5 Bekenntnisse einer Immobilien-Millionärin

„Bildung findet nicht nur in den dafür vorgesehenen Institutionen statt. Gute Bildung macht sich auch nicht an Zertifikaten und Zeugnissen fest, sondern an Neugierde und Freude daran, das Erlernte zu nutzen, zu kombinieren und in unterschiedlichen Kontexten neu einzusetzen. Und immer wieder Neues dazuzulernen. Weil es Spaß macht!“ – Monika Reich

Monika Reich ist eine der größten Inspirationen, die ich kennen lernen durfte.

Monika investiert in Immobilien und wurde im Alter von 45 finanziell frei. Sie kannte bereits in jungem Alter ihr Ziel: die finanzielle Freiheit. In ihrem Buch „Finanziell frei“ schreibt sie, wie sie das geschafft hat.

Mein Buch „Deine Schule in die finanzielle Freiheit“ handelt von verschiedenen Möglichkeiten, wie du finanziell frei werden kannst.

Ich bin sehr stolz darauf, dass Monika ein Kapitel über Immobilien für mein Buch schrieb.

In diesem Artikel gebe ich dir die 5 größten Bekenntnisse der Immobilien-Millionärin weiter.

  1. Keine Lust auf ein klassisches Berufsleben

Monika erkannte bald, dass der klassische Weg für sie nichts ist: Schule-Studium-Arbeiten-Pension.

Mit 18 beschloss sie, finanziell frei zu werden.

Lustig ist, dass ich auch mit 18 das erste Mal von der finanziellen Freiheit geträumt habe. Das ist jetzt ca. ein Jahr her. Damals hatte ich keinen Plan, wie ich anfangen soll. Heute kenne ich meine Möglichkeiten, finanziell frei zu werden.

Arbeite so früh wie möglich an deinen Träumen!

Monika hatte ein Ziel: Sie wollte mit 40 Jahren die finanzielle Freiheit erreichen. Mit einer kleinen Verspätung hat sie es geschafft. Im Alter von 45 war sie finanziell frei.

Wie hat sie das geschafft?

Monika setzte sich nicht einfach nur ein Ziel. Sie visualisierte es jeden Tag. Sie stellte sich genau vor, wie es ist, finanziell frei zu sein.

Dieses Denkmuster konnte auch Napoleon Hill  bei seinen Untersuchungen feststellen. Er untersuchte die Mindsets von reichen Menschen. Die Ergebnisse schrieb er in seinem Buch „Think and Grow Rich“ nieder.

Visualisiere deine Ziele!

2. Die eigenen Werte erkennen

Monika erkannte, dass es lukrativer ist, sein Wissen als seine Zeit zu verkaufen.

Monika arbeitete in der Führungsposition eines ehrenamtlichen Jugendverbandes. Mit diesem Verband nahm ein Unternehmen Kontakt auf.

Die Anderen des Jugendverbandes wollten mit einem Wirtschaftsunternehmen nichts zu tun haben. Sie gaben aber Monika das Recht, mit dem Unternehmen zusammen zu arbeiten.

Monika verkaufte dem Unternehmen ihr Wissen. Später schrieb sie auch mehrere Bücher.

Verkaufe dein Wissen, wenn du finanziell frei werden möchtest. Du kannst dein Wissen unendlich oft verkaufen – ohne Arbeit rein zu stecken. Du musst es nur einmal wiedergeben.

Du hast es sogar noch einfacher als Monika.

Heute gibt es viel mehr Möglichkeiten, mit seinem Wissen Geld zu verdienen: Du kannst Bücher und E-Books schreiben. Du kannst Audio- oder Videokurse verkaufen. Du kannst Coaching-Programm anbieten. Du kannst Seminare und Webinare halten.

Du hast so viele Möglichkeiten. Du musst sie nur nutzen.

3. Die Immobile als Kapitalanlage

Monika überlegte nach ihrem Studium, was sie machen sollte. Sie wollte sich mit einigen anderen Menschen ein Kommune kaufen: ein Haus zum gemeinsamen Wohnen und Arbeiten.

Zur gleichen Zeit dachte sie über den Kauf einer Eigentumswohnung nach – als Plan B. Sie war sich aber noch über den Standort unsicher. Sie wusste nicht, ob sie an ihrem Studienort bleiben oder umziehen möchte.

Die Kommunenidee löste sich auch in Luft auf.

Zurück blieb ein Architekt und Monika. Der Architekt wollte sich gern ein Mietshaus kaufen.

Monika bekam 80.000 DM von ihrem Vater von ihrem Erbe.

Der Deal war kurz vor dem Platzen: Die Bank wollte für die restlichen 150.000 DM einen Bürger.

Der Verkäufer bot die Bürgschaft an.

Monika würde heute keine Immobilie mehr kaufen – außer sie entdeckt ein absolutes Schnäppchen.

Immobilien sind heute schlicht und einfach zu teuer.

4. Zeit ist wichtiger als Geld

Monika hatte nie Lust, 40 Stunden für einen Chef zu arbeiten. Die Bewerbungen sahen entsprechend lustlos aus.

Monika finanzierte sich durch einen Verein. Bei diesem Verein konnte sie selbst wählen, wie ihre Arbeitsbereiche aussahen sollen.

Nebenbei hat sie als Trainerin gearbeitet.

Selbstbestimmtheit und Freiheit waren Monika wichtig. Für eine Selbständigkeit konnte sie sich aber noch nicht entscheiden. Die „Sicherheit“ stand ihr im Weg.

Dank ihrer Kontakte fand sie eine passende Stelle. Das bereits genannte Unternehmen baute eine Nachhaltigkeitsabteilung auf.

Monika arbeitete 25 Stunden in der Woche bei diesem Unternehmen.

Die restliche Zeit konnte sie als Trainerin und Autorin ihr Geld verdienen. Kurz darauf erschien ihr erstes Buch und brachte passives Einkommen ein.

Ein Teilzeitjob kann der erste Schritt zur finanziellen Freiheit sein. Du hast dann noch ein fixes Einkommen – und genug Zeit für dein Business.

Auch ein Studium könnte eine Übergangslösung sein.

5. Ohne Fehler geht es nicht

Jeder erfolgreiche Mensch macht „Fehler“ – aber er betrachtet sie nicht als Fehlschritte, sondern als Lektionen. Erfolgreiche Menschen lernen aus ihren „Fehlern“.

Auch Monika machte nicht immer alles richtig.

Monika hatte es einmal mit einer Mietnomadin zu tun. Sie war zu dieser Zeit noch blauäugig und vereinbarte mit der Mieterin zwei mietfreie Monate – wegen der Renovierung.

Nach zwei Monaten war immer noch keine Miete am Konto.

Monika musste die Wohnung räumen lassen. Das dauerte ein Jahr. Die entstandenen Kosten waren enorm. Monika musste viel schlaflose Nächte und negative Gefühle ertragen.

Sie lernte aber daraus etwas sehr Entscheidendes: Die Immobilie ist eine Geldanlage. Sie muss es der Mieterin nicht persönlich nehmen, wenn sie die Mieter nicht bezahlt.

Wenn eine Firma bankrott geht, nimmt sie es dieser auch nicht persönlich. Und von solchen Fehlgriffen hatte sie auch einige dabei – zum Beispiel die Telekom-Aktie.

Fazit

Monika hat unser Ziel bereits erreicht: die finanzielle Freiheit. Ich analysiere Menschen, die mein Ziel erreicht haben – und modelliere ihren Erfolg nach.

Du kannst von Monika viel lernen.

Die Geschichte von Monika ist deshalb so spannend, weil das Gesamtbild Sinn macht. Einzelne Ereignisse lösen andere Ereignisse aus. Stück für Stück ergibt sich ein Puzzle, das sich vervollständigt.

Das kannst du bei allen erfolgreichen Menschen beobachten.

Kris Stelljes fing mit Nischenseiten an. Er bewarb über das Amazon-Partnernet andere Produkte.

Dann ist er auf digitale Produkte gestoßen.

Er bewarb als Affiliate digitale Produkte, weil ihre Gewinnspanne viel höher ist. Als nächstes arbeitete er mit Coaches zusammen – und entwickelte eigene digitale Infoprodukte.

Er hatte etwas zu erzählen.

Er vermarktete sich selbst als Online-Marketing-Coach. Und damit wurde er erst bekannt. Niemand kannte ihn, bevor er an die Öffentlichkeit ging. Heute besitzt er den größten deutschen YouTube-Channel im Bereich Online-Marketing.

Fang einfach an!

Welche Menschen inspirieren dich?

Schreibe sie in die Kommentare!

Über den Autor:

philippkammerer_1447971009_67Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€ und Autor des Buches “Deine Schule in die finanzielle Freiheit”.

So investieren Blogger #12: Monika, Autorin des Buches „Finanziell frei“

Heute ist Monika bei mir zu Gast im Interview.

Monika ist bereits finanziell frei. Und Autorin des Buches Finanziell frei: Wie ich es geschafft habe, mit 45 ohne Geldsorgen zu leben.

Sie hat sogar ein Gastkapitel für mein Buch über Immobilien geschrieben.

In unserem Interview erzählt sie uns, mit welcher Investment Strategie sie das geschafft hat. Und was ihre weiteren Zielen sind.

Monika, ich freue mich, dich in meinem Interview begrüßen zu dürfen.

  1. Monika, wie sieht deine Investment Strategie aus?

Die erfolgreichste Strategie war bei mir der Kauf einer Immobilie vor 20 Jahren. Damals waren die Preise eher niedrig und die Mieteinnahmen haben von Anfang an die Kreditkosten getragen. Ich konnte weiteres erspartes Geld in die Tilgung stecken. Auf diesem Weg ist die Immobilie heute schuldenfrei und ich kann von den Mieteinnahmen leben.

Inzwischen versuche ich mich auch mit Aktieninvestments. Dabei begreife ich mich derzeit allerdings noch als Lernende und kann noch keine wirklichen Erfolge vorweisen. Allerdings sehe ich Aktien auch als ein langfristiges Engagement. Ich würde auch bei meiner Mietimmobilie sagen, dass diese in den ersten Jahren eher erst im Wert gesunken und dann wieder gestiegen ist. Einziger Unterschied: Ich konnte es nicht täglich überprüfen und kam aus dem Kauf auch in unsicheren Zeiten nicht raus.

2. Was sind die besten 3 Investment Bücher, die du gelesen hast?

Rich Dad – Poor Dad lese ich gerade und finde es nochmal ganz gut auf den Punkt gebracht. Wenn mir auch ein bisschen viel darüber geredet wird, wie es nicht geht.

Das liebe Geld: Sei nett zu ihm, dann ist es immer bei dir Der ganz andere Finanz-Ratgeber von Kate Northrup, weil sie viele weibliche Galubenssätze zum Thema Geld unter die Lupe nimmt.

Der reichste Mann von Babylon von Georg Clason bringt die Prinzipien, wie man reich wird, gut auf den Punkt.

3. Um was geht es in deinem Buch?

Ich erzähle meine Geschichte, wie ich es mit 45 geschafft habe, finanziell frei zu sein. Dabei geht es um grundsätzliche Haltungen, um Fügungen, um Mut und um zeitweises Hinterfragen von vielen Mainstreamvorstellungen, wie die Welt zu sein hat.

Im letzten Jahr musste ich mich mit Geldanlagen neu beschäftigen. Ich hatte eine Wohnung teuer verkauft, das Geld wollte wieder angelegt werden. In diesem Zusammenhang war ich viel im Netz unterwegs und habe viele Blogs gelesen, die alle im weitesten Sinne an ihrer finanziellen Freiheit arbeiten.

Es gibt aber wenige Menschen, die es „geschafft“ haben und darüber schreiben. Entweder haben die sich alle zurückgezogen, weil man in Deutschland ja bekanntlich nicht über Geld spricht. Oder es gibt sie nicht? In jedem Fall habe ich gedacht, dann kann ich ja mal meine Geschichte aufschreiben. Um Mut zu machen, dass es tatsächlich geht. Vielleicht kann mein Weg für die Eine oder den Anderen ja ein Vorbild sein.

4. Welche Ziele hast du?

Ich möchte mich noch freier von gesellschaftlichen Konventionen machen. Das betrifft besonders alle Vorstellungen des Arbeitslebens. Ich arbeite, weil es mir Spaß macht. Geld ist kein Mittel, um meine Miete zu zahlen, sondern gibt mir Anerkennung, dass ich für meine Kunden Nutzen stifte. Das muss ich mir aber immer wieder selber sagen. Denn auch ich bin sehr stark verfangen in so einer preußisch, protestantischen Arbeitskultur.

Was meine Finanzen angeht, so muss ich die eigentlich nicht mehr groß vermehren. Aber es macht schon Spaß, das Vermögen wachsen zu sehen. Von daher gehe ich mal davon aus, dass es auch in den nächsten Jahrzehnten wachsen wird. Im Durchschnitt 4% Rendite zu erzielen ist kein Ziel, das ich brauche, sondern so ein bisschen eine Frage der Ehre. Und wahrscheinlich wird es jetzt viele Leser geben, die dieses Ziel sehr niedrig empfinden. Aber da bin ich konservativ vorsichtig.

5. Welchen Tipp möchtest du meinen Lesern mitgeben?

Immer wieder über Geld und das Leben nachzudenken. Nichts muss so sein, wie es ausschaut.

Hast du weitere Fragen an Monika?

Schreibe sie in die Kommentare!

Hole dir meinen kostenlosen Kurs: In 3 Schritten zur finanziellen Freiheit!

Über den Autor:

philipp

Philipp Amadeus Kammerer ist der Gründer von Investment Amad€. Auf seinem Investment Blog zeigt er dir mehr über verschiedene Investment Strategien.

Folge ihm auf Twitter und Facebook!