folgendes möchte ich vermitteln:

  • Investieren ist einfach.
  • Der richtige Umgang mit Geld kann erlernt werden.
  • Sparen ist kein Hexenwerk
  • Jeder kann vermögend werden.

Das sind so die Kernpunkte, die ich umreißen möchte. Selbst habe ich früher nur jeden Fehler gemacht den ich machen konnte. Mit meinem Blog will ich den Lesern helfen, smarter zu sein als ich. Nicht jeder muss in jedes Fettnäpfchen treten: D

Welche Ziele hast du?

Mein Ziel ist es eine maximale Zufriedenheit zu erreichen.

Ich möchte an Dingen arbeiten, die mir Spaß machen und für die ich brenne.
Ich möchte Sachen lesen und lernen, die mich weiterbringen.
Zeit will ich mit Menschen verbringen, die mir wichtig sind.

Wie dieser Zustand der „maximalen Zufriedenheit“ aussehen wird, weiß ich nicht. Aber ich bin auf den richtigen Weg, da mir die Arbeit an meinem Blog unglaublich viel Spaß macht. Ich lerne viele neue Leute kennen und darf mich mit extrem interessanten Inhalten auseinandersetzen. Bewusst lass ich jetzt das Thema Geld außen vor. Denn ich habe jetzt bereits alles, was ich zum Leben brauche und weiterer Konsum macht einen auch nicht Glücklich. Deswegen stehen für mich andere Dinge im Vordergrund. Das aufbauen von Vermögen ist ein positiver Effekt, sofern du deiner Leidenschaft folgst. Ist aber nicht das wichtigste Kriterium.

Welchen Tipp möchtest du meinen Lesern mitgeben?

Love it- Change it – or Leave it!

Thats all!

Vielen Dank für dir großartige Möglichkeit hier ein bisschen meinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Es hat mir unglaublich viel Freude bereitet, diesen Beitrag zu schreiben.

Nur das Beste für euch
Euer Christian von der Finanzspritze

Über den Autor:

philippkammerer_1447971009_67Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€, Autor des Buches “Deine Schule in die finanzielle Freiheit” und auf dem besten Weg zur finanziellen Freiheit.

 

So investieren Blogger #16: Jennifer, die Ex-Studentin

Heute haben wir einen besonderen Gast: Jennifer, die Exstudentin.

Ihr ist Glück wichtiger als Reichtum. Sie möchte nicht reich werden – sondern sich reich fühlen. Auf ihrem Blog schreibt sie über die Themen Lifestyle, Finanzen und Lebensfreude.

Ich freue mich, dich begrüßen zu dürfen.

Wie sieht deine Investment-Strategie aus?

Ich investiere seit letztem Jahr passiv und bespare monatlich meine beiden ETF-Sparpläne (MSCI World und Emerging Markets im Verhältnis 2:1). Dabei habe ich noch einen großen Puffer an Tages- und Festgeld. Bei letzterem schütteln viele den Kopf, aber ich möchte bei einem Jobverlust, Studium oder Krankheit den Umständen entsprechend entspannt bleiben können.

Was sind die besten 3 Investment Bücher, die du gelesen hast?

Eigentlich war ich immer eine ziemliche Leseratte, aber die wirklichen Finanz-Klassiker hatte ich bisher noch nicht in den Händen. Bei mir gibt es stattdessen 3 Foren, in denen ich gerne stöber: finanz-forum, wertpapier-forum und hausbau-forum. Denn hier gibt es wirklich viele Einzelschicksale zu lesen, aus denen man lernen kann. Wenn ich mir 3 Bücher auf die To-do-Liste setzen müsste, wären es wohl „Rich Dad, Poor Dad„, Gerd Kommers „Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs“ und ich freue mich auf das Buch „Reicher als die Geissens“ von Immobilien-Guru Alex Fischer, was bald erscheint.

Worum geht es in deinem Blog?

Ich habe mir die Inhalte Lifestyle, Finanzen und Lebensfreude als Schwerpunkte gesetzt. Mir geht es nicht darum, wie ich reich werde, sondern wie ich mich reich fühle. Ich durchleuchte gerne Dinge, die mich grade beschäftigen (wie funktioniert die gesetzliche Rente, wie spare ich an der ein oder anderen Ecke Geld). Letztlich geht es mir darum, wie man mit dem was man hat, ein zufriedenes Leben führen kann und seine Lebensentscheidungen selbst in die Hand nimmt. Obwohl ich nun seit 2013 im Berufsleben bin, hege ich einen eher studentischen Lebensstil, den ich möglichst lange aufrecht halten möchte.

Welche Ziele hast du?

Bei meinem Blog geht es mir um den Austausch untereinander. Mit dem Verfassen von Artikeln lerne ich durch die Eigenrecherche und die danach entstehenden Diskussionen immer ein wenig dazu. Ich habe mir das lebenslange Lernen zum Ziel genommen. Sinn des Ganzen ist es, mich dadurch besser durchs Leben schlagen zu können und für jede Lebenssituation gut gerüstet zu sein. Bisher fahre ich mit der Strategie ganz gut. Ich bin nun 23 und gehe davon aus, dass das Leben noch ein paar Überraschungen für mich bereit hält.

Welchen Tipp möchtest du meinen Lesern mitgeben?

Kümmert euch selbst um euer Leben. Was bei anderen klappt, passt nicht zwangsläufig zu euch. Es gibt nicht den einen perfekten Weg. Trefft Entscheidungen so, dass ihr euch wohlfühlt und sammelt Hintergrundwissen. Die unendliche Informationsquelle des Internets bietet dazu jedem die Möglichkeit. Am Ende kommt es nicht auf irgendwelche Zahlen an, sondern darauf, ob ihr zufrieden seid. Stellt euch frühzeitig die richtigen Weichen im Leben und geht nicht aus Gier und Ungeduld extreme Risiken ein – wenn absehbar ist, dass ihr diese danach bereut. Das Ziel der finanziellen Freiheit ist ein erstrebenswertes Ziel, aber man kann auch schon vorher ein zufriedenes Leben führen.
Das beste Investment ist nicht finanzieller Natur. Investiert auch in euer Wissen und in das Miteinander.
Liebe Grüße
Jenny

Über die Autorin

dsc_0980-2Jennifer Rößner ist Gründerin des Blogs „Exstudentin„. Ihr Ziel ist, ein Leben ohne finanzielle Sorgen zu führen.

 

So investieren Blogger #15: Chris & Jens von Geldsystem-verstehen.de

Heute in der 15. Folge von „So investieren Blogger“ habe ich die Jungs von Geldsystem-verstehen.de bei mir zu Gast: Chris und Jens.

Sie haben einen Verlag gegründet und mehrere Bücher geschrieben.

Ich freue mich, euch in meinem Interview begrüßen zu dürfen.

Wie sieht eure Investment-Strategie aus?

Bevor wir diese Frage beantworten, möchten wir vorher noch kurz einen Schritt zurückgehen und dir einen wichtigen Tipp geben (und dem Schluss etwas vorgreifen). Bevor du beginnst dein Geld (und/oder deine Zeit) zu investieren, werde dir darüber klar, was du damit eigentlich erreichen möchtest. Was sind die Ziele deiner Investitionen? Idealerweise verfolgst du ein höheres Ziel und nicht die Steigerung unnötiger (Luxus-)Konsumausgaben. Ein solches Ziel kann die Steigerung der frei verfügbaren Zeit sein. Für uns als Autorenduo ist dieses Ziel von unseren Buchverkäufen leben zu können. Der Hauptfaktor dies erreichen zu können ist eben jene Zeit. Dementsprechend investieren wir unsere Einnahmen vor allem darin. Das heißt, dass unsere Einnahmen – da wir künftig nur noch Teilzeitstellen nachgehen werden – den zweiten Teil eines normalen Vollzeitgehalts abdecken. Vielleicht musst auch du künftig nur noch halbtags in einem Angestelltenverhältnis arbeiten, da deine Investitionen genügend zusätzliche Einnahmen abwerfen? Wir investieren unsere neue freie Zeit darin uns weiterzubilden, zu schreiben und uns um die Vermarktung unserer Bücher zu kümmern. Diesen Plan verfolgen wir solange, bis wir zu 100 Prozent unserer Leidenschaft und wahren Bestimmung nachgehen können. Die Investition in Multiplikatoren und ein Netzwerk ist dabei ganz besonders wichtig. Dabei sind unsere Investitionen immer an unentgeltlichen Dienstleistungen – basierend auf der Maxime des Gebens und Nehmens – geknüpft. Damit unterstützen wir uns gegenseitig, bauen unser Netzwerk auf und aus und vermeiden steigende Ausgaben. Sollte in einem zukünftigen Szenario dann noch Geld am Monatsende übrig bleiben, wird dies in ein gemeinsames Ferienhaus (wahrscheinlich am Südzipfel Italiens) investiert.

Was sind die besten 3 Investment-Bücher, die ihr gelesen habt?

Alles begann mit „Rich dad, poor dad“ von Robert Kiyosaki. Die einfachen und logisch verständlichen Erklärungen halfen uns, als sehr theoretisch orientierte Universitäts-Wirtschaftswissenschaftler, über den Tellerrand hinauszublicken. Gerade das Vier-Quadranten Modell ist noch immer von großer Aktualität und gibt sicherlich jedem – auf dem Weg in die finanzielle Freiheit – wertvolle Denkansätze mit auf den Weg.

Auf diesem Weg half uns „Die 4-Stunden-Woche“ von Timothy Ferriss enorm. Gerade hinsichtlich des Aufbaus passiven Vermögens – das, um Verwirrungen vorzubeugen, viel aktive Bemühungen voraussetzt – konnten wir in diesem Buch vieles lernen. Wobei man sich trotzdem im Klaren sein sollte, dass seine Philosophie des „Managment by absence“ vor allem auf den angelsächsischen Leser zugeschnitten ist.

Als drittwichtigstes Investment-Buch einigten wir uns auf „Wie Studenten Unternehmen gründen“ von Claudia Ossola-Haring und Alexander Dürr. Wir begannen unser Unternehmer-Abenteuer nämlich inmitten des Bachelorstudiums und hatten damals wenig Ahnung von der technischen Seite einer Unternehmensgründung. Insofern halfen uns die kurzen und knappen Tipps zu Zielgruppendefinition, Markt und Marktforschung, der Vorbereitung einer Existenzgründung, der (rechtlichen) Formalitäten, der Gewährleistung der Finanzierung und vieler weiterer Aspekte enorm!

Worum geht es in eurem Blog?

Unser Blog basiert auf unserer gemeinsamen Geschichte als Studenten der internationalen Volkswirtschaftslehre. Vor etwa 10 Jahren begaben wir uns zunächst auf die Suche nach Begründungen für die immer wiederkehrenden Finanzmarkt- und Wirtschaftskrisen. Im Rahmen dessen entstand unser Blog, der zu Beginn ausschließlich dieses Thema behandelte. Wir halten es nach wie vor für eine essentielle Informationsplattform für jeden Finanzinteressierten, der die grundlegenden Problematiken verstehen möchte. Später haben wir uns dann auch der Frage gewidmet, wie man das Hamsterrad verlassen kann. Wir zeigen mögliche Wege auf, auf individueller sowie volkswirtschaftlicher Ebene, vom System zu profitieren und sich langfristig sogar davon zu befreien. Schließlich sollte jeder in der Lage sein finanzielle Freiheit erreichen und das eigene Leben möglichst frei und autark leben zu können. In naher Zukunft werden wir außerdem die Thematik neuer Wege, Denk- und Lösungsansätze für ein faires und ökologisch verträgliches Wirtschaftssystem behandeln.

Welche Ziele habt ihr?

Wie wir bereits im ersten Abschnitt verdeutlicht haben, ist unser größtes Ziel, von unseren Buchverkäufen leben zu können und dabei anderen Menschen Freude zu bereiten und wichtige Tipps und Denkanstöße für ein finanziell freies Leben mit auf den Weg zu geben. Die Rückmeldungen auf unseren Blog und unsere Bücher sind bislang überaus positiv. Das wiederum spornt uns an unserem Traum Tag für Tag nachzujagen. Für uns ist die größte Erfüllung, mittels der Verwirklichung unserer Fähigkeiten und Talente, anderen Menschen weiterzuhelfen. Eine Steigerung des finanziellen Gewinns ist dabei nur ein Sahnehäubchen, das wir zu 100 Prozent in unsere Projekte reinvestieren. Außerdem möchten wir unser Netzwerk gerne weiter ausbauen und noch mehr Buchprojekte und Kooperationen realisieren. Da wir zwei sehr bescheidene, genügsame und fleißige Zeitgenossen sind, befinden wir uns bereits auf einem ganz guten Weg 🙂

Welchen Tipp möchtet ihr meinen Lesern mitgeben?

Unseren Tipp möchten wir an ein berühmtes Zitat von Johann-Wolgang von Goethe knüpfen: „Erfolg hat drei Buchstaben. TUN.“ Die meisten Menschen nehmen sich – gerade zu Beginn des Jahres – enorm viele Dinge vor. Sie möchten sich selbst und ihr Leben in verschiedensten Bereichen zum Positiven verändern. Doch nur den Wenigsten gelingt das. Die Begründung ist einfach – sie kommen einfach nicht in die Pötte! Meist folgt dem ersten Schritt (wenn sie ihn überhaupt machen) kein zweiter mehr. Doch wie der Volksmund so schön sagt: „Von nichts kommt nichts.“ Solange man sich nicht oder nur theoretisch mit seinen Zielen – in diesem Fall speziell der finanziellen Freiheit – beschäftigt, jedoch nichts unternimmt, kann sich unmöglich etwas an der gegenwärtigen Situation ändern! Veränderung und der Weg in die finanzielle Freiheit ist erst dann realistisch, wenn man beginnt Tag für Tag daran zu arbeiten. Falls ihr also immer noch  in der Planungsphase befinden solltet, fangt noch heute an ihn in die Tat umzusetzen! Ihr werdet sehen, dass die Erfolge, sobald sich eine gewisse Arbeitsdynamik entwickelt hat, nicht lange auf sich warten lassen!

In diesem Sinne – viel Glück auf eurem Weg wünschen

Chris & Jens

Über die Autoren

Jens und Chris II

Chris & Jens sind die Gründer des Blogs „Geldsystem-verstehen.de“ und die Autoren der Bücher „Der Hamster verlässt das Rad“ und „Tag auf Tag im Hamsterrad„.

 

So investieren Blogger #14: Christoph von Vermögensaufbau-online.de

Mein heutiger Interviewgast ist Christoph von Vermögensaufbau-online.de.

Auf diesem Blog erfährst du alles über das Bloggen und was dazu gehört.

Außerdem schreibt er über seine Investments.

Er selbst investiert hauptsächlich in Anlagemünzen.

Christoph, ich freue mich, dich auf meinem Blog begrüßen zu dürfen.

Wie sieht deine Investment Strategie aus?

Ich investiere aktuell sehr viel in meinen Internetauftritt. Dabei spreche ich in erster Linie nicht über Geld, sondern eher über meine Zeit. Mein größtes Investment bin ich selbst!

Ein Teil meines Geldes investiere ich sehr erfolgreich in Anlagemünzen (vor allem Sammlermünzen). Hier sehe ich immer noch sehr großes Potenzial. Dabei spreche ich ausschließlich von Bullion Münzen (999 Feingehalt), zum Beispiel in Gold oder Silber.

Ich gebe in manchen Monaten dreistellige Beträge aus, nur um eine einzige Münze zu bekommen. Doch wenn die gewünschte Sammlung erstmal vollständig ist, bin ich beruhigt.

Je geringer die Auflage einer Münze ist, desto höher werden die Nachfragen und vor allem der Preis sein. Dabei ist der Wert der Münze nicht zu 100% vom Rohstoffwert abhängig.

Ich muss gestehen, mit dem großen Thema Aktien und Börse habe ich mich vorher noch nie beschäftigt, da bin ich ein absoluter Neuling. Erst durch die Verknüpfung und den netten Kontakt in der bestehenden Blog-Community, wuchs mein Interesse.

Im Moment bin ich noch der klassische deutsche Sparer. Meine Spareinlagen werden zurzeit vom Tagesgeld-  und Festgeldkonto vernichtet, das wird sich aber in diesem Jahr ändern.

Was sind die besten 3 Investment Bücher, die du gelesen hast?

Um was geht es in deinem Blog?

Allgemein geht es um das Thema Bloggen, SEO, Webseitenaufbau und alles was dazu gehört. Ich teste sehr gerne neue Techniken, Partnerprogramme und Anwendungen und berichte dann ausführlich über Vor- und Nachteile. Auf vermögensaufbau-online.de geht es natürlich auch um Geldthemen, speziell um Affiliate Marketing und Spartipps.

Das war nicht immer so.

Ich habe letztes Jahr mit dem Bloggen begonnen und war totaler Anfänger. Ich träumte vom schnellen Geld durch das Internet, wie man es aus der Werbung eben kennt. Nach wenigen Wochen und einigen Fehlschlägen, beschloss ich einen Neuanfang.

Ich lege sehr viel Wert auf Transparenz.

Welche Ziele hast du?

Eigentlich wollte ich immer nach Amerika, New York! Letztes Jahr konnte ich mir diesen Traum erfüllen und ich war einfach nur sprachlos. Jeder sollte einmal in seinem Leben New York besuchen, die Stadt schläft wirklich nicht.

Mein Geld sinnvoll investieren! Ich muss endlich den klassischen Sparer hinter mir lassen.

Neue Position und schicker Dienstwagen, beruflich bin ich sehr zufrieden.

Wie geht es im Internet für dich weiter?

Zukünftig möchte ich mehr zum Thema Edelmetalle schreiben, speziell Münzen und Co. Das allgemeine Bild vom Münzsammler ist ja eher eingestaubt. Dabei tragen Sie nicht immer Karohemden, Brille und sind über 60 Jahre alt.

Ich möchte in 1-2 Jahren regelmäßige Einkünfte über das Internet erzielen. Besonderes Augenmerk lege ich hier auf Nischenseiten. Im Moment arbeite ich an 3 Seiten die in den nächsten Monaten online gehen.

Neues Ziel, passives Einkommen! Ich werde mehr Freizeit haben und das Leben genießen. Ferne Länder entdecken und spontaner werden. Nichts ist schlimmer als ein Leben nach Plan.

Welchen Tipp möchtest du meinen Lesern mitgeben?

Denk nicht immer so viel nach! Du möchtest dir einen Traum erfüllen? Dann starte am besten noch heute. Ich wollte vor Jahren eine eigene Webseite ins Leben rufen und erst 5 Jahre später hat es funktioniert.

Habe keine Angst vor Fehlschlägen oder schlechtem Feedback. Nur aus Fehlern kannst du lernen und entdeckst, wo deine Stärken liegen. Mein 1. Versuch für eine Webseite war eine Katastrophe.

Gehe auf Personen zu, suche den Kontakt und lerne von Gleichgesinnten.

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Über den Autor:

philipp

Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir mehr über verschiedene Investment Strategien.

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So investieren Blogger #13: Philipp von Weg-zum-Reichtum

Heute ist Philipp bei mir im Interview.

Philipp macht gerade eine Ausbildung zur männlichen Krankenschwester, wie er es nennt. Nebenbei hat er seinen Blog Weg-zum-Reichtum.net.

Auf diesem Blog kannst du ihn auf seinem Weg zum Reichtum begleiten. Das lässt sich aus dem Namen unschwer erkennen. 😀

Philipp, wie sieht deine Investment Strategie aus?

Ich bin 20 Jahre alt und habe daher den größten Hebel in meinem Humankapital. Aus diesem Grund fokussiere ich mich hierauf. Derzeit befinde ich mich in der Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger (männliche Krankenschwester), stehe derzeit 1 und möchte nach der Ausbildung Medizin studieren. Neben dem Studium werde ich arbeiten, hierbei versuche ich nach meiner Ausbildung eine Anstellung auf der ITS zu erhalten und daneben noch als freier Dozent in der Krankenpflegeschule. Im Bereich der Börse verfolge ich die klassische buy-and-hold Strategie. Hierbei habe ich einen heterogenen Mix aus Dividendentiteln und Growth sowohl als Einzeltitel, als auch in 2 ETF. Ich bin weltweit investiert.

Was sind die besten 3 Investment Bücher, die du gelesen hast?

Ok gute Frage! Ich habe mich bisher nicht um ein Ranking gekümmert, allerdings würde ich spontan behaupten, dass die Bücher, welche sich bisher am meisten rentiert haben zum einen Gerald Hörhan mit „Investmentpunk“ und Kiyosaki mit „Rich Dad, Poor Dad“ waren, denn sie haben mir die Augen geöffnet, mich umgelenkt von dem Konsumenten hin zum Investor. Für mich allerdings schon fast ein Buch, da sie mit ihrer Philosophie Hand in Hand gehen.

Auch sehr geholfen hat mir „Cashkurs“ von Dirk Müller, denn dadurch habe ich den Umgang mit Versicherungen gelernt, also welche wahrhaftig wichtig ist und welche nicht.

Außerdem ein etwas unterschätztes Exemplar, wie ich denke, „Börse für Dummies“ aus der „für Dummies“-Reihe. Nun ja klingt immer erstmal abschreckend, allerdings brachte es mir einen guten Überblick über alles was sich zum Thema Börse denken lässt, zum einen simple Dinge wie was ist ne Aktie, was ne Anleihe und was ein Derivat. Zum anderen echt nützliche Tipps wie das man die Orderzusätze ruhig nutzen sollte. (Ein Tipp den ich vor meinen ersten Käufen gerne gehabt hätte)

Um was geht es in deinem Blog?

Nun es geht um meinen Weg zum „Reichtum“, dabei kann man mich begleiten und lesen was mich gerade bewegt. Ich werde hier immer eine jährliche Übersicht erstellen um wie viel mein Vermögen gewachsen ist, warum jährlich? Weil das Wachstum derzeit bei mir recht begrenzt ist, aber ich habe dieses Jahr bereits meine Sparrate um 100% steigern können und diese 100% werden dieses Jahr nicht die letzten sein, so zumindest der Plan. Des Weiteren könnt ihr hier auch lesen was SMART ist und ob das verteufeln der Emotionen wirklich der einzig richtige Weg ist. Außerdem starte ich demnächst mehrere Serien zu verschiedenen Börsenstrategien und Portfolios.

Welche Ziele hast du?

Ok, die Frage habe ich ja fast schon mit der Ersten beantwortet. Wer aber nicht hochscrollen möchte und es schon wieder vergessen hat, für den fasse ich es hier nochmal zusammen, wer meine beruflichen Wünsche nicht lesen möchte, im nächsten Absatz geht’s weiter.

Beruflich: -Ausbildung mit mindestens 2,0 bestehen (dann gibt’s 400€ vom AG als Belohnung) – Start Medizinstudium -Anstellung auf Intensivstation – Freiberuflicher Pädagoge -Arzt

Börse: – bis 2020 mindestens 80.000€ gebundenes Kapital in Aktien+ETF – mit 40 genügend Einkommen durch Dividenden und Ausschüttungen für Fixkosten/Monatskosten

Sonstige finanzielle Ziele: – Monatliche Rückflüsse durch P2P-Kredite bis 2020 auf 500 € steigern – Kauf einer vermieteten Wohnung bis 2025 – Kauf weiterer Wohnobjekte – Während des Studiums/ nach der Ausbildung Webseitenbau mit angeschlossenem YT-Kanal zu anderem Thema mit angeschlossenem Shop

Familiäre Ziele: – Hochzeit meiner Freundin – Im Leben mindestens 3 Kinder – unseren kleinen Mops groß kriegen – Familie pflegen statt „Abschiebung“ in stationäre Einrichtungen

Gesundheitliche Ziele: – zwischen den ganzen Zielen auch immer mal zur Ruhe kommen – bis mindestens 40 Gesund bleiben – bis mindestens 80 im Köpfchen gesund bleiben

Welchen Tipp möchtest du meinen Lesern mitgeben?

Vollgas! Schaka! Von nüx kommt nüx! Alles Sprüche die ich früher gehasst habe, allerdings nach dem „Erwachen“ anders sehe. Macht was aus euch, werdet der Beste bei euch in der Schule/Ausbildung/Arbeit/Hobby und zieht einen Nutzen daraus. Außerdem Lesen bildet zwar, allerdings bildet auch hören und sehen. So nutze ich immer die Phase des Abwaschens um mir Podcasts anzuhören, oder auch YT Videos zu gucken. Auch wenn ich mir mal ein Auto leihe (meist von Mutti da kostenlos^^ ) höre ich auch gerne. Ich werde mir demnächst auch mal ein MP3-Player zu legen, da von meinem Smartphone die Kopfhörerbuchse defekt ist, damit ich beim Radfahren zur Arbeit mich auch weiterbilden kann.

Ich wünsche euch sehr viel Erfolg auf eurem Weg zum Reichtum!

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Über den Autor:

philipp

Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir mehr über verschiedene Investment Strategien.

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So investieren Blogger #12: Monika, Autorin des Buches „Finanziell frei“

Heute ist Monika bei mir zu Gast im Interview.

Monika ist bereits finanziell frei. Und Autorin des Buches Finanziell frei: Wie ich es geschafft habe, mit 45 ohne Geldsorgen zu leben.

Sie hat sogar ein Gastkapitel für mein Buch über Immobilien geschrieben.

In unserem Interview erzählt sie uns, mit welcher Investment Strategie sie das geschafft hat. Und was ihre weiteren Zielen sind.

Monika, ich freue mich, dich in meinem Interview begrüßen zu dürfen.

  1. Monika, wie sieht deine Investment Strategie aus?

Die erfolgreichste Strategie war bei mir der Kauf einer Immobilie vor 20 Jahren. Damals waren die Preise eher niedrig und die Mieteinnahmen haben von Anfang an die Kreditkosten getragen. Ich konnte weiteres erspartes Geld in die Tilgung stecken. Auf diesem Weg ist die Immobilie heute schuldenfrei und ich kann von den Mieteinnahmen leben.

Inzwischen versuche ich mich auch mit Aktieninvestments. Dabei begreife ich mich derzeit allerdings noch als Lernende und kann noch keine wirklichen Erfolge vorweisen. Allerdings sehe ich Aktien auch als ein langfristiges Engagement. Ich würde auch bei meiner Mietimmobilie sagen, dass diese in den ersten Jahren eher erst im Wert gesunken und dann wieder gestiegen ist. Einziger Unterschied: Ich konnte es nicht täglich überprüfen und kam aus dem Kauf auch in unsicheren Zeiten nicht raus.

2. Was sind die besten 3 Investment Bücher, die du gelesen hast?

Rich Dad – Poor Dad lese ich gerade und finde es nochmal ganz gut auf den Punkt gebracht. Wenn mir auch ein bisschen viel darüber geredet wird, wie es nicht geht.

Das liebe Geld: Sei nett zu ihm, dann ist es immer bei dir Der ganz andere Finanz-Ratgeber von Kate Northrup, weil sie viele weibliche Galubenssätze zum Thema Geld unter die Lupe nimmt.

Der reichste Mann von Babylon von Georg Clason bringt die Prinzipien, wie man reich wird, gut auf den Punkt.

3. Um was geht es in deinem Buch?

Ich erzähle meine Geschichte, wie ich es mit 45 geschafft habe, finanziell frei zu sein. Dabei geht es um grundsätzliche Haltungen, um Fügungen, um Mut und um zeitweises Hinterfragen von vielen Mainstreamvorstellungen, wie die Welt zu sein hat.

Im letzten Jahr musste ich mich mit Geldanlagen neu beschäftigen. Ich hatte eine Wohnung teuer verkauft, das Geld wollte wieder angelegt werden. In diesem Zusammenhang war ich viel im Netz unterwegs und habe viele Blogs gelesen, die alle im weitesten Sinne an ihrer finanziellen Freiheit arbeiten.

Es gibt aber wenige Menschen, die es „geschafft“ haben und darüber schreiben. Entweder haben die sich alle zurückgezogen, weil man in Deutschland ja bekanntlich nicht über Geld spricht. Oder es gibt sie nicht? In jedem Fall habe ich gedacht, dann kann ich ja mal meine Geschichte aufschreiben. Um Mut zu machen, dass es tatsächlich geht. Vielleicht kann mein Weg für die Eine oder den Anderen ja ein Vorbild sein.

4. Welche Ziele hast du?

Ich möchte mich noch freier von gesellschaftlichen Konventionen machen. Das betrifft besonders alle Vorstellungen des Arbeitslebens. Ich arbeite, weil es mir Spaß macht. Geld ist kein Mittel, um meine Miete zu zahlen, sondern gibt mir Anerkennung, dass ich für meine Kunden Nutzen stifte. Das muss ich mir aber immer wieder selber sagen. Denn auch ich bin sehr stark verfangen in so einer preußisch, protestantischen Arbeitskultur.

Was meine Finanzen angeht, so muss ich die eigentlich nicht mehr groß vermehren. Aber es macht schon Spaß, das Vermögen wachsen zu sehen. Von daher gehe ich mal davon aus, dass es auch in den nächsten Jahrzehnten wachsen wird. Im Durchschnitt 4% Rendite zu erzielen ist kein Ziel, das ich brauche, sondern so ein bisschen eine Frage der Ehre. Und wahrscheinlich wird es jetzt viele Leser geben, die dieses Ziel sehr niedrig empfinden. Aber da bin ich konservativ vorsichtig.

5. Welchen Tipp möchtest du meinen Lesern mitgeben?

Immer wieder über Geld und das Leben nachzudenken. Nichts muss so sein, wie es ausschaut.

Hast du weitere Fragen an Monika?

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So investieren Blogger #11: Markos vom Finanzille-Feiheit-mit-Dividende-Blog

In der 11. Folge von So investieren Blogger ist Markos bei mir zu Gast.

Markos ist der Gründer vom Finanzielle-Freiheit-mit-Dividenden-Blog.

Auf seinem Blog erklärt er die, wie du die finanzielle Freiheit mit Dividendenaktien erreichst. Wie sich aus dem Namen unschwer erkennen lässt. 😀

Er selbst möchte die finanzielle Freiheit mit 40 erreichen. Er beschäftigt sich bereits 16 Jahre mit Investments.

Markos, ich freue mich, dich in meinem Interview begrüßen zu dürfen.

Wie sieht deine Investment Strategie aus?

Ich investiere seit 6 Jahren konsequent in solide Aktienunternehmen, die jedes Jahr ihre Dividendenzahlungen erhöhen und einen kleinen Prozentsatz meines Dividenden Depots wird auch in High Yield Dividenden Aktien investiert.

Was sind die besten 3 Investment Bücher, die du gelesen hast?

In den vergangenen 16 Jahren habe ich sehr viele Investment Bücher gelesen.

Um was geht es in deinem Blog?

In meinem Finanz-Blog möchte ich Schritt für Schritt zeigen, wie man es mit Dividendeneinnahmen zur Finanziellen Freiheit schafft.

In vielen Ländern auf der Welt, spielen Dividendenzahlungen für die Altersversorgung eine Schlüsselrolle. Z.B. in USA, Kanada und in Großbritannien. In Deutschland werden Dividendenzahlungen steuerlich benachteiligt und Rentner, sowie Frührentner und Privatiers gelten sogar als Schmarotzer. Diejenigen, die sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg setzen, werden auch immer wohlhabender.

Darum kenne ich keine bessere und nachhaltige Möglichkeit, als sich ein konstantes und jährlich steigendes Passives Einkommen durch Dividenden Growth Aktien aufzubauen!

Welche Ziele hast du?

Die Finanzielle Freiheit bis Mitte 40 erreichen und mein Dividenden Depot mit Dividenden Aristokraten weiter ausbauen. Weiterhin meine Leser mit interessanten Artikeln zum Thema Finanzen informieren. Ich denke mal, dass die Artikel aus den Mainstream Medien einfach nicht ausreichen, damit die Leser sich mittelfristig ein Vermögen aufbauen können.

Welchen Tipp möchtest du meinen Lesern mitgeben?

Das Leben ist eine Reise – ein Spiel. Man sollte nicht seine Zeit und Geld mit Trading an der Börse verplempern. Mit Buy & Hold und soliden Dividenden-Aktien kann man ruhig schlafen und sich langfristig durch reinvestieren der Dividendeneinnahmen einen tollen Dividenden Cashflow für später aufbauen.

Hast du weitere Fragen an Markos?

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philipp

Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir mehr über verschiedene Investment Strategien.

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So investieren Blogger #10: Jürgen vom ETF-Blog

Mein heutiger Gast ist Jürgen vom ETF-Blog.

Ich besuche seinen Blog regelmäßig, um mein Wissen über das passive Anlegen zu erweitern.

Er bringt gerade ein E-Book heraus. Dieses hat er mir sogar zugeschickt.

Sein Ziel ist, von seinem Blog leben zu können.

  1. Jürgen ,wie sieht deine Investment Strategie aus?

Grundlage meiner Investment-Strategie ist die Moderne Portfoliotheorie, gemäß der Anleger ihr Risiko bei gleichen Ertragschancen reduzieren, indem sie in verschiedene Anlageklassen investieren. Anlageklassen sind u. a. Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe und der Geldmarkt.

Dabei setze ich auf marktgängige ETFs, da ich von den Vorteilen börsengehandelter Indexfonds absolut überzeugt bin.

70 Prozent investiere ich in Aktien-ETFs (50 Prozent MSCI World Index und 20 Prozent MSCI Emerging Markets Index), 20 Prozent in europäische Staatsanleihen, 5 Prozent in Immobilien-REITS und 5 Prozent in Rohstoffe.

2. Was sind die besten 3 Investment Bücher, die du gelesen hast?

Gerd Kommer: Souverän Investieren mit Indexfonds & ETFs, 4., akt. Aufl., Campus Verlag, Frankfurt/New York 2015.

Jessica Schwarzer: Einfach erfolgreich anlegen, Börsenbuchverlag, Kulmbach 2015.

Judith Engst/Janne Jörg Kipp: Indexzertifikate, ETFs und ETC s für Dummies, Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2013.

3. Um was geht es in deinem Blog?

Es geht auf meinem Blog um Geldanlage mit ETFs und die Philosophie des passiven Investierens.

Börsengehandelte Indexfonds gibt es in Europa seit rund 15 Jahren und sie sind einfach, transparent und kostengünstig und außerdem noch sehr flexibel, beispielsweise als Sparplan.

Der größte Vorteil ist, dass man mit nur einem einzigen ETF – zum Beispiel auf den MSCI World Index – von vornherein eine sehr breite Risikostreuung hat.

Bei einigen Direktbanken kann man bereits ab 25 Euro monatlich in einen Sparplan auf solch einen Fonds investieren.

Dabei kauft man jedes Mal ca. 1.600 verschiedene Unternehmen aus 23 Industrie-ländern.

Meine Zielgruppe ist die Generation Y, die Millennials, die leider nur sehr wenig an der Börse engagiert sind und dringend etwas für ihre Altersvorsorge tun müss(t)en.

Auf meinem Blog kann man Alles lernen, was man heute über Geldanlage wissen muss.

4. Welche Ziele hast du?

Mein Ziel ist, in absehbarer Zeit von meinem Blog leben zu können. Erste Werbeeinnahmen sind bereits geflossen und fließen auch weiterhin.

Darüber hinaus habe ich gerade ein 230-Seiten-E-Book im PDF-Format (DIN A5-Querformat, sehr lesefreundlich) beendet, das ich über meinen Blog verkaufen werde.

Es heißt „Finanzcoaching – für die finanzielle Basis deines Lebens“ und ich liefe darin nutzwertige Informationen für meine Zielgruppe über Geldanlage, Immobilienfinan-zierung und Versicherungen. Die finanziellen Basics sozusagen.

Dabei gebe ich auch konkrete Produktempfehlungen ab und erspare meinen Lesern eine Menge Zeit, die sie sonst für eigene Recherchen aufwenden müssten.

Dabei wende ich mich an Selbstentscheider, die Bankern und Finanzberatern nicht (mehr) vertrauen, sondern ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen.

5. Welchen Tipp möchtest du meinen Lesern mitgeben?

Die eigenen Finanzen eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen und zum langfristigen Vermögensaufbau (Stichwort Altersvorsorge) in ETF-Sparpläne zu investieren.

Diese gibt es bei jedem Online Broker und fast alle haben spezielle Aktionsangebote, bei denen es ausgewählte ETFs ohne Ordergebühren gibt, so dass wirklich 100 Prozent des Sparbeitrages in den jeweiligen ETF fließen.

Auf meinem Blog habe ich eine Serie über ETF-Sparpläne und den abschließenden Gesamtvergleich findest du hier:

http://etf-blog.com/die-etf-sparplaene-der-online-broker-im-abschliessenden-vergleich/

Vielen Dank für das Gespräch!

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Über den Autor:

philipp

Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir mehr über verschiedene Investment Strategien.

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So investieren Blogger #9: Michael von Geldkatze

Auf dieses Interview bin ich besonders stolz.

Heute ist Michael vom Blog Geldkatze bei mir zu Gast.

Er ist wirklich eine interessante Person. Und hat bereits eine Erfahrung von über 10 Jahren in der Investment-Branche.

Besonders wichtig sind ihm wohltätige Zwecke. Bereits heute spendet er 10% seines Einkommens.

Sein Ziel ist, mit Ende 30 finanziell frei zu sein.

Michael, wie sieht deine Investment-Strategie aus?

Ich verfolge eine breit diversifizierte Investmentstrategie. Vor 10 Jahren habe ich begonnen, und zwar mit einer Verteilung von 20% Anleihen (Staatsanleihen, Corporate Bonds) und 80% Aktien (Stock Picking; Fokus: Europa, Blue Chips und Nebenwerte). Meinen Investment-Stil von damals würde ich als Contrarian Value Investing bezeichnen (antizyklisch). Ich habe ziemlich viele Qualitätsaktien getrackt, historische Analysen angestellt und auf Krisenjahre gewartet. Kaufgelegenheiten boten sich insbesondere nach der Dot Com Babble und nach der Finanzkrise 2007 / 2008. Im Jahr 2012 habe ich den Großteil meines Portfolios umgeschichtet und einen erheblichen Teil aus den Kursgewinnen in Immobilien gesteckt. 2015 habe ich den größten Teil meiner Einzelwerte veräußert und auf ein ETF-Weltportfolio umgeleitet. Hierbei handelt es sich allerdings nur um geringe monatliche Sparraten. Der weitaus größerer Teil meiner Investitionen flieβt u.a. in direkte Unternehmensbeteiligungen und in den Aufbau eigener Business-Projekte.

Was sind die besten 3 Investment Bücher, die du gelesen hast?

  1. Rich Dad Poor Dad
  2. Letters of Warren Buffett
  3. The Intelligent Investor

Um was geht es in deinem Blog?

Es geht um das wundervolle Thema Vermögensaufbau. Ich beschäftige mich seit über 10 Jahren privat mit unterschiedlichen Kapitalmärkten und habe beruflich in der Vermögensverwaltung und im Investment Banking gearbeitet.

Dabei habe ich so einiges gesehen, viel gelernt und auch gemerkt, dass selbst die größten Kapitalmarktexperten sehr oft falsch lagen mit ihren Analysen. Ausschlaggebend für die Gründung meines Blogs war sicherlich auch die Tatsache, dass mein Freundeskreis hauptsächlich aus Leuten besteht, die keinen Bezug zum Thema Vermögensaufbau oder Kapitalmarkt haben. Und ich habe mich gefragt:

Wie kann ich so vielen Menschen wie möglich einen relativ sicheren Weg zum Vermögensaufbau zeigen?

Wie kann ich ihnen die Angst vor dem Investieren nehmen?

Wie kann ich den Menschen zeigen, worauf sie achten müssen und wie kann man sich eine „Goldene Gans“ züchten, die, wenn sie gut und anständig gefüttert wird, später goldene Eier legt?

Kurzum: Es geht darum, die eigene Sparquote zu erhöhen und das überschüssige Kapital zu vergröβern. Das ist die „mechanische“ Seite des Investierens. Das ist schnell gelernt. Wenn Du A machst, passiert B. Viel wichtiger ist es, an Deinen Gewohnheiten und Glaubenssätzen zu arbeiten. Sie sind maßgeblich dafür verantwortlich, ob Du dazu in der Lage bist, Vermögen aufzubauen.

Welche Ziele hast du?

Meine Ziele reichen bis ins Jahr 2100. Es sind ziemlich viele. Die Kernelemente sind, eine große glückliche Familie zu haben und Gutes in der Welt zu tun. Bereits heute flieβen 10% meiner Gesamteinnahmen in wohltätige Zwecke. Mein mittelfristiges finanzielles Ziel ist es, die finanzielle Freiheit mit Ende 30 zu erlangen. Darunter verstehe ich einen monatlichen Cash Flow (angepasst an Inflation und nach Abzug von Steuern) von mind. 5.000€ pro Monat. Alles, was darüber hinaus geht, möchte ich in nachhaltige Geschäftsmodelle investieren, die eine positive Auswirkung auf Mensch und Natur haben und eine gewisse Rendite einbringen.

Welchen Tipp möchtest du meinen Lesern mitgeben?

Schau Dich jetzt, in diesem Moment um. Egal, ob Du gerade in einem Café sitzt oder auf Deinem Bett liegst. Du wirst erkennen, dass alles, was Du siehst, als eine Idee begonnen hat. Nicht Deine Umstände bestimmen Dein Leben, sondern die Art, wie Du Dinge siehst und worauf Du Deinen Fokus legst. Reichtum beginnt im Kopf und genau dort solltest Du ansetzen, denn es ist der Ort, an dem Ideen beginnen, Realität zu werden.

Wenn Du nicht bereit für ein finanziell freies Leben bist, wirst Du es so machen wie die meisten Lotto-Millionäre. Du wirst keinen Cent ausgeben und so leben wie vorher – oder: Alles auf den Kopf hauen und bei Null anfangen.

Hast du weitere Fragen an Michael?

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So investieren Blogger #8: Florian von Börseneinmaleins

In der 8. Folge von So investieren Blogger ist Florian Müller bei mir zu Gast.

Florians Blog www.boerseneinmaleins.de startete im April 2015. Seine Passion, welche er bei Prof. Otte entdeckte, ist das Schreiben.

Er konnte während seiner Arbeit bei diesem renommierten Finanzprofessor auch schon als Ghostwriter für ein Werk von ihm agieren. Dadurch kam letztendlich der Entschluss, einen eigenen Blog aufzubauen.

Florian, wie wird man erfolgreich an der Börse?

Lieber Philipp, eine sehr gute Frage – die man nicht pauschal beantworten kann. Es spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. In meinem Buch „Vorsorgemodell 4.0 – Das ZARAS Prinzip für eine erfolgreiche Geldanalage“, habe ich die Eckpfeiler einer erfolgreichen Strategie aufgestellt. Das Akronym ZARAS steht für folgende Begriff: Zeit, Ausdauer, Rationalität, Aktien und Sparen. Hierbei gehe ich detailliert auf die einzelnen Komponenten ein und zeige, was eine Vielzahl an Börsenneulingen grundsätzlich falsch macht und wie man sich auch mit kleinen monatlichen Sparbeträgen ein Vermögen ganz einfach aufbauen kann. Da ich aus meiner praktischen Arbeit im Portfoliomanagement hunderte von Depots vermögender Kunden gesehen habe, konnte ich die häufigsten Fehler ausfindig machen und eine gewisse Parallelität der Depotstrukturierung erkennen.

Wann hast du das erste Mal am Aktienmarkt investiert?

Ich habe schon mit 18 oder 19 Jahren angefangen, verschiedene Fonds zu besparen. Diese habe ich mit monatlich anfänglich 25€ während meiner Studentenzeit weiter gefüttert. Als ich 2008/2009 den Aktiencrash live miterlebte, unter anderem war ich zu dieser Zeit in Köln beim Institut für Vermögensentwicklung beschäftigt und hatte direkten Einblick in das Fondsmanagement, bekam ich selbst kalte Füße und verkaufte meine kompletten Fonds fast am Tiefpunkt. Hierbei realisierte ich einen großen Verlust. Das Geld aus dem Verkauf der Fonds steckte ich aber sofort wieder in Einzeltitel. Ich hatte eine Allianz bei 57€ gekauft und eine AXA bei knapp unter 9€. Zudem holte ich mir spekulativ einen griechischen Wettanbieter namens OPAP ins Depot. Ich hatte nach 3 Jahren satte Gewinne, die ich realisierte und mit den Altverlusten verrechnen ließ. Einer meiner Fehler war, dass ich eigentlich nur verkauft habe, da ich mit den Titeln über 100% im Plus lag und mir gedacht habe, so kann es nicht weitergehen. Ein häufiger Fehler, den Privatanleger machen – Gewinne einfach nicht laufen lassen. Mittlerweile fahre ich eine recht einfache Strategie mit ETFs und einem global diversifiziertem Portfolio.

Wie hat sich deine Sicht geändert?

Da ich beruflich täglich den Aktienmarkt verfolge, könnte ich zu dieser Frage viel erzählen. Besonders fiel mir in letzter Zeit auf, ist, dass manche Medien speziell in Deutschland sehr reißerisch kommunizieren. Das hat den Effekt, dass einzelne Hiobsbotschaften in Sachen Wirtschaft allgemein und Unternehmensnachrichten im Speziellen kurzzeitig die genannten Aktien heftig ins Schwanken bringt. Ich erwähne beispielsweise für das Jahr 2015 nur den dramatischen Absturz von VW oder Linde. Dass bei so schwergewichtigen Einzeltitel eine Kurskorrektur von deutlich mehr als 10% an einem Tag vorkommt, konnte ich nicht glauben. Eine gewisse Irrationalität scheint damit einherzugehen. Zudem sind die Märkte heutzutage sehr manipulativ gesteuert und hängen derzeit an Indikatoren wie dem Ölpreis oder der FED sowie der EZB. Zudem verstärken automatische Stopp Loss Marken und Algorithmen eine Bewegung des Marktes erheblich stärker als früher. Ich nenne hier nur den Marktverlust des DAX am schwarzen Montag des 24.08.2015 von kurzzeitig knapp 800 Punkten. Dieser ist rational nicht erklärbar. Unruheherde gibt es zu jeder Börsenzeit. Nach der Finanzkrise war anschließend das Thema Griechenland und das Zerbrechen der Euro Zone im medialen Fokus. Dann kam der Konflikt Russland/Ukraine, und derzeit sind China und der niedrige Ölpreis sowie der Leitzins Themen der Medien. Es gibt immer wieder neue Themen, die „en vogue“ werden.

Welche Strategien funktionieren am Aktienmarkt?

Nach meinen beruflichen und privaten Erfahrungen an der Börse seit nunmehr knapp 15 Jahren, verfolge ich eine recht simple und höchst effektive Methode. Ich bespare ganz stoisch monatlich ETFs. In der Theorie mag dies recht langweilig klingen. In der Praxis vermeide ich damit Fehler wie den Aktionismus. Dies bedeutet, dass sich viele Privatanleger von Emotionen leiten lassen und auch ständig gewillt ist, Transaktionen zu tätigen – also Aktie verkaufen oder kaufen. Eine feste Strategie über Jahrzehnte zu fahren und stur daran festzuhalten, gelingt wohl den wenigsten Privatanlegern.

Wieso glaube ich an so eine simple Strategie? Ganz einfach. Neulich las ich über einen der erfolgreichsten Fonds in Amerika. Er hatte solide Aktientitel gekauft und danach keinerlei Transaktionen mehr getätigt. Diese Beharrlichkeit und der Verzicht auf Aktionismus führte letztendlich zum Erfolg. Dabei verstrichen jedoch Dekaden. Mein ehemaliger Chef bei einer unabhängigen Vermögensverwaltung formulierte es immer so „Der ertragsärmste Bankkunde mit einem Depot ist wohl einer der erfolgreichsten Anleger“. Sprich, derjenige mit den wenigsten Transaktionen und einer klaren soliden Strategie erzielt meistens die höchste Rendite, ist jedoch für die Bank nicht ertragreich. Wieso? Weil erst durch ständige Transaktionen die Bank Geld an Ihnen verdient. Deshalb ist für mich die passive Strategie, verbunden mit der sturen monatlichen Investition in ETFs, die Beste.

Wie wichtig sind Dir Dividendeneinnahmen?

Dividenden sind natürlich ein Schmankerl obendrauf. In der heutigen Zeit, in der es mit einer Nullzinspolitik und keinerlei großartigen Renditen für Tagesgeld, Festgeld geschweige denn für das Sparbuch gibt, ist eine Dividende als zusätzliche Komponente in einem ausgewogenen Depot natürlich Gold wert. Was mir an meiner Strategie gefällt: ich erhalte bei den meisten ETFs quartalsweise Ausschüttungen, die aus Dividenden generiert werden. Somit partizipiere ich mit meiner Strategie an den Dividendenauszahlungen der Konzerne. Alleine dieses Jahr werden die Dax Konzerne über 30 Milliarden € an Dividende an Ihre Aktionäre auszahlen. Ein Rekord!

Was soll ein Anfänger beim Investieren beachten?

Ein Börsenneuling sollte sich gezielt erst mal ein fiktives Musterdepot anlegen, um ein Gefühl für die Börse und deren Schwankungen bekommen. Es gibt etliche Leute, welche emotional an der Börse agieren. Dies kann fatale Folgen haben, wenn man sich später mit richtigem Geld an die Börse wagt. Jeder tickt anders und hat verschiedene Schmerzgrenzen. Dessen sollte man sich vorher bewusst sein. Auch sollte man sich gezielt die Frage stellen, ob man es auch schafft, mal kurzzeitig deutlich im Minus zu stehen und diese Durststrecke auszuhalten. Viele Privatanleger scheitern an diesem Punkt und kehren dann frustriert der Börse den Rücken. Siehe die New Economy Blase Anfang der Jahrtausendwende oder der Fall Telekom. Die Risikoaffinität spielt dabei auch eine große Rolle. Es gibt unterschiedliche Typen von Privatanlegern. Sie sollten sich klar werden, ob Sie für die Börse überhaupt geeignet sind und auch in Phasen fallender Märkte ruhig schlafen können. Fazit: Jeder sollte sich ein Gespür dafür verschaffen, wie die Börse überhaupt funktioniert. Und sich eine klare Strategie festlegen, in der man sich wohlfühlt und an der man auch über Jahre oder sogar Dekaden festhalten kann. Ansonsten wird es wie im Casino laufen.

Wie würdest du 10.000 Euro anlegen?

Gezielt und gleichmäßig aufgeteilt in verschiedene ETFs mit einem globalen Ansatz. Vielleicht nicht den kompletten Betrag auf einmal, sondern jeweils in 2 Tranchen innerhalb eines angemessen zeitlichen Korridors.

Was bedeutet für dich der Begriff „Finanzielle Freiheit“? Und kann jeder die „Finanzielle Freiheit“ erreichen?

Für mich würde finanzielle Freiheit nicht mehr bedeuten als mein jetziger Zustand. Mir macht meine Arbeit Spaß, von daher ist dies ein positiver Nebeneffekt, der sich vielleicht irgendwann mal ergeben sollte. Finanzielle Freiheit ist ja ein sehr weitreichender Begriff. Dadurch, dass ich mit einigen Persönlichkeiten befreundet bin, wie beispielsweise Gerald Hörhan (er ist finanziell frei mit Anfang 40), hat sich mein Tagesverlauf nicht sonderlich geändert. Wenn ich von meinen passiven Einnahmen leben könnte, sie sozusagen meine monatlichen Fixkosten abdeckten, würde ich mehr in Freizeit investieren und einige Länder und Kulturen bereisen. Statussymbole brauche ich nicht, weil ich mich dem allgemeinen Konsumgebaren der heutigen Gesellschaft größtenteils entzogen habe.

Ich denke, es ist nicht so wichtig, finanziell frei zu sein, sondern vielmehr seiner Profession im Leben nachzugehen. Das schafft Lebensqualität. Wenn man dem nachgehen kann, was einem liegt und Spaß macht, kommt der Erfolg, auch womöglich in der monetären Form.

Ich denke, wenn man eine eiserne Spardisziplin schon in jungen Jahren hat, sich dem Mainstream der Medien entzieht und über Jahrzehnte an der Börse sein Geld anlegt, kann man ein großes Vermögen anhäufen. Ob es reicht, finanziell unabhängig zu sein, ist meines Erachtens nicht das primäre Ziel, das im Vordergrund stehen sollte. Aber Geld beruhigt. Wie sagte schon Goethe: „Am Ende ist das Geld doch das Zeichen aller Notwendigkeiten und Bequemlichkeiten des Lebens“

Ist die Börse zum Casino geworden?

Es gibt mittlerweile unzählige Finanzprodukte zum Zocken. Zertifikate in reiner Form, mit Barrieren, Turbo, Bonus und und und..

Die Gier ist immer vorhanden und das schnelle Geld reizt natürlich. Aber neben dem erfolgreichen Trader, der dann Nachahmer in den Bann zieht, gehen von 100 Leuten vermutlich 90 komplett leer aus. Der eine aber hochgejubelt und für das Marketing eingesetzt – am Ende verdienen hauptsächlich die Banken. Bitte nicht von reißerischer Werbung blenden lassen. Natürlich ist der Reiz da, doch die Geschichte hat gezeigt, dass die erfolgreichsten Anleger die Langfristanleger sind und nicht die Zocker. Mit einer soliden Strategie kann man beruhigt schlafen und muss sich nicht tagtäglich von Kurschwankungen anstecken lassen, worunter auch das Gemüt extrem leidet.

Wie viele Artikeln wurden bisher auf deinem Finanz-Blog veröffentlicht?

Ich habe seit April 2015 über 40 Kolumnen geschrieben. Im Dezember 2015 kam zusätzlich mein Buch Vorsorgemodell 4.0 – Das ZARAS Prinzip für eine erfolgreiche Geldanlage  heraus, welches man über die Plattform Amazon als Kindleversion oder als Printversion für schmales Geld bestellen kann.

Wie bist du auf die Idee gekommen, einen Finanz-Blog zu gründen?

Es war schon immer mein Wunsch nur hatte ich anfänglich von der technischen Seite ein wenig Angst. Aber mit WordPress und ein wenig Hilfe ging das alles doch relativ problemlos. Das Schreiben liegt mir und ich möchte mein Wissen, welches ich durch jahrelange private und berufliche Praxis erworben habe, gerne Anfängern und Neulingen an der Börse weitergeben.

Welche Vorteile bringt dein Blog gegenüber anderen Finanz-Websites?

Ich habe kein Interessenskonflikt. Sprich ich schreibe was ich denke und was ich für richtig erachte. Niemand schreibt mir vor, auf welche Meinung es hinausläuft. Diese Unabhängigkeit der Berichterstattung ist heutzutage fast nicht mehr gegeben in der deutschen Medienlandschaft, weil viele Finanzwebseiten eine bestimmte Intention oder Ausrichtung haben. Ich kann ganz frei schreiben, was mir auf dem Herzen liegt. Durch meinen Job als Portfoliomanager bekomme ich direkten Einblick in das, was dem Kunden derzeit auf dem Herzen liegt oder welche Sehnsüchte und Ängste ihn gerade belasten. Daraus kann sich ad hoc eine Fragestellung für einen neuen Beitrag ergeben. Dies kann kein Finanzredakteur. Das ist mein großer Vorteil. Ich sitze an der Quelle der Realität.

Was ist dein größtes Anliegen, das du deinen Bloglesern mit auf den Weg geben möchtest?

Sei beharrlich und halte an einer einfachen ETF Strategie fest. Die Zeit und der Zinseszins entfalten sich erst im Laufe der Jahre. Durch die immer schnelllebiger werdende Zeit wird es immer schwieriger, an langfristigen Werten und Normen festzuhalten. Dies lohnt sich aber auf Dauer und man wird dann fürstlich entlohnt. Die Altersvorsorge muss neu überdacht werden. Diese Vorsorge beruht auf einer Strategie und der psychologischen Komponente. Es gilt, dieser zu vertrauen und über einen längeren Horizont treu zu bleiben. Ich habe dafür das ZARAS Modell entwickelt. Die Buchstaben stehen für Zeit, Ausdauer, Rationalität, Aktien und Sparen. Hierbei lernt man die Grundregeln und Verhaltensweisen, welche an der Börse unbedingt notwendig sind, um erfolgreich agieren zu können. Wenn man diese Methode stur befolgt und seinen Fokus neu justiert, kann man entspannt in die Zukunft blicken und muss sich wenig Sorgen um seine finanziellen Lebensabend machen. Detaillierte Erläuterungen zum ZARAS Prinzip finden sich in meinem neu erschienenen Buch Vorsorgemodell 4.0 – Das ZARAS Prinzip für eine erfolgreiche Geldanlage, das die Grundlagen eines kostengünstigen und einfachen Vermögensaufbaus mit ETFs liefert.

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Zum Autor

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Florian Müller ist Blogger und Finanzautor. Derzeit arbeitet Müller bei einer unabhängigen Vermögensverwaltung in Frankfurt am Main und betreut dort wohlhabende Kunden. Nebenbei betreibt er seinen eigenen Blog www.boerseneinmaleins.de

So investieren Blogger #7: Jessica, Autorin des Buches „Einfach erfolgreich anlegen“

So investieren Blogger geht in die 7. Runde. Heute ist Jessica Schwarzer bei mir im Interview.

Sie ist Journalistin des Handelblatts und Autorin der 3 Bücher Einfach erfolgreich anlegen, Sell in May and go away? und Gierig. Verliebt. Panisch..

Die ersten beiden Bücher habe ich bereits gelesen und kann sie nur empfehlen.

Heute spricht Jessica über ihre Investment-Strategie. Ihr Ziel ist, den deutschen Sparern Aktien näher zu bringen.

Hallo Jessica. Ich freue mich, dich in meinem Interview begrüßen zu dürfen.

Wie sieht deine Investment-Strategie aus?

Ich bin überzeugte Aktionärin und deshalb habe ich auch eine relativ hohe Aktienquote von fast 80 Prozent. Die Risikostreuung ist dabei natürlich das oberste Gebot. Ich setzte auf Qualitätsaktien, Value-Titel, Nebenwerte, Dividendentitel und auch Schwellenländer-Aktien. Meinen relativen geringen Anleiheanteil bilde ich mit Staats- und Unternehmensanleihen aus dem Euro-Raum ab, auch wenn die Renditen derzeit minimal sind. Das Ganze setze ich mit börsengehandelten Indexfonds (Exchange Traded Funds, kurz ETFs) um. Im Grunde setze ich die chancenorientierte Strategie aus meinem aktuellen Buch Einfach erfolgreich anlegen um.

Was sind die besten drei Investment Bücher, die du gelesen hast?

Kostolany, Kostolany, Kostolany. Danach kommt erstmal wenig. Die Kunst über Geld nachzudenken ist sensationell, ebenso Das ist die Börse, aber eigentlich gilt das für alle Kosto-Bücher. Ken Fischers Börsen-Mythen enthüllt für Anleger habe ich ebenfalls sehr gerne gelesen.

Um was geht es in deinem aktuellen Buch?

Es geht um einfaches, aber wirkungsvolles Anlegen, leicht verständlich und trotzdem erfolgreich. Nach Börsenweisheiten und Börsenpsychologie habe ich für mein drittes Buch eine Anlagestrategie entworfen. Unterstützt hat mich dabei Dr. Andreas Beck vom Institut für Vermögensaufbau aus München. Herausgekommen sind drei Musterdepots, die je nach Risikoaffinität der Anleger mit verschiedenen Bausteinen – ausschließlich Aktien und Anleihen übrigens – bestückt sind.

Welche Ziele hast du?

Es geht mir aber vor allem darum, den deutschen Sparern das Aktieninvestment näher zu bringen, ihnen die Vorteile aufzuzeigen und die Angst zu nehmen. Nicht erst in Zeiten von Niedrigstzinsen sind Aktien ein Muss in jedem Depot, aber jetzt eben erst recht. Meine Strategie ist sehr langfristig angelegt, nichts für Zocker oder Trader. Ich plädiere für einen langen Atem, für Ruhe bei der Geldanlage.

Welchen Tipp möchtest du meinen Lesern mitgeben?

Mein Buch zu lesen natürlich! Aber Spaß beiseite: Ich kann nur jedem raten, sich mit seiner Geldanlage, dem Vermögensaufbau und der eigenen Altersvorsorge zu beschäftigen. Je früher desto besser. Sich auf die gesetzliche Rente zu verlassen ist groß fahrlässig. Geld auf Sparkonten zu horten auch nicht die Lösung. Aktien aber schon, vor allem langfristig. Sie sind keine Zockerei, sie sind weder gefährlich noch hoch riskant. Wir reden von Unternehmensbeteiligungen. Was kann falsch daran sein, sich an „Made in Germany“, auf das wir doch alle so stolz sind, zu beteiligen? Besser ist es natürlich noch, sich gleich an der gesamten Weltwirtschaft zu beteiligen, das Risiko als breit zu streuen. Sparbücher und Tagesgeldkonten war nie eine besonders gute Geldanlage, heute bedeuten sie de facto Geldvernichtung. Und das will doch sicher niemand!

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Über den Autor:

philipp

Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir mehr über verschiedene Investment Strategien.

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So investieren Blogger #6: Nico von Finanzglück

Mein heutiger Gast ist einer meiner Favoriten der Finanzblogger-Szene: Nico von Finanzglück.

Ich bin auf ihm wegen seinem besonderen Schreibstiel aufmerksam geworden. Seine Schreibstimme vergisst du nicht leicht.

Seitdem lese ich jeden seiner Artikel. Und gebe meine Meinung in den Kommentaren wieder.

Hallo Nico, es freut mich, dich heute auf meinem Blog vorstellen zu dürfen.

  1. Wie sieht deine Investment Strategie aus?

Ich fahre zweigleisig und investiere in Immobilien und den Aktienmarkt.

Zu den Immobilien zähle ich übrigens nicht das Haus, in dem wir leben. Dies ist nicht wirklich ein Investment (weil es keinen Ertrag generiert), sondern eher eine Lifestyle Entscheidung.

Ich besitze zwei 55qm große Wohnungen im Prenzlauer Berg. Die Wohnungen kaufte ich 2011 und vermiete sie seit dem. Die Verwaltung mache ich selber, was bisher auch recht gut mit geringem Zeitaufwand funktioniert. Die bisherige Rendite-Entwicklung ist ordentlich. Da gibt es nichts zu meckern. Sowohl die Mieten als auch die Immobilienpreise haben sich in den letzten Jahren unerwartet günstig entwickelt. Die Mieter sind auch recht umgänglich. Den berühmten Anruf um Mitternacht wegen des verstopften Klo’s hatte es bisher noch nicht gegeben. Mehr Informationen zu meinen Immobilien inklusive einer detaillierten Berechnung meiner Rendite kannst Du hier nachlesen. Ich plane derzeit aber nicht, noch zusätzliche Immobilien zu kaufen. Mein Ziel hier ist vielmehr die Kredite der Wohnungen in den nächsten Jahren komplett zu tilgen.

Mein zweites Investment-Standbein ist der Aktienmarkt. Hier spielt jetzt die Musik und hier wird in den nächsten Jahren das Wachstum in meinem Portfolio stattfinden.

Ich halte nur ca. ein Monatsgehalt als Notfallreserve in meinem Girokonto. Alles weitere Geld, was ich darüber hinaus anspare, wird direkt in Indexfonds investiert. Dabei ist es egal, ob die Kurse gerade boomen oder darniederliegen. Ich bin passiver Take-and-Hold Anleger. Dabei investiere ich in drei breitgestreute ETFs mit einer festgelegten Gewichtung, die ich mit jeder neuen Investition wieder herstelle. Um welche ETFs es sich handelt und wie meine einer Aktienmarkt-Investmentstrategie konkret aussieht, kannst Du auch weiterführend hier checken.

Alles frei werdende Kapital geht in diese drei ETFs. Ich verzichte komplett auf Anleihen/Renten oder sonstige „sichere“ Anlagen. Die Wohnungen generieren mir ein recht stabiles monatliches Einkommen. Beiden Anlageklassen, Immobilien und Aktienmarkt, korrelieren kaum miteinander. Das langt mir an Diversifikation.

2. Was sind die besten 3 Investment Bücher, die Du gelesen hast?

Gar keine einfache Frage. Das Buch, was wohl am meisten meine heutige Anlagestrategie beeinflusst hat, war Kommers Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs. Wenn Du passiv investieren willst, dann ist dieses Buch ein wirklich guter Anfang.

Ansonsten habe ich verschiedene Bücher zum Thema Aktienmarkt gelesen, würde aber keines davon besonders hervorheben wollen. Bücher von/über Buffett, Graham und Kostolany haben mich inspiriert, aber letztendlich nicht überzeugt, aktiv in Einzelaktien zu investieren.

Sehr interessant und auch ausgesprochen unterhaltsam finde ich die Werke von John Kenneth Galbraith. Hier würde ich Der Große Crash 1929 oder auch Eine kurze Geschichte der Spekulation empfehlen. Letztendlich werden die kurzfristigen Entwicklungen an den Märkten durch die Gier oder Furcht der Anleger bestimmt. Sei es bei der Tulpenmanie in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, bei der großen Depression 1929 oder beim Platzen der Dotcom Blase zur Jahrtausendwende. Da hat sich seit Jahrhunderten nicht wirklich viel getan. Seit der Lektüre von Galbraiths Büchern sehe ich das Auf-und Ab an den Börsen ziemlich entspannt.

3. Um was geht es in deinem Blog?

Wie der Name schon verrät, geht es auf meinem Blog Finanzglück um die Themen Glück und Finanzen. Beides hängt für mich zusammen. Gesunde Finanzen erlauben Dir ein glücklicheres Leben zu führen. Damit meine ich nicht, dass Geld bzw. Vermögen Dich automatisch glücklicher machen. Vielmehr wird Dich ein gesunder Umgang mit Finanzen vor vielen negativen Gefühlen und (emotionalem) Stress bewahren.

Auf Finanzglück beschreibe ich aus sehr persönlicher Sicht, wie ich in den nächsten Jahren genug Vermögen aufbauen werde, um hoffentlich noch in recht jungen Jahren die finanzielle Freiheit zu erreichen. All das mit dem Ziel, gemeinsam mit meiner Familie, ein möglichst glückliches Leben zu führen. Dabei versuche ich die richtige Balance zu finden zwischen handfesten Erfahrungsberichten, z.B. bei meinen Investitionen, und interessanten Hintergrundwissen, z.B. zum Thema Glück.

4. Welche Ziele hast du?

Lass mich hier allgemein anfangen und dann konkreter werden.

Mein oberstes Ziel ist ein glückliches Leben zu führen. Alles andere lässt sich dann unterordnen. An diesem Ziel richte ich konsequent meine Prioritäten aus.

Ich bin ein sehr freiheitsliebender Mensch. Von daher glaube ich auch, dass die finanzielle Freiheit für mich ein passendes Konzept ist, um langfristig glücklicher zu sein. Darauf arbeite ich hin. Wenn alles wie geplant läuft, sollte ich dieses Ziel mit Mitte 40 erreicht haben.

Darüber hinaus setze ich mir noch kurzfristige Ziele, die ich jedes Jahr aufschreibe und vierteljährig checke. Für 2016 habe ich konkret folgende Ziele:

  • Finanzen:
    • Schulden-Reduzierung von mindestens X Euro (sorry, dass ich hier nicht ins Detail gehen will)
    • Minimum Investition in ETFs von X Euro (dito)
    • Sparrate von mindestens 50%
  • Gesundheit:
    • Minimum zwei Mal pro Woche Krafttraining
    • Zielgewicht von 77,5kg erreichen und halten (der Klassiker unter den Jahreszielen J)
  • Finanzglück:
    • Mindestens einen Beitrag pro Woche veröffentlichen (außer im Urlaub)
    • Im Durchschnitt über 3.000 Besucher pro Monat
  • Random (jedes Jahr habe ich ein Ziel, was außer der Reihe fällt. Letztes Jahr war es einen Finanzblog zu starten…):
    • Ein paar alten Freunden, die ich von meinen Auslandaufenthalten kenne (Brasilien, Argentinien, USA), aber schon lange nichts mehr gehört habe, eine längere E-Mail schreiben, um den Kontakt wieder aufzunehmen.

Ich brösele meine Ziele jetzt schon seit einigen Jahren so auf. Es erstaunt mich immer wieder, dass ich meine finanziellen Ziele regelmäßig erreiche, während ich bei den Gesundheits-Zielen Probleme habe.

5. Welchen Tipp möchtest du meinen Lesern mitgeben?

Wenn ich mich hier auf die wichtigsten beiden beschränken müsste, dann würde ich folgende Ratschläge mit auf den Weg geben:

  1. Sei Dir Deiner Prioritäten bewusst und richte Dein Leben konsequent daran aus

Zu meinen Prioritäten gehören Zeit mit meiner Familie und meinen besten Freunden zu verbringen. Besonders der Kontakt zu meinen ältesten Freunden ist mir sehr wichtig. Körperliche Fitness hat bei mir ebenso Priorität wie das Sammeln von Glücksmomenten durch positive Erfahrungen. Gleichzeitig heißt es für mich, alles konsequent aus meinem Leben auszuschließen, was nicht Priorität hat.

  1. Gehe Risiken ein

Immer auf Nummer sicher gehen zahlt sich langfristig nicht aus. Erweitere Deinen Horizont indem Du Dich auf neues Terrain wagst, auch wenn Du die Risiken nicht vollständig einschätzen kannst. Dazu kann beispielsweise der ungewisse Jobwechsel genauso zählen wie die Investition in eine Immobilie bzw. den Aktienmarkt oder einfach mal eine Auszeit vom Job nehmen, um etwas Neues zu starten. Zu oft wiegen wir uns in falscher Sicherheit und verpassen so die besten Chancen in unserem Leben.

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Über den Autor:

Gravatar„Nico ist Blogger, Investor, Vater, Vermieter und ein leidenschaftlicher Asador. Auf seinem Blog Finanzglück beschreibt er seinen Weg zu einem glücklicherem Leben, mit dem Ziel, spätestens in 10 Jahren finanziell frei zu sein.“

So investieren Blogger #5: Alex von Reich-mit-Plan.de

Heute habe ich einen ganz besonderen Gast: Alex von Reich-mit-Plan.de.

Sein Blog existiert bereits seit 2009. Und er ist finanziell frei. Ja du hast richtig gehört: Er ist finanziell frei. Er hat geschafft, was viele von uns erreichen möchten. Er hat die finanzielle Freiheit bereits erlangt.

Umso mehr freue ich mich, ihn auf meinem Blog begrüßen zu dürfen.

  1. Alex, wie sieht deine Investment Strategie aus?

Hallo Philipp, vielen Dank für deine Einladung zum Interview. Gerne gebe ich dir und deinen Lesern einen Einblick in meine Anlagestrategien.

Im Grunde verfolge ich drei unterschiedliche Investment Ansätze. Jede Strategie verfolgt dabei einen ganz eigenen, speziellen Ansatz und dennoch funktionieren alle drei Strategien gleichzeitig ohne sich selbst im Weg zu stehen.

1a. Übergewichtung von Rohstoffen und Edelmetallen

Seit geraumer Zeit bin ich dazu übergegangen, Edelmetalle und Rohstoffwerte in meinem Depot höher zu gewichten. Neben physischen Gold-, Silber-, und Platinmünzen investiere ich auch in Minenunternehmen. Vorzugsweise in die großen Marktplayer und nicht in Pennystocks. Ja ich weiß, diese Anlageklasse hat in den letzten Jahren nicht überragt, aber genau deswegen sammle ich mir diese Werte ein. Antizyklisch sozusagen, denn im Moment ist die Performance für mich nicht relevant. Es geht mir bei diesen Depotwerten um mehr als nur regelmäßige 10% im Jahr.

Ich bin der Meinung, dass es in den nächsten Jahren aufgrund der Papiergeldschwämme und anderer Faktoren (Politik, Finanzmärkte …) eine Art Marktreset geben wird. Wie so oft in den letzten Jahrhunderten. Und eins hat sich immer wieder gezeigt, der Besitz von Rohstoffen in diesen Zeiten ist das A und O um sein Vermögen zu sichern und der Geldentwertung entgegenzuwirken.

Viele Anleger vertreten nicht diese Meinung, dass ist für mich auch vollkommen in Ordnung, aber ich behaupte auch mal ganz frech, dass der Großteil dieser Marktteilnehmer noch nie in ihrem Leben eine solche Phase mitgemacht haben – mich eingeschlossen. Und ich rede nicht vom Edelmetall- und Rohstoffboom der vor ein paar Jahren noch stattgefunden hat.

Auch auf meinem Blog verfolge ich dieses Thema sehr genau. Jeden Monat erstelle ich aktuelle Charts über den Goldpreis in Euro im Vergleich zum DAX. Dies ist wichtig, denn wir (noch) in der Euro-Welt leben und nicht im Dollar-Raum. Der DAX als Referenz ist wichtig, um erkennen zu können, wann man am Markt billig Edelmetalle oder eben Aktien kaufen kann.

Es gibt immer wieder Phasen in denen man extrem viele Unzen Gold bekommt, wenn man seine Aktien eintauscht. Viele Jahre bis Jahrzehnte später, reichen dann wiederum ganz wenige Unzen Gold aus, um sich genau die gleichen Aktien wieder ins Depot zu legen. Der Hebel hierbei ist enorm. Wer einmal einen solchen massiven Zyklus mitgemacht hat, eine rechtzeitige Positionierung vorausgesetzt, der macht damit das Geschäft seines Lebens!

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Wer gern tiefer in die Materie einsteigen möchte, dem kann ich wärmstens die monatliche Kolumne vom Edelmetall-Experten Uwe Bergold ans Herz legen. Er identifiziert genau diese langen Rohstoffzyklen und belegt dies Monat für Monat aufs Neue in seinen sehr interessanten und umfangreichen Artikeln.

 

1b. Börsen-Zauberformel von Joel Greenblatt

Die im Grunde sehr einfach gestaltete Anlagestrategie von Joel Greenblatt hast du ja bereits hier in deinem Blog vorgestellt. Kurz zusammengefasst, wird mittels zwei Kennziffern ein Ranking von tausenden US-Aktien erstellt – fertig ist die Börsen-Zauberformel.

Als Anleger kann man sich nun das fertige Ranking von Joel Greenblatt holen und in die Top 10, Top 20 oder auch Top 30 Werte investieren. Das macht man 1x im Jahr und dann 365 Tage lang gar nichts mehr. Dies ist ideal für langfristige Anleger, die wenig Zeit und Lust haben sich um ihr Vermögen zu kümmern.

Nach einem Jahr wird ein neues Ranking erstellt. Alle Depotaktien die nicht mehr enthalten sind, werden verkauft und die nachgerückten Aktien werden gekauft. Fertig und aus die Maus. Erneut kann man sich 365 Tage anderen Dingen widmen.

Mich hat an diesem Ranking nur gestört, dass viele kleine und auch unbekannte Unternehmen dabei waren. Dazu sind es nur US-Werte und gewisse Branchen werden gar nicht einbezogen. Genaue Erklärungen findest du im Börsen-Zauberformel Buch, was sich übrigens sehr leicht lesen lässt. Ich hatte es an einem Abend durch – in erster Linie, weil es sehr interessant und verständlich geschrieben ist.

Für mich habe ich die Zauberformel etwas abgeändert. Ich konzentriere mich ausschließlich auf Dividenden Aktien. Dazu erstelle ich anhand 300 weltweit agierender Unternehmen, die mein Dividenden-Alarm überwacht, ein eigenes Zauberformel-Ranking. Beim Rest der Strategie verfahre ich identisch.

Für die praktische Umsetzung habe ich mir ein separates Depot eröffnet und dort die Top 20 meines Rankings gekauft. Unter dem Jahr vereinnahme ich nur die Dividenden und wenn wieder ein Jahr rum ist, aktualisiere ich die Zusammenstellung. Stand heute müsste ich beim nächsten Wechsel 5 von 20 Aktien aus dem Depot nehmen und durch neue Aktien ersetzen. Mal sehen wie es in einigen Monaten aussieht.

1c. aktive Anlage in Dividenden-Aktien

Mit meinem Dividenden-Alarm, den ich ja hier in deinem Blog bereits vorstellen durfte, bin ich auf der Suche nach Dividendenperlen und kaufe diese antizyklisch. In meinem Gesamtdepot nimmt diese Strategie den größten Platz ein. Aber auch hier bin ich nicht ständig am Handeln.

Durch den Dividenden-Alarm Indikator werden Phasen identifiziert, in denen Dividenden-Jäger vermehrt investieren sollten. Aber auch die Übertreibungsphasen in denen man sich von einigen Aktien trennen kann, gibt es regelmäßig.

Der Großteil der Zeit ist allerdings die neutrale Phase und große Depotbewegungen gibt es nicht. Hier wird mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln Cash aufgebaut. Sei es mit den monatlichen Sparraten, den Dividenden, gelegentlichen Aktienverkäufen (Verkaufsignale) und andere Erträge aus passiven Einkommensquellen.

Dazu heißt es warten, bis der Markt ruft – in Form eines Signals durch den Dividenden-Alarm Indikator. Das sind in der Regel die Zeiten, in denen andere Marktteilnehmer später sagen werden: Da hätte man kaufen / verkaufen müssen. 😉

Gern lade ich deine Leser ein, den Dividenden-Alarm näher kennenzulernen. Der kostenlose Newsletter dazu erscheint alle 14 Tage und gibt immer wieder interessante Einblicke in die Kauf- und Verkaufsignale des Dividenden-Alarms.

  1. Was sind die besten 3 Investment Bücher, die du gelesen hast?

Das letzte Buch war die Börsen-Zauberformel von Joel Greenblatt, wie ich ja bereits erwähnte. Es zeigt sehr gut, wie diese Strategie langfristig eine Überperformance erzielen kann. Daraus entstanden ist dann die Umsetzung der Börsen-Zauberformel mit Dividenden-Aktien.

Früher habe ich noch Bücher von Kostolany, Bernd W. Klöckner, Warren Buffett und auch Bodo Schäfer gelesen. Andere aktuelle Finanzbücher habe ich in der letzten Zeit gar nicht gelesen. Zum einen, weil ich wenig Zeit habe und den ganzen Tag unendlich viel anderes Finanzmaterial lese und zum anderen liegt es bei mir auch in der Natur der Sache.

Ich bin nicht mehr auf der Suche nach etwas? Zum Beispiel nach einer anderen oder besseren Strategie, einer neuen Anlage-Idee, nach Motivation, nach Finanzgeschichten aus der Vergangenheit oder was auch immer. Für mein Kapital habe ich MEINE Anlagestrategie bereits gefunden. Dieser folge ich erfolgreich seit längerer Zeit und setze sie konsequent um.

Ein Schlüssel zum finanziellen Erfolg ist es meiner Meinung nach, frühzeitig eine erfolgreiche Strategie zu finden und diese dann kontinuierlich anzuwenden. Wenn ich keine erfolgreiche Strategie hätte, würde ich sicherlich weiterhin Buch um Buch wälzen, immer auf der Suche nach einer für mich leicht umsetzbaren Strategie.

Es heißt ja nicht umsonst, hin und her macht Tasche leer. Leider assoziieren viele dies im Zusammenhang mit kurzfristigem Trading. Nein, das gilt genauso für langfristige Anlagestrategien die man mal für eine ganze Weile verfolgt um später dann doch wieder auf eine ganz andere (auch) langfristige Strategie umzusatteln. Vielleicht, weil man mal wieder ein neues Buch gelesen hat. 😉

Es gibt nicht den einen Weg zum Ziel. Es gibt viele Wege. Und wenn ich einen Weg gefunden habe, auf dem ich in der mir gewünschten Zeit mein Ziel erreichen kann, ja mei, dann bleib ich doch auf dem Weg. Ich könnte mir auch einen anderen Weg suchen, weil ich glaube auf dem schneller voranzukommen. Aber die Suche nach dem anderen Weg und der Test ob dieser gut genug für mich ist, frisst meine Lebenszeit und damit meinen Zinseszinseffekt.

Mein Tipp daher: Finde früh eine erprobte und erfolgreiche langfristige Analagestrategie und folge ihr einfach.

  1. Um was geht es in deinem Blog?

Seit Anfang 2009 bin ich ja schon online mit meinem Finanzblog unterwegs und in all den Jahren habe ich bereits mehrmals meine Ausrichtung geändert. Das lag nicht daran, dass ich selbst nicht weiß was ich will, sondern vielmehr daran, dass ich mich weiterentwickelt habe.

Zu Beginn habe ich viel über das Sparen allgemein geschrieben. Einnahmen steigern, Ausgaben senken. Strom, Wasser, Versicherungsvergleich und alles was dazugehört. Solche Themen interessieren mich heute einfach nicht mehr.

Danach ging es bei mir mehr um passive Anlagestrategien mit Fonds und ETFs und wie man sein Depot gut und breit aufstellt. Das konnte ich eine Zeit lang so machen, aber ich habe schnell gemerkt, dass dies nicht meine Welt ist. Unterm Strich kommt man damit sicherlich gut voran, aber mir persönlich war das zu langsam. Ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit meine Ziele deutlich schneller zu erreichen.

Und das geht meines Erachtens nur mit aktiven Anlagestrategien. Ja und im Grunde geht es genau darum auf meinem Blog. Ich verfolge aktiv den Aktienmarkt und suche mir antizyklisch interessante Dividenden Aktien mit denen ich innerhalb weniger Jahre hohe dreistellige Renditen erzielen kann. Dabei setze ich nicht alles auf eine Karte und mein Depot besteht aus einer hohen Anzahl an Dividenden-Aktien. Nur hat jede Aktie für sich ihren ganz eigenen Rhythmus für die Aussaat und Ernte.

Hier verlinke ich dir mal ein Artikel über den Dividenden-Aristokraten W.W. Grainger, in dem ich das Prinzip und die Idee des Dividenden-Alarms genau erklärt habe.

Das war für mich anfangs sehr viel manuelle Arbeit diese Strategie umzusetzen. Es hat mich am Ende aber dazu inspiriert den Dividenden-Alarm zu entwickeln. Ich war auf der Suche nach einem automatisierten System, das mir ein Signal gibt, sobald sich eine ganz bestimmte Aktie in einer historisch seltenen Situation befindet. Und genau das macht nun der Dividenden-Alarm und er überwacht mittlerweile 300 Dividenden Aktien.

Rund um dieses Thema veröffentliche ich nun Artikel auf meinem Blog sowie im kostenlosen Newsletter.

  1. Welche Ziele hast du?

Ohne ein Ziel fehlt es denke ich an Sinn und am Antrieb. Im finanziellen Bereich sind diese bei mir klar in Zahlen und Werten definiert, denn eine Gewisse Portion finanzieller Mittel bedeutet für mich die tatsächliche Freiheit. Und diese bezieht sich nicht nur auf Deutschland.

In naher Zukunft möchte ich mit meiner Familie reisen und in der Welt leben. Was ich heute an meinem Notebook mache, kann ich von überall auf der Welt machen. Warum sollte ich mich also einschränken und hier auf das Rentenalter warten? Dazu noch bei den Entwicklungen die sich in Deutschland auftun. Seit Jahren empfinde ich hier keinen Fortschritt in vielerlei Hinsicht. Da bieten viele andere Länder, deutlich mehr Freiheiten für seine Bürger oder auch für Touristen und Reisende. Zudem kann ich durch Geo-Arbitrage mein Leben viel besser selbst ausrichten und gestalten, als es in einem festen System (wie das Leben in Deutschland) möglich wäre.

Den Traum im Alter zu Reisen haben viele, kann man ja überall immer wieder lesen. Sie wollen im Alter genügend finanzielle Mittel haben und die Welt erkunden. Das ist für mich etwas zu viel Traumschiff-Romantik. In meinem Umfeld kenne ich viele Menschen, die genau in dieser Phase ihres Lebens mit ganz anderen Dingen zu kämpfen haben. Es fehlt ihnen an ausreichend finanziellen Mitteln und gesundheitliche Probleme lassen oftmals einen Großteil ihrer Träume zerplatzen. Des Weiteren rechne ich in Kürze damit, dass der Eintritt in diese ach so tolle Phase des Lebens, immer weiter nach hinten verschoben wird.

  1. Welchen Tipp möchtest du meinen Lesern mitgeben?

Es ist ein Tipp, der weniger mit dem Kapitalmarkt zu tun hat. Och schade, ja ich weiß. Aber es wäre kein Tipp, wenn ich jetzt sagen würde konzentriere dich auf deine Geldanlagen – Tag und Nacht. Es wäre ein Hindernis für dich. Verschenkte Zeit, die dir am Ende fehlen wird. Glaube mir und rechne es dir am besten mal selbst aus.

Weiter oben habe ich es ja bereits angesprochen. Verschenke keine Zeit, finde schnell eine erfolgreiche und für dich gut umsetzbare Anlagestrategie. Sei es passiv mit ein paar ETFs oder auch gern aktiv nach einer erfolgreichen Strategie. Lege dort deine Sparraten an, folge der Strategie kontinuierlich in guten wie in schlechten Marktphasen und konzentriere dich auf etwas was viel wichtiger ist.

Lenke deine freie Zeit nicht auf die Börse, verbringe nicht Stunden um Stunden mit dem Finanzmarkt, mit Foren, mit Facebook oder dem lesen von Finanzmagazinen. Dies kannst du machen, wenn du ein gutes sechsstelliges Kapital angesammelt hast. Glaube mir, vorher rechnet sich das einfach nicht.

Konzentriere dich Tag ein Tag aus darauf weitere Einnahmen zu generieren. Sei es aktiv mit einem Zweitjob oder einem Nebenjob oder starte Projekte, mit denen du auch passive Einnahmen verdienst. Damit kannst du viel schneller dreistellige Beträge im Monat erzielen, als du es mit Kapitalerträgen schaffen kannst.

Angenommen du fängst morgen einen Nebenjob an und verdienst nun monatlich 400 Euro zusätzlich. Diese 400 Euro kannst du sofort 1:1 über eine Anlagestrategie direkt in dein Vermögen pumpen. Zusätzlich zu deiner bisherigen Sparrate. Monat für Monat. Zack, von heute auf morgen.

Um den gleichen monatlichen Betrag mit Kapitalerträgen zu erzielen, musst du morgen 160.000 Euro in deine Anlagestrategie legen. Bei 3% Nettorendite (die du auch erstmal schaffen musst) bekommst du ab sofort 400 Euro im Monat.

Und? Was ist nun einfacher? Und genau dies sage ich immer wieder Menschen mit denen ich mich über dieses Thema unterhalte. Verstehen tun es die meisten, klar es ist ja an sich auch sehr einfach und logisch. Und genau so, bin ich all die Jahre vorgegangen. Ich habe mir alles in meiner Freizeit neben dem Hauptjob aufgebaut und jeden zusätzlichen Euro angelegt.

Die meisten denen ich empfehle so vorzugehen, entscheiden sich lieber für den schwierigen zweiten Weg. Sie glauben einfach nicht daran, dass es der mühsame und deutlich längere Weg ist.

Das klingt vielleicht etwas hart und eventuell ist es auch nicht das, was einige gern hören wollten, aber es ist Tatsache. Einfache Mathematik, Logik und noch vieles andere.

Hast du weitere Fragen an Alex?

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Über den Autor:

philipp

Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir mehr über verschiedene Investment Strategien.

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So investieren Blogger #4: Jan von Smart-reich-werden.de

Jan von Smart-reich-werden ist bei mir zu Gast im Interview.

Sein Blog ist ein typischer Personal-Finance Blog. Und sein Ziel ist, dir zu helfen, deine Finanzen selbst in die Hand zu nehmen.

Außerdem möchte er finanziell frei werden.

Auch ich lese seinen Blog. Und gebe meinen Senf in den Kommentaren dazu.

Auf seinem Blog finden sich sehr wertvolle Tipps zum Thema Finanzielle Freiheit. Und ich habe schon einiges von ihm lernen können.

Jan ich freue mich, dich in meinem Interview begrüßen zu dürfen.

1. Wie sieht deine Investment Strategie aus?

Meine Investmentstrategie beruht primär auf „Dividenden-Aktien“. Dazu zählen für mich jedoch vor allem Aktien mit einer kontinuierlichen Dividendenausschüttung, man könnte auch von Dividendenaristokraten sprechen. Die Höhe der Dividendenzahlungen ist für mich eher zweitrangig.

Warum das Ganze?

Ich gehe davon aus, dass eine kontinuierliche Dividendenzahlung, als Cash-Dividende, ein Zeichen für ein stabiles Unternehmen ist. Nur ein stabiles Unternehmen kann es sich leisten regelmäßige Dividenden zu zahlen.

Natürlich ist es wichtig noch einige andere Kennzahlen zu prüfen. Eine kontinuierliche Dividendenzahlung macht beispielsweise keinen Sinn, wenn die Ausschüttungsquote regelmäßig über dem Gewinn liegt. In diesem Fall wird aus der Substanz ausgeschüttet, was langfristig nun so gar keinen Sinn macht.

Klassische Beispiele für meine Strategie, welche ich aktuell auch selbst in meinem Depot halte, sind Firmen wie Reckitt Benckiser, Becton Dickinson oder Johnson+Johnson.

2. Was sind die besten 3 Investment Bücher, die du gelesen hast?

Intelligent Investieren von Benjamin Graham

Unternehmensbewertung und Kennzahlenanalyse von Nicolas Schmidlin

Der große Kostolany – André Kostolany

3. Um was geht es in deinem Blog?

Ich glaube man kann meinen Blog als einen typischen Personal-Finance Blog mit dem Fokus der finanziellen Freiheit bezeichnen.

Vermögensbildung setzt sich aus den drei Faktoren:

  • Geld verdienen
  • Geld sparen
  • Und Geld investieren zusammen.

Es nützt nichts, nur einen dieser drei Parameter zu kontrollieren. In meinem Blog veröffentliche ich regelmäßig Beiträge zu allen drei Faktoren und versuche meine Leser zu motivieren, ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen und Verantwortung zu übernehmen.

Dabei verlange ich nicht von jedem Leser, dass er selbst zum absoluten Anlage- oder Börsenprofi wird. Ich denke mein Ziel ist erreicht, wenn sich der Leser selbst Gedanken um seine Zukunft macht und einige wichtige Zusammenhänge im Finanzbereich versteht. Leider sind dies häufig Dinge die weder in der Schule, noch im eigenen Elternhaus gelehrt werden.

4. Welche Ziele hast du?

Für meinen Blog ist es das Ziel, meine Leser bei diesem Prozess, die Finanzen selbst in die Hand zu nehmen zu unterstützen und ein Portal bereitzustellen in welchem viele dabei aufkommende Fragen geklärt werden.

Privat ist es mein Ziel (welches ich ebenfalls immer wieder im Blog anspreche), die finanzielle Freiheit zu erreichen. Dies soll nicht bedeuten, dass ich jede Form von Arbeit an den Nagel hänge und mich mit 35 auf die faule Haut legen möchte. Nein, vielmehr verstehe ich unter finanzieller Freiheit einen Zustand bei dem ich arbeiten kann was ich möchte, von einem Ort den ich frei wählen kann. Darüber hinaus soll die Arbeit zeitlich flexibel sein. Diese finanzielle Freiheit versuche ich aus verschiedenen passiven Einkommensquellen zu generieren. Dazu sollen jedoch nicht nur „Geldanlagen“ zählen.

5. Welchen Tipp möchtest du meinen Lesern mitgeben?

Nimm deine Finanzen selbst in die Hand. Kümmere dich um dein Geld, sonst wird sich mit Sicherheit jemand anderes finden, der es tut.

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Über den Autor:

philipp

Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir mehr über verschiedene Investment Strategien.

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So investieren Blogger #3: Christoph aus der Finanzküche

Ich freue mich heute Christoph aus der Finanzküche begrüßen zu dürfen.

Sein Blog hilft dir, deine Finanzen selbst in den Griff zu bekommen.

Er ist ein Vertreter des passiven Investierens.

Bei seinen Artikeln achtet er immer darauf, dass sie gut verpackt sind. Deswegen lese auch ich seinen Blog so gerne. Und hinterlasse auch gerne meine Meinung in den Kommentaren.

  1. Christoph, wie sieht deine Investment Strategie aus?

Den Großteil meines Geldes investiere ich in mich und meine berufliche Entwicklung – sprich in Weiterbildungen und Marketing. Mit meinen 26 Jahren sehe ich hier den größten Hebel.

Bei der Geldanlage betreibe ich konsequentes Buy and Hold. Ich bin der festen Überzeugung, dass Market Timing und Stock Picking nicht funktionieren. Dafür sind die Kapitalmärkte zu effizient.

Beim Investieren konzentriere ich mich daher auf die

  • Diversifikation
  • Die Minimierung meiner Kosten
  • Und die Ausrichtung meines Risikoprofils.

Das derzeit beste Anlagevehikel für die Umsetzung meiner Investment Strategie sind ETFs. Mit ihnen kann ich breit gestreut in ganze Märkte investieren. Zudem kosten sie nur ein 10tel normaler Investmentfonds.

Wie ich zum passiven Investieren (Indexing) gekommen bin, erfährst du hier:

Das Rendite-Geheimnis: Was smarte Anleger anders machen

  1. Was sind die besten 3 Investment Bücher, die du gelesen hast?

Zunächst möchte ich das Buch von Professor Martin Weber nennen:

Genial einfach investieren: Mehr müssen Sie nicht wissen – das aber unbedingt!

Es ist eine geniale Grundlagenlektüre und kostenlos.

Auch die beiden Bücher von Gerd Kommer

und

haben einen Platz im Bücherregal verdient. Von letzterem ist vor kurzem eine Neuauflage erschienen, die noch einmal deutlich besser ist als die Vorgänger.

  1. Um was geht es in deinem Blog?

Mein Leitsatz für die Finanzküche ist:

Wir können die Entscheidungsgewalt über unsere Finanzen abgeben, aber die Verantwortung behalten wir.

Das gilt für alle Bereiche unseres Lebens. Für unsere Fehlschläge gibt es genau einen Verantwortlichen:

Uns selbst.

Wer die Schuld immerzu bei anderen Menschen sucht, befindet sich auf einem fürchterlichen Irrweg.

Sicherlich kennst du die typischen Finanzblog-Geschichten …

Der Abschluss von Produkt X-Y-Z hat mich so und so viele tausend Euro gekostet – der Bankverkäufer ist Schuld …

Der Bankverkäufer hat (wenn überhaupt) nur eine Teilschuld. Er ist Verkäufer und hat seinen Job gemacht. Ich habe ein Produkt unterschrieben und abgeschlossen, welches ich nicht verstanden habe. Ich habe mich an einen Verkäufer gewandt und eine Beratung erwartet.

Ich trage die Verantwortung. Es ist wichtig das zu akzeptieren – ansonsten lerne ich nichts.

Erkenntnisse aus einem solchen Fehlschlag können zum Beispiel sein:

  • Ich weiß zu wenig über Geldanlage
  • Ich schenke den falschen Menschen mein Vertrauen
  • Ich unterschreibe Sachen, die ich nicht verstehe

Wenn ich das ehrlich zur Kenntnis nehme, werde ich Fehler dieser Art kein zweites Mal machen. Ich werde auf der Finanzküche vorbeischauen und Verantwortung für mein Geld übernehmen 😉 Denn genau das ist die Aufgabe der Finanzküche:

Sie soll dir dabei helfen, Verantwortung für dein Geld zu übernehmen.

Dabei versuche ich das vermittelte Wissen so unterhaltsam wie möglich zu verpacken. Wenn du als Leser meine Texte gerne liest, selbst wenn dir das Thema Finanzen an sich keinen Spaß macht, habe ich mein Ziel erreicht.

  1. Welche Ziele hast du?

Mein übergeordnetes Ziel habe ich schon genannt. Ich möchte Menschen dabei helfen, Verantwortung für ihr Geld zu übernehmen. Dafür steht die Finanzküche.

Auch beruflich habe ich mich diesem Ziel verschrieben. Ich bin als Versicherungsmakler tätig und lasse mich gerade als Honorarfinanzanlagenberater registrieren. Mein Leitbild:

Beratung Leben.

Ein Herzensprojekt gehe ich gerade an. Ich möchte dieses Jahr ein Buch veröffentlichen. Seit ich 12 bin, träume ich davon und bin gespannt, was da an Arbeit auf mich zukommt. Es soll unbedingt in gedruckter Form erscheinen. Von E-Books bin ich kein Fan. Ein Buch muss man mit seinen sieben Sinnen spüren! Thematisch wird es sich in die Finanzküche eingliedern.

  1. Welchen Tipp möchtest du meinen Lesern mitgeben?

Sei kein Truthahn

Ein Truthahn ist am Anfang seines Lebens noch skeptisch, wenn der Bauer kommt um ihn zu füttern. Seine Zurückhaltung nimmt aber mit jeder Fütterung ab. Er lernt, dem Bauern zu vertrauen. Letztlich hat der Truthahn jede Furcht abgelegt. Dabei kann der Truthahn nicht wissen, dass bald Thanksgiving ist …

Am Tag vor Thanksgiving kommt der Bauer nicht um den Truthahn zu füttern. Er schlachtet das arme Tier. Aus Sicht des Truthahns just in jenem Moment, als die Wahrscheinlichkeit eines Unglücks am niedrigsten war. Schließlich haben ihm die Monate zuvor gelehrt, dass er nichts zu befürchten hat. Was für ein Trugschluss!

Unvorhergesehene Ereignisse können auch uns jederzeit treffen. Dies gilt es bei der Geldanlage wie im Leben zu berücksichtigen. Deshalb ist beispielsweise Diversifikation so wichtig. Sie macht uns weniger angreifbar.

Hole dir meinen kostenlosen Kurs: In 3 Schritten zur finanziellen Freiheit!

Über den Autor:

Autorenbeschreibung Christoph Geiler

Christoph Geiler ist Autor, Blogger und Honorarberater.

Er liebt einfache Lösungen für komplexe Probleme.

Folge ihm auf Facebook.

So investieren Blogger #2: Lars von Passives Einkommen mit P2P-Privatkrediten

Mein heutiger ist aus dem P2P-Bereich: Lars von Passives Einkommen mit P2P-Privatkrediten.

Er ist ein wahrer Experte auf seinem Gebiet. Ich lese seinen Blog selbst. Und habe auch sein Buch gelesen. Daher freue ich mich umso mehr dir heute Lars vorstellen zu dürfen.

Lars, wie sieht deine Investment Strategie aus?

Meine Investment-Strategie ist (grob gesagt) derzeit eine Mischung aus Aktien (hauptsächlich ETFs) und P2P-Privatkrediten. Wie es ganz genau aussieht, hatten wir ja schon in diesem Artikel im Detail besprochen. Ich denke für jeden Investor bietet das P2P-Investment eine tolle Möglichkeit, gute Renditen einzufahren und auf der anderen Seite ein weiteres Investment ins Portfolio zu bauen, welches kaum mit dem Aktienmarkt korreliert.

Was sind die besten 3 Investment Bücher, die du gelesen hast?

Für mich an erster Stelle ganz klar das Buch von Gerd Kommer Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs. Er öffnet in diesem Buch so dermaßen die Augen, dass es schon gar nicht mehr wahr sein kann. Als passiver Investor daher für mich das wichtigste Buch.

An zweiter Stelle kommt für mich das neue Buch von Tony Robbins Money: Die 7 einfachen Schritte zur finanziellen Freiheit. Es geht nicht so in die ETF-Tiefe wie der Kommer, bietet dafür aber tolle Tipps für den Plan in die finanzielle Freiheit und das passive Investment.Ich wünschte, ich könnte hier auch einige P2P-Bücher aufführen, aber allzu viele, außer dem von Kolja und mir gibt es leider nicht, bzw. sind es nicht wirklich Investment-Bücher.

An dritter Stelle kommt Intelligent Investieren von Benjamin Graham. Eigentlich bin ich kein Fan von Unternehmensanalyse etc., aber der dicke Wälzer von Graham bietet noch viele weitere Informationen und Denkanstöße, die ich sonst nirgendwo gefunden habe.

Um was geht es in deinem Blog?

Auf meinem Blog Passives Einkommen mit P2P-Privatkrediten wird es in erster Linie, wie der Name schon sagt, darum gehen, passives Einkommen aus Investitionen mit P2P-Privatkrediten zu generieren. Zusätzlich dazu kommen hin und wieder Artikel zu den Themen „Passives Einkommen“ und „Investor-Mindset“. Auch gute Bücher zu diesen Themen sollen regelmäßig im Detail vorgestellt werden. Vordergründig geht es mir darum, zu zeigen, warum es heutzutage so wichtig ist, ein alternatives Einkommen zu besitzen und dieses wachsen zu lassen. Ein Investment in P2P-Privatkredite ist lediglich ein Mittel dieses zu erreichen und ich blogge darüber, weil es ein Thema ist, welches ich persönlich interessant finde

Welche Ziele hast du?

Ich habe so unfassbar viele Ziele, dass es Stunden dauern würde sie hier aufzuführen 🙂 Daher erzähle ich dir von meinen 3 größten Zielen in diesem Jahr:

Ich habe zwar bereits ein passives Einkommen durch Privatkredite, möchte dieses aber in diesem Jahr mit meinen bestehenden Investments noch stärker ausbauen, mein Ziel liegt sogar in einer Verdopplung. Ich blogge ja auch über das Thema, daher steht es natürlich bei mir selbst stark im Fokus.

Ich möchte versuchen, meinen Lesern noch stärkeren Mehrwert zu liefern und dazu wird es wahrscheinlich im nächsten Jahr ein neues Produkt im Bereich P2P von mir geben, welches ich aber hoffentlich in diesem Jahr schon zum größten Teil fertigstellen werde. Die guten Rezensionen bei Amazon haben mich angespornt und mir gezeigt, dass es starken Bedarf in diesem Bereich gibt. Tipps und Wünsche von meinen Lesern werden immer gerne angenommen.

Meine Fokussierung auf Ziele und meine Stärke Dinge rigoros, pausenlos und umgehend umzusetzen, hat mir den Spitznamen „Duracell-Hase“ eingebracht, aber auch ich brauche manchmal Erholung. Mein Ziel ist daher in diesem Jahr ein bis zwei Monate in Asien zu verbringen, um meine „Batterien“ zu laden.

 

Welchen Tipp möchtest du meinen Lesern mitgeben?

Aufs Investment bezogen: Anfangen! Irgendwo, vollkommen egal, aber man muss anfangen. Ansonsten erreicht man genau GAR NICHTS. Auch die Kaffeemaschine macht dir von allein keinen Kaffee. Selbst da muss man zumindest aufs „Knöpfchen“ drücken. Gerade für sehr junge Leser ist dieser Tipp Gold wert. Ich bin heute 31 Jahre alt und investiere leider erst seit gut 3 Jahren Zeit in Bücher, Blogs, Finanzen oder kurz: „in mich selbst“. Wenn ich aber sehe, was ich in diesen 3 kurzen Jahren erreicht habe, mag ich mir gar nicht ausmalen, wo ich jetzt stehen würde, hätte ich schon vor 10 Jahren damit angefangen.

Hast du noch eine Frage an Lars?

Schreibe sie in die Kommentare!

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Über den Autor:

philipp

 

Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir mehr über verschiedene Investment Strategien.

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So investieren Blogger #1: Sebastian von Young and Successful

Heute habe ich einen besonderen Gast:

Sebastian von Young and Successful.

Young and Successful ist ein Blog über Erfolg im jungen Alter – wer hätte das gedacht? 😀

In diesem Video besprechen Sebastian und ich:

  • Wie investiert Sebastian?
  • Was sind die besten 3 Investment Bücher?
  • Um was geht es in seinem Blog?
  • Welche Ziele hat er für 2016?
  • Welchen Tipp möchte ich dir mitgeben?

Das Video hat zwar wegen technischen Problemen eine scheiß Bildqualität aber der Inhalt ist trotzdem sehenswert.

Sehe dir jetzt das Video dazu an: